Wintersalat mit karamellisierten Birnen, Champignons und Walnüssen

Heute wird der Reisebericht über Thailand unterbrochen für etwas, das man im Winter oft genauso selten sieht wie die Sonne, nämlich Salat. Den gibt es im Sommer nämlich gern in vielen verschiedenen Varianten, er wird zum Grillen mitgebracht, oder zum Picknick oder in der Arbeit verspeist. aber im Winter, wenn es draußen kalt und dunkel ist, hat man meist nicht so viel Appetit darauf. Darum möchte ich mich heut ein bisschen für den Salat einsetzen, denn der kann so viel mehr als nur Grillfleischbeilage zu sein! Immer vorausgesetzt man umgeht die eingeschweißten Eisbergvarianten und die wässrigen Wintertomaten aus den Gewächshäusern. Damit kann man sich nämlich selber die Lust am Salat nehmen.

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Viel besser ist es da, sich einfach an das Saisonale Obst und Gemüse zu halten. Da wird auch genug Abwechslung geboten. Zum Beispiel mit leckerem Feldsalat, gebratenen Champignons, karamellierten Birnen, knackigen Walnüssen und knusprigen Croutons. Lust bekommen? Dann mal los!

Für zwei Portionen brauchst du:

  • frischen Feldsalat
  • 5 Champignons
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Birne
  • 1 EL flüssigen Honig
  • eine Hand voll Walnüsse
  • 2 Scheiben Weißbrot, darf auch schon etwas älter sein
  • 1 EL Kürbiskernöl

Außerdem für die Vinaigrette: 1/4 TL Löwensenf, 1/4 TL flüssiger Honig, ein Schuss Sahne, 1/2 TL Zitronensaft, 2 EL Wasser, 2 EL Kürbiskernöl, 1/2 EL Kräuteressig, Salz und Pfeffer

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Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Birne waschen, abtupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Champignons säubern und in Scheiben schneiden. Das Weißbrot in Würfel schneiden.
Weißbrotwürfel mit einem EL Kürbiskernöl übergießen, umrühren und auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen. Möglichst weit oben in den Ofen schieben. Für 5 Minuten darin lassen, wenn die Brotwürfel knusprig sind herausnehmen, ansonsten noch kurz weiter im Ofen lassen. Immer aufpassen, die verbrennen wirklich recht schnell.
Währenddessen die Birnenstücke in einer beschichteten Pfanne erwärmen. Wenn sie anfangen zu zischen, den Honig darüber gießen und bei mittlerer Hitze unter rühren für zwei Minuten „karamellisieren“ (normalerweise nimmt man ja geschmolzenen Zucker, das ist sozusagen meine geschummelte schnell-und-einfach-Methode). Dann noch kurz die Walnüsse (vorher gern ein bisschen zerkleinern) dazu, nochmal eine Minute, dann vom Herd nehmen.
Die Champignons mit dem Öl anbraten.
Den Feldsalat waschen. Alle Zutaten für die Vinaigrette mischen und über den Feldsalat gießen, dann die Brotstücke, die Birnen mit den Walnüssen und die Champignons dazu. Gut mischen und genießen!

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Fröhliches Salat essen im Winter!
Alexa

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Sonnige Erinnerungen Part II: Rundreise im Süden Thailands

Heute geht es weiter mit meinem Reisebericht über Thailand. Ehrlich gesagt macht es mir wahnsinnig Spaß mich daran zu erinnern. Als ob man alles ein kleines bisschen nochmal erlebt. Und die ganzen Bilder sieht man sich auch viel zu selten an!

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Nach unserem kurzen Aufenthalt in Bangkok im Dezember 2013 sind wir in den Süden Thailands weitergereist. Unsere Reiseroute war folgende:

Koh Phi Phi (3 Übernachtungen)
Koh Lanta (5 Übernachtungen)
Rai Leh (3 Übernachtungen)
Khao Sok National Park (1 Übernachtung)
Khao Lak (4 Übernachtungen)
Krabi (2 Übernachtungen)

Dazu kamen 8 Übernachtungen in Bangkok, jeweils vier am Anfang und am Ende, und zwei Übernachtungen im Zug.

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Von Bangkok aus kann man mit einem Nachtzug mit Schlafwagen nach Surat Thani fahren. Er wird auch gern von den Einheimischen genutzt. Man muss die Tickets ein paar Tage vorher kaufen, da sie schnell ausverkauft sind. Wir haben unsere gleich am ersten Tag gekauft, konnten aber doch erst einen Tag später fahren als wir wollten, weil schon alles besetzt war. Die Rückfahrttickets haben wir auch gleich gekauft.

Der Zug ist günstig, authentisch und man sieht viel von der Landschaft. Er ist nicht komfortabel, dafür laut weil die Fenster nicht schließen, hell weil die Lichter nicht ausgehen und kalt, ebenfalls wegen der Fenster. Die Weiterfahrt nach Koh Phi Phi war noch recht lang mit Reisebus, Fähre und Longtail. Wer es trotzdem probieren will, zieht sich am besten warm an und nimmt Ohrstöpsel und eine Schlafbrille, z.B. vom Flug, mit. Wer nicht viel Zeit hat oder lieber bequemer reist, der sollte einfach einen Flug nach Krabi oder Phuket nehmen.

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Da Koh Phi Phi so wunderschön ist, war der Stress der  langen Fahrt sofort vergessen und wir haben uns gefühlt wie im Paradies. Gewohnt haben wir in der Bungalowanlage Phi Phi Hill Ressort am Long Beach, eine wunderschöne, gepflegte Anlage am weißen Sandstrand mit tollem Ausblick beim Frühstück. Wir waren noch vor Beginn der Weihnachtsferien auf Koh Phi Phi, das war sehr gut. Während der Weihnachtsferien würde ich es niemandem empfehlen dorthin zu reisen. Die Insel ist dann einfach überfüllt. Außerdem würde ich immer ein Hotel oder eine Anlage außerhalb der „Stadt“ Ban Laem Trong empfehlen, weil die Stadt einfach eng und laut ist und die Hotels auch alle einen günstigen Shuttle zum Hafen per Longtail anbieten.

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Aktivitäten auf Koh Phi Phi:

Tagesausflüge zum Maya Bay (Drehort von The Beach), Monkey Bay (ja, dort wohnen Affen!) und Schnorchelstellen werden überall angeboten. Empfehlenswert ist es, in einer nicht zu großen Gruppe zu fahren, also am besten per Longtail und nicht im Speedboot. Außerdem sollte man darauf achten, dass man den Maya Bay vor 10 Uhr morgens erreicht, dann sieht man noch ein bisschen Strand und nicht nur Menschen 😉 Unsere Tour wurde vom Hotel selbst angeboten und war wirklich sehr, sehr gut.
Wenn ihr in einer Kleingruppe reist oder schon nette Leute kennengelernt habt, dann lohnt es sich auch, ein eigenes Longtail anzuheuern. Am besten vorher den Preis verhandeln, ihr könnt euch an den angebotenen Touren orientieren. Essen, Getränke und Schnorchelausrüstung nicht vergessen!

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In Ban Laem Trong gibt es einen Weg, der zu einer wunderschönen Aussichtsstelle führt. Leider muss man erst durch die halbe Stadt, dann sehr viele Treppen hochsteigen und dann noch einen steilen Fußweg bezwingen. Aber es lohnt sich! Die Aussicht ist wunderschön. Nehmt euch viel zu trinken mit. Die Treppen starten in der Nähe des Krankenhauses.

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Ansonsten soll man auf Koh Phi Phi auch gut Klettern und Tauchen können. Angebote findet man überall am Hafen und in der Stadt in den Tauch- und Kletterschulen.

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Damit meine Berichte nicht so eine enorme Überlänge bekommen, verschiebe ich die weiteren Orte auf einen der kommenden Posts, ich will eure Geduld ja nicht überstrapazieren.

Habt einen schönen Sonntag!
Alexa

Sonnige Erinnerungen: Thailand 2013/2014

Zu dieser Zeit vor ungefähr einem Jahr sind wird aus Thailand zurück gekommen. Dort waren wir für vier Wochen über Weihnachten und Silvester. Weil ich mich, gerade wenn das Wetter hierzulande so kalt und grau ist, gern an sonnigere Gefilde erinnere, möchte ich ein paar warme Erinnerungen mit euch teilen und dabei auch ein paar Erfahrungswerte austauschen.

Tempel

Unsere Reise begann Mitte Dezember 2013 in Bangkok. Leider hatten wir keinen Direktflug, der ca. 10 Stunden dauern würde, sondern einen Flug mit Zwischenstopp und 7 Stunden Aufenthalt – und zwar mitten in der Nacht! Das war nicht so schön. Im Nachhinein wäre es mir wohl 100 Euro mehr wert gewesen, ohne den Halt zu fliegen, aber hinterher weiß man immer mehr 😉 Vom Flughafen aus sind wir mit dem Taxi gefahren. Lasst euch nicht in der Haupthalle von „netten, hilfsbereiten“ Leuten anquatschen, die euch ein Taxi empfehlen wollen. Im Untergeschoss gibt es offizielle Taxistände, bei denen Taxis mit Taxometer in die Stadt fahren. Ich glaube, das war auch das einzige Taxi, das den Taxometer an hatte im ganzen Urlaub..

Wir hatten ein kleines Hotel in einer Seitenstraße der Khaosan Road vorher schon gebucht. Das erleichtert einiges, gerade wenn man spät am Abend oder mitten in der Nacht ankommt. Die Khaosan Road ist eigentlich die Haupttouristenstraße, hier gibt es von Klamotten über Getränke bis hin zu gebratenen Heuschrecken (Foto machen kostet 100 Baht!) alles zu kaufen. Restaurants und Bars sind hier in hoher Dichte angesiedelt. Die Gegend nahe der Khaosan Road war ein sehr guter Ausgangspunkt für alle Attraktionen.

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Die quirlige Khaosan Road, in der übrigens auch Leonardo di Caprio sein Hotel hat zu Beginn des Films The Beach, ist ein guter Anfang um einen Eindruck der Stadt zu bekommen. Hier könnt ihr in Ruhe etwas essen oder Fruchtshakes trinken und einfach das Gefühl dieser Straße mit ihren vielen Menschen und der fröhlichen Betriebsamkeit aufsaugen. Lasst euch nicht ärgern und nichts aufdrängen von den unzähligen Verkäufern und Tuktuk Fahrern und vor allem: lasst euch nicht von hilfsbereiten Leuten eine Stadtrundfahrt zu den Tempeln aufdrängen! Meist sind das Schlepper, die die Touristen zu überzogenen Preisen in Verkaufshallen bringen. Hier gibt es die wüstesten Geschichten, von denen aber sicher schon jeder mal eine gehört hat.
Süße Cafés gibt es viele in der Khaosan Road, Katzen gibt es sogar noch mehr.. 😉

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Bangkok hat sehr viele schöne Tempel zu bieten. Beispielsweise den mit dem großen stehenden Buddha und dem großen liegende Buddha (Wat Pho). Einige Tempel sind fast wie Parks angelegt und wahnsinnig schön. Leider eigentlich immer voll mit Touristen und vereinzelten Einheimischen.

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Sehr schön, sehr voll und sehr groß ist der Königspalast oder Grande Palace, der eigentlich schon ein ganzer Tagesausflug sein kann. Zumindest sollte man sich danach nicht mehr allzu viel vornehmen. Ich würde eine entspannende Massage empfehlen und ein gutes Thaicurry. Nacheinander natürlich. Massagen werden en masse in der Khaosan Road angeboten, meist in Liegen direkt am Straßenrand. In der Soi Rambuttri, der Nebenstraße zur Khaosan, gibt es ein Spa, dort gibt es die klassischen Thai Ganzkörpermassagen. Das ist zwar ein bisschen teurer, aber ich kann das 100% empfehlen.

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Die Tempelbesichtigungen kann man gut verbinden mit einer Flussrundfahrt. Hier gibt es Ausflugsboote bzw.  Fähren, die einen Tempel nach dem anderen anfahren und eine Art Hop-on-hop-off-System haben. So sieht man sehr viel von der Stadt, die auch andere Seiten zu bieten hat.

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Wir haben außerdem noch eine Tagestour nach Ayutthaya gemacht, dort sind die ursprünglichen Tempelanlagen der früheren Königsstadt, nördlich von Bangkok.
Es gibt verschiedene Touren dorthin, mit Bussen oder auch Booten. Da die einzelnen Anlagen recht weit von einander entfernt sind, kann man eher schlecht eine Übernachtung in einem zentralen Hotel einplanen.
Wir sind mit einer geführten Tour im Minivan gefahren. Diese ging ziemlich früh los und war nicht besonders bequem. Die Tempelanlagen waren noch einmal ganz anders als die glänzenden Anlagen in der Stadt. Außerdem konnte die Landschaft einen schönen Eindruck vermitteln vom Norden des Landes mit seiner Vegetation und den Reisfeldern.

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Wir hatten zu Beginn vier Tage in Bangkok verbracht, bis unsere Rundreise in den Süden begann. Das kann man auch gut verkürzen, bzw. nach hinten schieben. Shopping würde ich auf jeden Fall auf die letzten Tage des Urlaubs legen, da man sonst alles herum trägt. Ich hatte mir gleich zu Beginn nur eine dieser luftigen, weiten, sehr dünnen Stoffhosen (dunkelblau mit Elefanten drauf) angeschafft, um die ich wirklich froh und dankbar war im Laufe der Reise.
Unsere Reise durch den Süden, Packliste, weitere Tipps und vor allem Erfahrungswerte verrate ich euch in den nächsten Beiträgen.
Lasst euch bis dahin nicht ärgern vom grauen Himmel über Deutschland und träumt lieber ein bisschen von fernen Ländern und Sonnenschein!
Alexa

Gesunder Start ins Jahr: Rote Linsen mit Kartoffeln

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Eine gesunde Ernährung ist wahrscheinlich bei den Vorsätzen für das neue Jahr ziemlich nah bei mit-dem-Rauchen-aufhören und abnehmen. Macht aber nix, ich probier das trotzdem. Es muss nicht gleich die totale Rundumerneuerung in der Ernährung sein, aber ein bisschen bewusster auszuwählen, was auf den Tisch kommt, macht eigentlich nicht viel Arbeit. Ein bisschen habe ich damit schon angefangen, in dem ich mir in die Arbeit für die Mittagspause immer etwas mitnehme. Meist ist es ein gemischter Salat mit Nudeln drin, damit man auch satt wird. Außerdem bestellen ein paar Kollegen und ich zusammen eine wöchentliche Obstkiste, für den Nachmittagsimbiss. Das ist schon sehr viel besser als sich regelmäßig pünktlich um 15 Uhr noch einen Schokoriegel aus der Cafeteria zu holen. Mein größtes Manko ist aber die morgendliche Butterbreze. Diese Angewohnheit muss wirklich dran glauben dieses Jahr!
Einen köstlichen und leichten Mittagsimbiss, alternativ auch ein gutes Abendessen, habe ich vor kurzem gemacht: rote Linsen mit Kartoffeln. Ja, richtig, wir haben immer noch Kartoffeln von Silvester übrig…

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Für zwei Portionen braucht ihr:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Butter
  • 150 g Kartoffeln
  • 120 g rote Linsen
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Schmand
  • Kresse
  • 2 TL geröstete gehackte Mandeln

Zwiebel, Knoblauch und Kartoffeln schälen in Würfel schneiden. Die Butter in einem Topf schmelzen lassen, dann die Zwiebel und den Knoblauch darin andünsten. Nach 2 – 3 Minuten die Kartoffeln und Linsen zugeben, ca. 1 Minute mitdünsten, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Auf niedriger Stufe 20 Minuten kochen lassen. 1 EL Schmand unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken, noch 3 Minuten weiter kochen lassen, dann auf den Tellern oder Schüsseln anrichten. Mit dem restlichen Schmand, der Kresse und den Mandeln verschönern und servieren.

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Lasst es euch schmecken!
Alexa

Neues Jahr, neues (Nudel-)Glück

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und hoffe, ihr hattet alle einen großartigen Start und ein paar faule und gemütliche Tage!

Krapfen roh

Hier ging es nach der großen Silvesterschlemmerei ganz gemütlich weiter, mit viel Entspannung und vielen Verwertungsgerichten für übrige Raclettezutaten. Das kann zum Beispiel ein Auflauf aus Kartoffeln und Käse sein.. oder auch ein Auflauf aus Kartoffeln und Käse, aber auch ein Auflauf aus Kartoffeln und Käse ist richtig lecker… Ihr seht schon, wir hatten ziemlich viel.. Ja! Käse und Kartoffeln übrig! Nach so vielen Kartoffeln mussten es auch mal wieder Nudeln sein. Mit der neuen Nudelmaschine und der vielen freien Zeit bieten sich natürlich selbstgemachte an. Vor allem hat man aber auch noch Sport gemacht dabei, das Kurbeln ist nämlich doch recht anstrengend auf Dauer. Übrigens sind das in etwa meine Vorsätze für das neue Jahr: Mehr Sport und gesündere Ernährung. Geht doch schon gut los mit Käse, Kartoffeln und Pasta kurbeln.. 😉

Teller

Ich habe auch ein wirklich empfehlenswertes Grundrezept für euch. Für 2 Personen braucht ihr:

  • 200 g Pastamehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml Wasser

Aus all diesen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten. Sollte er wider Erwarten noch kleben, dann einfach noch ein bisschen mehr Mehl daruntermischen und sollte er im Gegensatz zu bröckelig sein, dann noch ein bisschen Wasser. Beides ganz sparsam dosiert zugeben, die Wirkung zeigt sich ziemlich schnell.
Den Teig dann in einem Küchentuch ca. 30 Minuten ruhen lassen. Währenddessen kann man beispielsweise die Soße oder auch die Füllung zubereiten. Je nachdem was ihr so vorhabt.

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Nach der Ruhezeit den Teig in kleine Portionen unterteilen und einzeln durch die Nudelmaschine drehen. Hier ist anscheinend jede Maschine ein bisschen anders. Bei meiner ist der Geheimtipp: Dreimal auf Stufe 5 von 9, dann einmal auf 8 und danach durch den Tagliatelleschneider oder eben ausstechen für gefüllte Nudeltaschen. Der Nudelteig sollte dann noch ein bisschen trocknen (gefüllte Nudeln mit Abstand auf einem Blech, sonst passiert das hier), ca. 5-10 Minuten.

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Dann einen großen Topf mit Wasser füllen und zum Kochen bringen. Wasser salzen und die Temperatur etwas herunterdrehen, damit das Wasser nicht mehr ganz wild sprudelt. Die Nudeln portionsweise ins Wasser geben und ca. 3-5 Minuten kochen. Ob sie fertig sind, merkt ihr daran, dass sie oben schwimmen. Dann abseihen, mit der Soße anrichten und genießen.

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Wir hatten in unseren Teigtaschen übrigens einmal Pilzfüllung und einmal Ricotta-Spinat. Auf jeden Fall sollte man darauf achten, dass die Füllung nicht zu wässrig bzw. flüssig wird, sonst reißen die Teigtaschen recht leicht weil der Teig durchweicht. Wir sammeln hier noch Erfahrungspunkte..
Zu den Tagliatelle hatten wir eine selbstgemachte Tomatenpesto, die man gut auf Vorrat kochen und in Gläschen aufheben kann. Aber dieses Rezept gibt es ein andermal.
Jetzt mal ran an die guten Vorsätze und fleißig Nudeln essen!
Alexa