Alles auf einmal: Bratapfelküchlein mit Knusperstreuseln aus dem Glas

Manchmal fällt die Entscheidung schwer, dann muss es einfach alles sein..

küchlein fern

Nachdem ich erst kürzlich zurück kam von meinem sonnigen Ausflug in die Karibik, musste dringend etwas adventliches auf den Tisch. Sonst ist das kalte, graue Wetter gar so deprimierend. Typisch adventlich und weihnachtlich sind für mich einfach Bratäpfel. Aber nur Bratäpfel wollte ich nicht. Knuspern sollte es auch noch. Da kam mir die Idee, ein Bratapfel-Crumble zu machen. Nachdem es aber im Urlaub so viel Obst gab, hatte ich auch richtig Lust auf einen Kuchen. Total schwierige Situation also! 😉
Nach langen Überlegungen, die übrigens schon im Flugzeug nach Hause begannen, kam ich auf die Idee, einen Kuchen mit einem Bratapfel und Crumblestreuseln zu verbinden. Da schaust du, oder?

VordergrundDie Idee hat sich als ganz hervorragend herausgestellt. Erst erfüllte dieser süße Duft unsere Wohnung, nach Apfel und Kuchen und Weihnachtsgewürzen. Dann konnte ich die hübschen Kleinen in ihrem kurzzeitigen Zuhause bewundern. Und dann war auch schon der erste davon verschwunden.. direkt in meinen Bauch nämlich. Zuerst die knusprigen Streuseln mit Zimt, dann fruchtige Apfelstückchen, knackige Nüsse und weiche Rosinen und zum Schluss noch der leckere Kuchen. Ein Genuss. Hier die angefutterte Variante, damit der Aufbau erkennbar wird:

angefressen einzeln

Diesen Genuss bringe ich nun der lieben Sarah zu ihrem ersten Bloggeburtstag und zum Event Knusper o`clock. Da wird nämlich eine winterliche Tea Party gefeiert mit feinen Knusperrezepten. Dazu passt doch ein Streuselbratapfelkuchen im Glas wunderbar.

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Das Rezept gibt es daher natürlich auch.

Was du für vier Gläschen á 220 ml brauchst:

  • 1 1/2 Äpfel (säuerlich, z. B. Boscop)
  • 3 EL Rum
  • 1 EL Zitronensaft
  • 40 g Rosinen
  • 40 g gehackte Mandeln
  • 120 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 100 g brauner Zucker
  • 50 g Haferflocken
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 100 g Zucker
  • 80 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Milch
  • 2 kleine Eier
  • Prise Salz

Küchlein nah

Die Äpfel:
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einer Schüssel mit 50 g braunem Zucker, dem Zitronensaft, einem EL Rum, einem TL Zimt und dem Lebkuchengewürz vermischen. Mandeln und Rosinen unterrühren und ziehen lassen bis der Rest fertig ist.

Die Streusel:
50 g Butter mit dem restlichen braunen Zucker (50 g), den Haferflocken, dem Mehl und einem TL Zimt zu Streuseln verarbeiten. Dafür alle Zutaten so lange kneten, bis die Butter weich geworden ist und sich vermengt. Dafür brauchst du ein bisschen Geduld.

Für den Kuchenteig:
Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die restlichen 70 g Butter schmelzen und ein bisschen auskühlen lassen. Dann mit den Eiern, der Milch und dem restlichen Rum verquirlen. In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Zucker. dem Backpulver und dem Salz vermischen, dann unter die Eier-Butter-Mischung rühren. Alles gut verquirlen und in vier Gläschen aufteilen. 

Die Apfelstücke aus dem ersten Schritt darüber geben und zum Schluss die Streusel darauf verteilen. Jetzt in den Ofen damit für 20 Minuten.

angefressen

Da ich zwei ganze Äpfel genommen hatte, sind bei mir noch Apfelstückchen übrig geblieben. Damit konnte ich noch zwei Gläschen Bratapfel-Crumble machen. Auch sehr zu empfehlen.

crumble

Jetzt lasst es auch schmecken und habt einen wunderbaren ersten Adventsonntag!

Alexa

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Ein bisschen Sonne im Novembergrau: Eindrücke aus der dominikanischen Republik

Wir sind wieder da, schön braun, gut erholt, ziemlich zerstochen von unzähligen Mücken und leider ganz schön frierend..

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So schnell sind zehn Tage vorbei und man sitzt wieder im grauen, kalten Deutschland. Und plötzlich wird einem klar: vor lauter Sonne, Strand und Meer hat man Weihnachten und die Adventszeit völlig vergessen… da kommt der Stress schnell zurück 😉

Wir hatten eine schöne Zeit in Cabarete. Leider an drei Tagen ein bisschen Pech mit dem Wetter, aber meistens doch strahlender Sonnenschein. Unsere Tage waren richtig erholsam: Am Strand liegen, lesen, ab und zu in die Wellen hüpfen, Obst essen, warten auf die Cocktail Happy Hour…

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Der Ort in dem wir waren, Cabarete, liegt an der Nordküste und ist nicht besonders groß und durch den Tourismus geprägt. Vor allem für Kite Surfer ist es ein Paradies. Hier werden auch große, weltweite Wettbewerbe ausgetragen. Die Kites siehst du auf dem oberen Bild, sieht ein bisschen nach riesigen Vögeln aus. Einer davon wird vom Herrn Keks gelenkt. Da war ich ziemlich stolz und beeindruckt. Der Baustil und die Hausanstriche sind sehr bunt und farbenfroh überall auf der karibischen Insel.

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Und es gibt ziemlich viel leckeres Obst überall zu kaufen.

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Wir haben uns einen Schnorchelausflug nach Paradise Island entschieden. Die Insel sah auf den Bildern schon ziemlich viel größer aus als sie dann war… Es handelt sich um eine natürlich entstandene Sandbank mitten im Meer.

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Mit 50 Personen wäre sie wohl einfach komplett voll gewesen. Zum Glück war Nebensaison.

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Das Schnorcheln dort ist sehr schön, weil es um die Insel herum sehr flach ist und dann fällt plötzlich ein Riff ab und es gibt jede Menge bunter Fische.

Wir haben noch einen zweiten Ausflug gemacht nach Puerto Plata, einer Hafenstadt an der Bernsteinküste. Sie ist die drittgrößte Stadt der Insel, entstand in der Kolonialzeit und geht auf Christopher Kolumbus zurück.
Dort ging es mit einer Seilbahn auf einen Aussichtsberg, den 793 m hohen Hausberg Pico Isabel de Torres. Wunderst du dich wo das Bild mit der schönen Aussicht ist? Das gibt es leider nicht. Während der zehnminütigen Gondelfahrt begann es in Strömen zu regnen, so dass wir oben nur kurz die Nachbildung der Christusstatue aus Rio de Janeiro anschauen konnten und dann das Cafe im botanischen Garten geflüchtet sind. Davor und danach war das Wetter übrigens besser, wie es eben manchmal so ist.
Die Festung Fortaleza San Felipe haben wir noch besichtigt. Diese wurde früher als Gefängnis genutzt und ist heute als Museum aufgebaut. Außerdem gibt es noch ein Bernsteinmuseum und eine Rumfabrik, beides relativ klein.

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Insgesamt sind wir zu dem Schluss gekommen, dass diese Art von Urlaub nicht ganz so spannend für uns ist. Das Herumreisen und auf eigene Faust erkunden liegt uns da mehr. Irgendwie nimmt man auch mehr auf, wenn man sich im Reiseführer selber die Orte aussucht, die man gern sehen würde und diese selbst sucht.

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Vor allem haben wir uns aber mal richtig, richtig erholt, und genau dazu war der Urlaub gedacht.

Daheim es aber trotz Kälte wieder sehr schön 🙂 Bald gibt es auch schon die ersten winterlichen Rezepte von mir, darauf habe ich richtig Lust bekommen als ich in der Sonne lag.

Alexa

Lust auf Fisch? Deftiger Lachs in verschiedenen Variationen

Lachs aus dem Ofen oder in der Pfanne  gebraten? Dazu Kartoffelbrei oder lieber Pasta? Hab ich alles für dich!

lachs komplett

Fisch mag der Herr Keks gar nicht so gern. Ich dafür umso mehr. Aber ich habe ihm jetzt den Lachs näher gebracht und zwar in verschiedensten Variationen. Alle samt sehr lecker, versteht sich.  Wir sind übrigens noch immer in der Karibik, wo ich hoffentlich auch ganz viel Fisch zu essen bekomme.
Nachdem das Rezept diesmal aber etwas länger wird, will ich mich hier gar nicht lang mit Schwärmereien über Fisch oder karibische Gefilde aufhalten. Stattdessen erzähl ich euch lieber die verschiedenen Möglichkeiten Lachs zu servieren. Meine beiden Favoriten sind die Zubereitung in der Pfanne und die in Alufolie gehüllte Variante im Ofen. Dazu passt Kartoffelbrei, aber auch Nudeln oder Reis. Die Soße ist bei mir immer die gleiche: meine Lieblings-Gemüse-Sahne-Weißwein-Soße. Dafür eignet sich fast jedes Gemüse. Die Basis bilden bei mir aber immer karamellisierte Karotten, darum sind die nicht ersetzbar.

gemüse roh

Meine Angaben beziehen sich auf vier fröhliche Fischesser.

Für die Soße:

  • 3 große Karotten
  • 1 Zucchini
  • 1 Fenchel
  • 1/2 Paprikaschote
  • 1-2 Tomaten
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Butter
  • 1 TL Mehl
  • 120 ml trockener Weißwein
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Thymian
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Schmand

Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Die Butter in der Pfanne erwärmen und schmelzen. Karotten darin ca. 3 Minuten anbraten, Zucker drüber streuen, 5 Minuten karamellisieren lassen. Das Mehl dazu rühren, dann mit Weißwein ablöschen. Kurz aufkochen lassen, dann Gemüsebrühe dazugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen die anderen Gemüsesorten waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Paprika zu den Karotten geben, weitere 7 Minuten köcheln lassen. Währenddessen die Zucchinischeiben mit dem Fenchel mit Salz und Pfeffer in einer separaten Pfanne anbraten, dann zu den Karotten geben. Weitere 5 Minuten köcheln. Als letztes die Tomaten hinzufügen. Kurz mitköcheln, dann den Schmand unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

lachs gekocht

Für den Lachs aus dem Ofen:

  • 4 angemessen große Stücke Lachs (auch TK möglich)
  • 1 Limette
  • 8 Scheibchen Ingwer
  • 4 Scheiben Tomate
  • Salz und Pfeffer

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Lachs waschen, trocken tupfen und auf Alufolie legen (groß genug um darin eingepackt zu werden als lockeres Paket). Salzen und Pfeffern. Mit jeweils 2 halben Scheiben Tomate, 2 Stückchen Ingwer und 2 halben Scheiben Limette belegen. Als Paket verpacken (Öffnungen oben umschlagen, damit seitlich nichts rauslaufen kann) und für 30 Minuten in den Ofen.

lachs roh

Für gebratenen Lachs:

  • 4 angemessen große Stücke Lachs mit Haut
  • 2 Zitronen
  • 3 EL Öl
  • 4 EL Butter
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer

Das Öl in einer Pfanne erwärmen. Den Lachs mit der Hautseite nach oben anbraten bis er ca 1 cm hoch weiß wird. Lachs wenden. Die Butter in die Pfanne geben. Lachs salzen und pfeffern. Die Zitrone halbieren. Beide Hälften mit der offenen Seite nach unten in die Pfanne legen. Knoblauchzehen schälen und dazu legen. Den Lachs immer wieder mit der geschmolzenen Butter beträufeln bis er ganz rosa  und knusprig ist (vergleiche Bild). Jetzt die Zitronenhälften über dem Lachs ausdrücken und servieren. Die Haut kann man mitessen, wenn man möchte. Je nach Dicke des Fisches kann sie aber sehr trocken werden.

Pfanne

Für den Kartoffelbrei:

  • 7-8 faustgroße Kartoffeln
  • 2 EL Butter
  • ca. 200 ml Milch
  • Salz und Pfeffer, Muskatnuss wenn du magst (ich mag nicht)

Die Kartoffeln mit Schale kochen bis sie von der Gabel rutschen wenn du sie anstichst. kartoffeln schälen. Mit Kartoffelstampfer stampfen, Butter dazu, Milch langsam zugießen, immer wieder umrühren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Alternativ die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen.

Nudeln

Welche Kombination würdest du wählen? Ich melde mich bald zurück mit ein paar Eindrücken aus Cabarete.

Alexa

Fruchtig, frisch und cremig: Lemontiramisu mit gerösteten Mandeln

Eine sahnige Creme, ein Hauch von Zitrone, in Likör getränkter Biskuit und knackige Mandeln..

lemontiramisu reihe

Läuft dir schon das Wasser im Mund zusammen? Ging mir auch so. Die kleinen Tiramisu-Gläschen waren als Nachtisch gedacht als wir Freunde zum Essen bei uns hatten. Das Hauptgericht hat allerdings sehr lang gedauert und danach waren wir auch alle erst mal zu satt um gleich den Nachtisch zu verputzen. Darum musste ich ihn ganze drei Stunden bei den Hauptgerichtsvorbereitungen und nochmal eine Stunde Ess- und Wartezeit lang anschauen. Tragisch, oder? So schwer hat man es manchmal.. 😉
Im Moment hab ich es übrigens wahrscheinlich auch sehr schwer. Ich bin nämlich zur Veröffentlichung dieses Posts in der Karibik mit dem Herrn Keks und weiß wahrscheinlich gar nicht was ich tun soll: Strand? Pool? Kitesurfen? Cocktail trinken? Lauter schwere Entscheidungen… Aber im Ernst: ich bin tatsächlich sehr gespannt auf diesen Urlaub. Der Keks und ich, wir machen normalerweise Individualurlaub, reisen mit unseren Rucksäcken von einem Ort zum anderen und erkunden das Land. Das haben wir schon in Thailand gemacht und auch mit einem lustigen Camper in Island. Alternativ machen wir Städteurlaub, da gibt es auch immer viel zu sehen. Diesmal haben wir einfach ein Hotel gebucht und bleiben die ganze Zeit an einem Ort, nämlich in Cabarete in der Dominikanischen Republik. Hoffentlich wird das nicht langweilig 😀 Sicher wird es aber sehr erholsam. Außerdem bin ich gespannt auf das karibische Essen. Bestimmt gibt es dort auch das ein oder andere zitronige Gericht. Zitrusfrüchte gehören schließlich in warme Länder.

Lemontiramisu einzeln

Damit du also auch ein bisschen zitroniges Karibikfeeling hast, verrate ich dir jetzt das Rezept für dieses leckere Tiramisu.

Was du für 6 Portionen brauchst:

  • 200 g Mascarpone
  • 200 g Naturjoghurt
  • 200 g Frischkäse
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1,5 EL Honig
  • 5 EL Lemoncurd 
  • Löffelbiskuits nach Bedarf (hängt stark vom Gefäß ab)
  • 3 EL Honiglikör
  • 30 g gehackte Mandeln

Mascarpone, Joghurt und Frischkäse gut vermischen. Honig und Vanillezucker unterrühren, mit Lemoncurd durchziehen, so dass es nicht ganz mit der Creme vermischt ist.
Die Mandeln ohne Fett in der Pfanne anrösten, bei Seite stellen und auskühlen lassen. Den Honiglikör in einen tiefen Teller gießen.
Für das Tiramisu mit einer Schicht Creme beginnen, dann die Löffelbiskuits in den Honiglikör tunken und auf der Creme platzieren. Wieder eine Schicht Creme, dann getunkte Biskuits, dann noch eine Haube aus Creme. Als Abschluss die ausgekühlten Mandeln darüber streuen.

lemontiramisu oben

Das Lemoncurd kannst du entweder kaufen oder eben selber machen, dann am besten schon einen Tag oder zumindest ein paar Stunden vorher. Ich habe meines nach dem Rezept von Dani gemacht. Das geht so:

Was du brauchst:

  • 75 g Butter
  • 3 Biozitronen
  • 250 g Zucker
  • 3 Eier

Die Butter in einem Topf langsam schmelzen, zur Seite stellen. Die Zitronen heiß waschen, trocken tupfen und von der davon die Schale abreiben. Alle Zitronen auspressen. Den Zitronensaft mit der Schale und dem Zucker zur geschmolzenen Butter geben. Die Eier verquirlen und ebenfalls in den Topf geben. Die Zutaten kurz auf höchster Stufe erwärmen, dann auf kleiner Stufe unter Rühren eindicken lassen. Es sollte nicht kochen. Die Konsistenz erinnert an Pudding.
Sofort in abgekochte Gläser umfüllen und verschließen. Bei mir wurden es zwei Weckgläschen á 220 ml.

lemoncurd

Ich habe schon ganz unterschiedliche Angaben dazu gelesen, wie lange so ein Curd haltbar ist. Ich selbst würde es aber innerhalb von 2-3 Tagen verbrauchen.

Genieß den zitronigen Frischekick!

Alexa

Opulentes Frühstück am Wochenende: Apfel-Pancakes mit Ricotta, Mandeln und Ahornsirup

Verwöhnprogramm für den Sonntagmorgen gefällig?

Pancakes mit Füllung und Sirup

Nach den beiden skandinavischen Beiträgen der letzten Tage hab ich nun ein üppiges, amerikanisches Frühstück für dich.
Fluffige Pancakes mit dieser süßsauren Apfelnote, dazu cremiger Ricotta, knackige Mandeln und süßer Ahornsirup. Klingt gut? Ist es auch! Und das Beste: Wenn dir jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft, dann hast du ja noch den ganzen Samstag Zeit, die Zutaten zu kaufen und dich auf den Sonntagmorgen mit diesen leckeren Zeitgenossen zu freuen. Kann denn ein Tag besser beginnen als mit einem famosen Frühstück? Eben!

Pancakes pur Jetzt willst du aber wissen, wie die Einkaufsliste aussehen muss, oder? Dann will ich es verraten:

Was du für ein Verwöhnfrühstück für zwei Schleckermäuler brauchst:

Für die Pancakes:

  • 80 g Mehl
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 1 Ei
  • 160 ml Milch
  • 1 Apfel

Für die Ricottacreme:

  • 160 g Ricotta
  • Schale einer viertelten abgeriebenen Zitrone
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1/4 TL Zimt

Außerdem: 50 g gehackte Mandeln, Öl für die Pfanne und Ahornsirup nach Geschmack

Pancakes mit Füllung

Den Apfel gründlich waschen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Kernhaus entfernen.
Das Mehl mit dem Backpulver, dem Zucker und der Prise Salz vermischen, Ei verquirlen und dazu geben, dann mit Milch aufschütten und unter Rühren zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten.
Beschichtete Pfanne mit Öl bestreichen und warm werden lassen bei mittlerer Hitze. Genug Teig für einen Pancake einfüllen, ein bisschen backen lassen, dann zwei Apfelscheiben oben drauf legen. Der Teig sollte dafür an der Oberseite noch leicht flüssig sein. Dann wenden und von der anderen Seite backen. So oft wiederholen bis kein Teig mehr vorhanden ist. Die Pancakes auf einem Teller bei 50 Grad im Ofen warmhalten während der Verarbeitung des Teigs.

Für die Creme den Ricotta mit der Zitronenschale, dem Vanillezucker und dem Zimt verrühren. Evtl. einen Schluck Milch dazu wenn es zu dickflüssig ist.

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fettzugabe rösten.

Jetzt geht es los: Erst ein Pancake, dann mit Ricottacreme bestreichen, Nüsse drauf, nächster Pancake… Den Abschluss bildet ein Pancake ohne Creme drauf. Jetzt mit Ahornsirup begießen.

Pancakes mit Füllung und Sirup nah

Yummi! Ab zum Einkaufen!

Alexa

Öfter mal was Neues: Buchvorstellung und Reisebericht Kopenhagen

Heute möchte ich mal etwas Neues ausprobieren und euch ein Buch vorstellen, von dem ich schwer begeistert war: Bis ich dich finde von John Irving

Buch

Wer schon öfter etwas von Irving gelesen hat, der weiß, dass der gute Mann seine Lieblingsthemen hat. Ringen, zum Beispiel. Aber auch Bären, schwierige Eltern-Kind-Beziehungen, Obsessionen und Freundschaften. Bis auf die Bären findet man das alles in Bis ich dich finde. Der Titel lässt im ersten Moment einen Liebesroman erwarten. Aber das ist es ganz und gar nicht. Es geht um Jack Burns, dessen Leben geprägt ist von der Abwesenheit seines Vaters. Zu Beginn des Buches begleitet man den 4-Jährigen auf eine Europareise, bei der seine Mutter, eine schottische Tätowiererin, seinen Vater sucht. Sie möchte ihn dazu bringen, zu ihr und Jack zurückzukehren. Doch Jacks Vater lebt für die Musik und reist als Organist von einer Orgel zur nächsten. Dabei macht er in jeder Stadt noch einen Abstecher zum besten Tätowierer, um sich Auszüge seiner liebsten Kirchenlieder stechen zu lassen. Er ist schon fast ganzkörpertätowiert. Als Jack in die Schule kommt, beginnt ein geregelteres Leben. Jedoch ist Jack erst auf einer Mädchenschule, dann auf einem Internat in Maine, weit weg von seiner Mutter, die mittlerweile eine lesbische Beziehung in Toronto führt. Um auch ohne seine Mutter zurecht zu kommen, beginnt Jack mit dem Ringen. Ringen und die Abwesenheit seines Vaters sind von nun an die Konstanten in seinem Leben, auch als er später schon ein für transsexuelle Rollen bekannter Schauspieler ist.
Klingt alles ein bisschen verquer? Ist es auch! Irving hat einen lockeren und doch anspruchsvollen Schreibstil mit trockenem Humor und einem Hang zur Tragikomödie. Die knapp 1200 Seiten sind alles andere als langweilig. Sehr viel mehr möchte ich hier gar nicht vorwegnehmen, sondern nur meine Empfehlung aussprechen für Fans von überraschenden Wendungen, wahnsinnig schönem Sprachgefühl und witzig-tragischen ungewöhnlichen Szenen.

Besonders häufig spielt das Buch auch in Kopenhagen, wo Jack mit seiner Mutter auf den Spuren des verschwundenen Vaters wandelt. Dort essen Jack, seine Mutter Alice und die Kollegen aus dem Tattooladen in einem Restaurant am Nyhavn, dem neuen Hafen.

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Nachdem ich im Juli einen kurzen Städtetrip nach Kopenhagen unternommen habe, hatte ich beim Lesen richtig schöne Bilder im Kopf. Diese Bilder möchte ich heute mit euch teilen – und natürlich auch ein paar Vorschläge, wie man seine Zeit in Kopenhagen verbringen kann.

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Erst einmal vorweg: Kopenhagen ist relativ teuer. Das haben wir schon bei der Hotelsuche gemerkt. Wir haben uns dann für eine Wohnung über Airbnb entschieden. Kennst du das? Privatleute können über dieses Portal ihre Wohnungen oder einzelne Zimmer darin vermieten. Das hat natürlich etwas sehr authentisches. Unsere Wohnung war im Viertel Osterbro, sehr praktisch gelegen, ein renovierter Altbau mit hohen Decken und Stuck. Dazu wunderschön eingerichtet, hauptsächlich in Weiß, typisch skandinavisch, und mit einer sehr großen und gemütlichen Wohnküche. Ich finde es immer spannend, in anderen Ländern einfach in den Supermarkt zu spazieren und dort für das Abendessen einzukaufen. Das fühlt sich doch ganz anders an als ein Hotelbuffet, so einheimisch.

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Wir haben uns dann Fahrräder geliehen und die Stadt so erkundet. In Kopenhagen gibt es überall Fahrradwege, weil das Radfahren dort sehr beliebt ist. Diese Art der Fortbewegung fand ich großartig.

Natürlich muss man sich den Nyhavn anschauen. Gleich daneben ist auch die Oper.

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Ein Klassiker für Kopenhagen ist die kleine Meerjungfrau am Hafen.

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Schön war auch der alte Wehrturm, von dem aus man nach einem steilen Anstieg einen tollen Blick hatte.

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Weil das Wetter nicht so gut war, haben wir uns das Königsschloss angeschaut.

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Das Schloss an sich war sehr interessant, was man sich hätte sparen können waren die Katakomben und die Stallungen. Die waren gar nicht so spannend… Kopenhagen gehört zu den wenigen Städten, die einen Stadtstrand haben, das wäre bei schönem Wetter natürlich eine tolle Sache.
Lecker waren auch die Smörrebrote, belegte Vollkornbrote, die man in Dänemark überall bekommt. Ein leckerer und reichhaltiger Snack. Und jetzt hab ich doch noch ein Rezept für dich, nämlich für das Smörrebrot:

Brot

Was du für ca. 4 Brote brauchst:

Avocadocreme:

  • 1/2 reife Avocado
  • extrascharfer Senf (daumennagelgroßer Kleks)
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 gehäufter TL Schmand oder Joghurt

Außerdem:

  • 4 Scheiben leckeres Brot (ganz nach deinem Geschmack)
  • 4 Scheiben Ziegenkäse
  • 8 kleine Scheiben Kochschinken
  • 4 Minitomaten
  • 1/4 Gurke

Für die Avocadocreme alle Zutaten gut verquirlen. Dann die Creme auf den Broten verteilen. Den Ziegenkäse drauf, dann den Schinken, dann die Tomaten und Gurken, in Scheiben geschnitten. Alles schön drapieren, dann am besten mit Messer uns Gabel genießen.

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Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen Lust machen, sowohl auf das Buch als auch auf Smörrebrot und einen Kopenhagenbesuch. Alle drei lohnen sich auf jeden Fall und lassen sich auch gut verbinden: Man stelle sich vor: Glückseliges Kauen auf dem Smörrebrot am Stadtstrand von Kopenhagen bei der Lektüre von Bis ich dich finde. Großartig, oder? Alternativ geht auch die Wiese dieser gruselig aussehenden Kirche..

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Übrigens freu ich mich schon auf den nächsten Urlaub, am Sonntag geht es los in die Dominikanische Republik: Sonne, Strand und Meer! Das brauch ich wenn der Winter einfällt. Aber keine Sorge, ich habe schon ein paar Beiträge für dich vorbereitet.
Hab eine schöne Zeit!

Alexa

Lust auf Kaffeeklatsch? Aber nur mit leckeren Zimtschnecken!

Knusprig und weich zugleich, süß aber nicht zu süß und einfach perfekt zu einer Tasse Kaffee.

Schnecken alle

Da hab ich in meinem letzten Beitrag schon so viel vom Winter gequatscht und dann kommt plötzlich wieder so ein schönes, sonniges Wochenende. Es war zwar kalt, aber eben nicht so grau. Da kann man ja fast schon draußen sitzen beim Kaffee trinken, draußen auf der Terrasse (die ich nicht habe) oder im Straßencafe. Noch besser als Kaffee bei Sonnenschein ist eigentlich nur Kaffee bei Sonnenschein und Kuchen dazu. Oder Zimtschnecken. Magst du Zimtschnecken? Ich schon. Beim Möbelschweden gibts die auch immer. Daher kenn ich sie. In Schweden selbst heißen sie kanelbullar und es gibt sie natürlich häufiger. Laut Natalie vom Holunderweg sogar jeden Tag (wenn man will); nämlich zur Fikapaus. Das ist wohl wie der Sonntagskaffee in Deutschland, nur eben jeden Tag. Wie toll ist das denn? Jeden Tag Zimtschnecken. Absolut großartig.

Schnecken vorne

Ich mach da gleich mal mit, nämlich bei Natalies Fikapaus und Blogevent. Zum Kaffeeklatsch bring ich meine selbstgemachten Zimtschnecken mit. Eigentlich nicht ganz selbst gemacht. Wie beim Kaffeeklatsch ist auch beim Backen Gesellschaft eine Bereicherung. Die liebe Andrea hat mir zur Seite gestanden, so haben wir die ganze Wohnung in Zimtduft gehüllt, während die männlichen Gäste abgelenkt waren vom Fussball.

Aber kommen wir zum Rezept. Hier haben wir uns ein bisschen inspirieren lassen von Laura, und wie sie die Hefe durch Backpulver ersetzt.

Was du für 12 große und 24 kleine Schnecken brauchst:

  • 100 g Butter + 4 EL für die Füllung
  • 2 Eigelb
  • 100 ml Milch
  • 280 g Mehl
  • Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Zucker + 60 g für die Füllung
  • 1,5 TL Zimt + 1 TL für die Füllung

Außerdem: Ein normales Muffinblech und eines für Minimuffins, genug Papierförmchen, zwei zusätzliche Schluck Milch und zusätzlich Zimt-Zucker-Mischung.

Schnecken oben

Die Butter mit den Eiern und der Milch schaumig schlagen. Das Mehl in einer anderen Schüssel mit dem Backpulver und dem Salz vermischen. Dann beide Mischungen miteinander verkneten.
Für die Füllung die dafür vorgesehene Butter in einem Topf schmelzen, den Zucker und den Zimt einrieseln lassen, gut vermischen. 
Den Teig Stück für Stück ausrollen, in Rechtecke schneiden und mit der Füllung bestreichen. Dann das Rechteck von der schmalen Seite her aufrollen wie eine Roulade. Der Durchmesser dieser Rolle sollte dem Boden der Papierförmchen entsprechen. Jetzt ca 1 cm breite Scheiben abschneiden, dadurch entstehen Schnecken.
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Die Muffinbleche mit den Förmchen bestücken. Die Schnecken darin verteilen und mit der zusätzlichen Milch bestreichen. Dann die Zimt-Zucker-Mischung darüber streuen und ab in den Ofen für 30 Minuten, die kleinen ca. 20 Minuten.

Schnecken nah

Wenn die Schnecken ausgekühlt sind, werden sie in die hübsche Dose mit der Aufschrift Bakery gepackt (der Name ist Programm) und dann geht es los zu Natalies Fikapaus. Ich freu mich schon, das wird köstlich!

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Außerdem bring ich noch ein paar Blümchen mit für die Gastgeberin:

Blumen

Hab einen schönen Kaffeeklatsch!

Alexa