Sonnige Erinnerungen: Thailand 2013/2014

Zu dieser Zeit vor ungefähr einem Jahr sind wird aus Thailand zurück gekommen. Dort waren wir für vier Wochen über Weihnachten und Silvester. Weil ich mich, gerade wenn das Wetter hierzulande so kalt und grau ist, gern an sonnigere Gefilde erinnere, möchte ich ein paar warme Erinnerungen mit euch teilen und dabei auch ein paar Erfahrungswerte austauschen.

Tempel

Unsere Reise begann Mitte Dezember 2013 in Bangkok. Leider hatten wir keinen Direktflug, der ca. 10 Stunden dauern würde, sondern einen Flug mit Zwischenstopp und 7 Stunden Aufenthalt – und zwar mitten in der Nacht! Das war nicht so schön. Im Nachhinein wäre es mir wohl 100 Euro mehr wert gewesen, ohne den Halt zu fliegen, aber hinterher weiß man immer mehr 😉 Vom Flughafen aus sind wir mit dem Taxi gefahren. Lasst euch nicht in der Haupthalle von „netten, hilfsbereiten“ Leuten anquatschen, die euch ein Taxi empfehlen wollen. Im Untergeschoss gibt es offizielle Taxistände, bei denen Taxis mit Taxometer in die Stadt fahren. Ich glaube, das war auch das einzige Taxi, das den Taxometer an hatte im ganzen Urlaub..

Wir hatten ein kleines Hotel in einer Seitenstraße der Khaosan Road vorher schon gebucht. Das erleichtert einiges, gerade wenn man spät am Abend oder mitten in der Nacht ankommt. Die Khaosan Road ist eigentlich die Haupttouristenstraße, hier gibt es von Klamotten über Getränke bis hin zu gebratenen Heuschrecken (Foto machen kostet 100 Baht!) alles zu kaufen. Restaurants und Bars sind hier in hoher Dichte angesiedelt. Die Gegend nahe der Khaosan Road war ein sehr guter Ausgangspunkt für alle Attraktionen.

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Die quirlige Khaosan Road, in der übrigens auch Leonardo di Caprio sein Hotel hat zu Beginn des Films The Beach, ist ein guter Anfang um einen Eindruck der Stadt zu bekommen. Hier könnt ihr in Ruhe etwas essen oder Fruchtshakes trinken und einfach das Gefühl dieser Straße mit ihren vielen Menschen und der fröhlichen Betriebsamkeit aufsaugen. Lasst euch nicht ärgern und nichts aufdrängen von den unzähligen Verkäufern und Tuktuk Fahrern und vor allem: lasst euch nicht von hilfsbereiten Leuten eine Stadtrundfahrt zu den Tempeln aufdrängen! Meist sind das Schlepper, die die Touristen zu überzogenen Preisen in Verkaufshallen bringen. Hier gibt es die wüstesten Geschichten, von denen aber sicher schon jeder mal eine gehört hat.
Süße Cafés gibt es viele in der Khaosan Road, Katzen gibt es sogar noch mehr.. 😉

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Bangkok hat sehr viele schöne Tempel zu bieten. Beispielsweise den mit dem großen stehenden Buddha und dem großen liegende Buddha (Wat Pho). Einige Tempel sind fast wie Parks angelegt und wahnsinnig schön. Leider eigentlich immer voll mit Touristen und vereinzelten Einheimischen.

ligender Buddha

Sehr schön, sehr voll und sehr groß ist der Königspalast oder Grande Palace, der eigentlich schon ein ganzer Tagesausflug sein kann. Zumindest sollte man sich danach nicht mehr allzu viel vornehmen. Ich würde eine entspannende Massage empfehlen und ein gutes Thaicurry. Nacheinander natürlich. Massagen werden en masse in der Khaosan Road angeboten, meist in Liegen direkt am Straßenrand. In der Soi Rambuttri, der Nebenstraße zur Khaosan, gibt es ein Spa, dort gibt es die klassischen Thai Ganzkörpermassagen. Das ist zwar ein bisschen teurer, aber ich kann das 100% empfehlen.

königspalast

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Die Tempelbesichtigungen kann man gut verbinden mit einer Flussrundfahrt. Hier gibt es Ausflugsboote bzw.  Fähren, die einen Tempel nach dem anderen anfahren und eine Art Hop-on-hop-off-System haben. So sieht man sehr viel von der Stadt, die auch andere Seiten zu bieten hat.

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Wir haben außerdem noch eine Tagestour nach Ayutthaya gemacht, dort sind die ursprünglichen Tempelanlagen der früheren Königsstadt, nördlich von Bangkok.
Es gibt verschiedene Touren dorthin, mit Bussen oder auch Booten. Da die einzelnen Anlagen recht weit von einander entfernt sind, kann man eher schlecht eine Übernachtung in einem zentralen Hotel einplanen.
Wir sind mit einer geführten Tour im Minivan gefahren. Diese ging ziemlich früh los und war nicht besonders bequem. Die Tempelanlagen waren noch einmal ganz anders als die glänzenden Anlagen in der Stadt. Außerdem konnte die Landschaft einen schönen Eindruck vermitteln vom Norden des Landes mit seiner Vegetation und den Reisfeldern.

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Wir hatten zu Beginn vier Tage in Bangkok verbracht, bis unsere Rundreise in den Süden begann. Das kann man auch gut verkürzen, bzw. nach hinten schieben. Shopping würde ich auf jeden Fall auf die letzten Tage des Urlaubs legen, da man sonst alles herum trägt. Ich hatte mir gleich zu Beginn nur eine dieser luftigen, weiten, sehr dünnen Stoffhosen (dunkelblau mit Elefanten drauf) angeschafft, um die ich wirklich froh und dankbar war im Laufe der Reise.
Unsere Reise durch den Süden, Packliste, weitere Tipps und vor allem Erfahrungswerte verrate ich euch in den nächsten Beiträgen.
Lasst euch bis dahin nicht ärgern vom grauen Himmel über Deutschland und träumt lieber ein bisschen von fernen Ländern und Sonnenschein!
Alexa

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2 Gedanken zu “Sonnige Erinnerungen: Thailand 2013/2014

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