Kleine Köstlichkeiten zu Ostern: Zarte Macarons mit Schokofüllung

Da rede ich die ganze Zeit vom Frühling, bald ist auch Ostern, wenn das Häschen über die grüne Wiese hoppelt und die Schokoladeneier versteckt und die Osterglocken schon ihre Köpfchen zur Sonne drehen. Eigentlich war Ostern für mich immer der Beginn vom Frühling. Wenn man schon ohne Jacke im Garten sein konnte. Oder endlich die Halbschuhe ausgeführt hat. Aber dieses Jahr: Denkste! Stattdessen biegt der Wind die Bäume vor meinem Fenster fast bis zum Boden und der Regen prasselt ununterbrochen an meine Scheibe. Pah! So geht das doch nicht! Ich glaube ja, das wird nichts mit dem Osternester im Garten suchen, nur wegen dem Wetter natürlich, nicht weil ich dafür zu alt wäre oder so…Nein! Zu alt zum Nester suchen gibt es nicht! Das hab ich früh gelernt. Wenn es eine Ostertradition bei uns gibt, dann diese: Jeder sucht sein Nestchen selber!

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Und weil das die einzige Tradition ist, darf man auch backen was man möchte zu Ostern. Und ich hab mich für Macarons entschieden! Das hübsche, kleine Baisergebäck mit Mandeln gibt es schon seit dem Mittelalter in Frankreich und ist bis heute sehr beliebt. Als wir letztes Jahr in Paris waren, gab es die bunten Teilchen an jeder Ecke. Ich hab mich allerdings für die ungefärbte Variante entschieden und diese mit einer Frankreichexpertin gebacken, die das Rezept von einer echten Französin hat. Eigentlich ist die Expertin sogar auch eine echte Französin. Da muss das ja klappen und total lecker werden!

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Und nun das Rezept für die Macarons mit Schokoladenfüllung, ausreichend für ca. 30-40 Stück, je nachdem wie groß ihr sie macht:

Für das Baisergebäck:

  • 125g Puderzucker
  • 125g gemahlene Mandeln
  • 2 Eiweiß (mit je 37g!)
  • 2 EL Wasser
  • 110g feiner Zucker

Wundert ihr euch über die seltsame Grammangabe beim Eiweiß? Das soll das Geheimnis sein für die besondere Konsistenz. Dafür einfach eine Schüssel auf eine genaue Küchenwaage stellen, die Anzeige auf Null zurückstellen und dann das Ei vorsichtig trennen, dabei das Eiweiß in die Schüssel auf der Waage fließen lassen. Besonders gut eignen sich große Eier, da könnt ihr dann evtl. etwas vom Eiweiß zum Eigelb geben. Kleine Eier reichen oft nicht für 37g.

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Nun aber los: Den Ofen auf 150 Grad vorheizen. Die Mandeln mit dem Puderzucker und einem Eiweiß mischen. Das zweite Eiweiß zu Eischnee aufschlagen. Das Wasser mit dem Zucker zu Sirup aufkochen, es muss richtig blubbern für 2-3 Minuten. Ein bisschen auskühlen lassen und dann mit dem Eischnee aufschlagen. Die luftige Mischung dann zur Mandelmischung geben und sehr vorsichtig, aber gründlich unterheben. Das Ganze in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und dann in kleinen Portionen rund auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Die kleinen Häufchen Teig sinken noch ein bisschen zusammen, bzw. gehen auseinander, also die Klekse immer ein bisschen kleiner machen als eure Macarons sein sollen und auch genug Abstand dazwischen lassen. Die Klekse erst 15 Minuten ruhen lassen, damit sich oben eine feine Haut bilden kann, dann vorsichtig in den Ofen schieben und 12-15 Minuten backen. Das ist abhängig von der Größe der Macarons und dem Ofen. Einfach aufpassen, dass euer Gebäck nicht braun wird, es sollte schön hell bleiben. Kurz auf dem Backblech abkühlen lassen, dann vorsichtig vom Backpapier ziehen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Für die Füllung, also die Schokoganache:

  • 100g dunkle Schokolade
  • 100g Sahne

Die Sahne in einem Topf langsam erhitzen. Die Schokolade in kleine Stückchen brechen oder hacken und in eine Schüssel geben. Die heiße Sahne darüber gießen. Kurz ruhen lassen, dann verrühren. Ein bisschen auskühlen lassen, dann in einen Spritzbeutel ohne Tülle geben und in den Kühlschrank legen.

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Wenn die Macarons ausgekühlt sind, in Pärchen von gleicher Größe sortieren. Dann auf die Innenseite der einen Hälfte einen Kleks der Ganache geben. Die Macarons müssen dafür wirklich richtig ausgekühlt sein, sonst sind sie zu weich und die Ganache drückt sie ein. Die zweite Macraonshälfte auf die Füllung drücken, sodass sich die Füllung schön bis zum Rand verteilt. So mit allen verfahren. Dafür braucht es schon Zeit und Geduld. Ich empfehle eine Backaktion zu zweit, da kann man zwischendrin alle Neuigkeiten austauschen.

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So, nun lasst euch nicht vom Sturm Niklas wegwehen und habt eine schöne Woche mit leckeren Backideen. Eine großartige Idee zu Ostern finde ich übrigens auch Rüblikuchen. Für den habe ich hier ein Rezept: klick!
Nun aber einen guten Endspurt vor den Feiertagen und lasst es euch gut gehen.

Alexa

Frühlingsgefühle zum Vernaschen: Hefekuchen mit gemischten Beeren und Knusperstreuseln

Letzte Woche hatte ich tatsächlich schon Ballerinas an und auch meine hübsche, leichte Sommerjacke dazu. Was für ein großartiges Gefühl. Jetzt ist es schon wieder kalt und grau da draußen und mit der Sommerjacke würde ich nicht mehr weit kommen. So schade! Ich will doch endlich den Frühling! Die blühenden Blumen, die grünen Blätter an den Bäumen und die Sonnenstrahlen im Gesicht. Zeit wird es. Außerdem beschäftige ich mich zur Zeit ziemlich mit der Planung des nächsten Urlaubs. Es geht nämlich nach Südafrika im Mai und ich bin schon so gespannt! Aber auch hier: in meinem Reiseführer ist ständig von guten Surfplätzen die Rede und wenn ich zu einem Ort online recherchiere, dann erscheinen ständig diese Bilder von grünen Wiesen, Strand und Sonnenschein. Noch ein Grund also warum es endlich Frühling wird: damit ich die grünen Wiesen erst daheim habe und dann natürlich im Urlaub, der mit dem Frühling Hand in Hand näher rückt.

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Weil ich diese ganze Frühlingssache aber momentan nicht Kraft meiner Gedanken beschleunigen kann, habe ich mich für die kulinarische Art der Frühlingsgefühle entschieden. Das sind für mich eindeutig Beeren. Die liebe ich über alles! Himbeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren; die sind praktisch ohne Konkurrenz bei mir auf dem weiten Feld oder der großen Wiese voller Obst. Dank meiner Tiefkühltruhe haben die auch immer Saison in meiner Küche. Ein Hoch auf die Technik.
Nun aber zur Verwendung der kleinen, roten Leckerbissen: Ich entschied mich für einen Hefeboden, der gleich ein ganzes Backblech ausfüllt und somit besonders viel Platz bietet für den Einsatz der Beerchen und dementsprechend auch einen großen Ertrag. Abgerundet wird das Ganze dann mit ein paar buttrigen, knusprigen Streuseln, das gewisse, crunchige Extra eben. Ja, das ist riecht und schmeckt nach Frühling, Sonne und Urlaub!

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Für ein großes, feines Blech voller Frühlingsgefühle braucht ihr:

Für den Hefeteig:

  • 500 Gramm Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 80 Gramm Zucker
  • 250 ml Milch
  • 1 Ei
  • Prise Salz

Für die Streusel:                                                            Außerdem:

  • 75 g feine Haferflocken                                                   600 g Beerenmischung (frisch oder TK)
  • 60 g Mehl
  • 75g Butter
  • 75 g Zucker

Einen Vorteig herstellen, dafür 125 ml Milch erwärmen, sie sollte lauwarm sein, nicht heiß. Die Milch mit 10 g Zucker und der zerbröckelten Hefe mischen. 150g Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Die Mischung in die Mulde gießen und verrühren. Abgedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Beeren verlesen und waschen bzw. die TK-Beeren in ein Sieb schütten und das Sieb auf eine Schüssel legen, damit die Beeren ein wenig antauen können.

Dann restliches Mehl, Zucker und Milch mit dem Ei und einer Prise Salz mischen und mit dem gegangenen Vorteig ca. 10 Minuten verkneten. Eine Kugel formen, mit etwas Mehl bestäuben und abgedeckt an einem warmen Ort nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Die Wartezeit nutzen, um die Streusel herzustellen. Dafür die Haferflocken mit dem Mehl, dem Zucker und der Butter zu einem bröseligen Teig verkneten. Dafür braucht es ein bisschen Geduld und am besten eine große Schüssel. Allmählich auch den Ofen auf 180 Grad vorheizen, je nachdem wie lange eurer braucht.

Ein Backbleck mit Backpapier auslegen und den Hefeteig passend dafür ausrollen. Hefeteig auf Backblech legen und mit den Beeren belegen. Wer es lieber süßer mag, der verteilt noch Zucker über den Beeren. Dann die Streusel gleichmäßig darauf verstreuen und nochmal eine Viertelstunde gehen lassen. Dann für ca. 30 Minuten in den Ofen.

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So, ich widme mich nun dieser Köstlichkeit und wünsche euch den schönsten, beerigen Sonntag!
Alexa

Fruchtig dem Frühling entgegen: saftigste Küchlein mit Apfel, Birne und Schwips

Habt ihr euer Wochenende genießen und ein paar Sonnenstrahlen einfangen können?

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Wir haben uns mit Freunden zum Kaffee trinken verabredet und das Ganze ein bisschen sportlich gestaltet: mit einer kleinen Radtour zum Treffpunkt, einem Biergarten im englischen Garten. Klingt nach einer guten Idee? Ja, grundsätzlich war es das auch. Aber leider doch noch ein bisschen kalt. Während ich das tippe, habe ich meine dicke, flauschige Wolldecke um die Beine gewickelt und die Füsschen stecken in den wärmsten Winterhausschuhen weil alles leicht angefroren ist. Dabei sah es so warm aus und die Sonne hat sich schon so gut angefühlt als ich ihr das Köpfchen entgegenstreckte. Dauert wohl noch ein bisschen mit dem warmen Sonnenschein. Zur Überbrückung empfehle ich wärmende Kost. Zum Beispiel feinste, saftigste Apfelküchlein, die schmecken warm und kalt und wärmen von innen wegen dem Rum! Lassen sich übrigens perfekt als Belohnung nach einer Radtour vertilgen, auch als Verpflegung im Biergarten oder als Mitternachtssnack vor dem Fernseher. Vielzweckeinsetzbar praktisch.

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Hübsch sind die übrigens auch und natürlich gesund.Obst ist ja schließlich gesund, wie könnte da Obst in Kuchen ungesund sein? Eben! 🙂

Das Rezept ist übrigens eine eigeninitiativ abgewandelte Form eines Rezepts aus der sweet dreams von Herbst 2014. Dort werden es Törtchen, bei mir sind es Muffins geworden. Das war aber nicht die einzige Änderung.

Für etwa 18 Muffins braucht ihr:

  • 140 g Butter
  • 2 Äpfel
  • 1 Birne
  • 5 EL Rum
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 3 große Eier
  • 5 EL Milch
  • 1 TL Vanillepulver

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Die Butter in ienem Topf langsam schmelzen und dann etwas abkühlen lassen. Währenddessen die Äpfel und die Birne schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Zitronensaft und 2 EL Rum beträufeln und mischen.
Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz mischen. In einer zweiten Schüssel die geschmolzene Butter mit dem restlichen Rum, den Eiern, der Milch und dem Vanillepulver verquirlen. Dann die Mehlmischung dazu geben und kurz verrühren. Die Apfel- und Birnenstücke unterheben und gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. Ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!), dann aus dem Ofen nehmen, in der Form etwas auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter oder ähnlichem ganz auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker betreuen und dann: vernaschen!

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Weg ist es!
Lasst es euch schmecken und habt den schönsten Sonntagabend!
Alexa

Schmeckt schon nach Frühling: Mini-Rübli-Gugls

Saftig, locker und leicht, in einem Happen im Mund, hübsch anzusehen und natürlich gesund, wegen den Möhrchen, ist ja ganz klar!

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Wovon ich in so hohen Tönen schwärme? Von meinem allerliebsten Lieblingsrezept natürlich! Das ist nämlich das Rezept für Rüblimuffins! Ihr meint, die sehen nicht aus wie Muffins? Hmm… Stimmt wohl. Die sind eben auch noch vielseitig! Und ich verspreche, die passen wirklich zu jeder Gelegenheit! Man kann die hübschen Kleinen nämlich auch als Torte verpacken, dann mit einem simplen Puderzucker-Frischkäse-Frosting mit einem Hauch Zimt. Oder als Cupcakes mit dem gleichen Frosting als Topping. Oder nur als Muffins. ODer als Guglhupf in groß oder klein oder ganz kein.

Die Mutter einer Freundin hat mich heute gefragt, ob ich ein paar ganz großartige, weltbeste Kuchenrezepte für sie hätte. Wir haben während diesem Gespräch ihren selbst gebackenen ganz großartigen und weltbesten Rüblikuchen vernascht. Der war wirklich super und ich habe dann erfahren, dass sie das Mehl durch Mandeln ersetzt. Sehr saftig und fein. Aber mein Herz ist schon vergeben an einen anderen weltbesten Rüblikuchen. Ich bin aber sicher, die beiden können koexistieren! Meiner ist nämlich mit Mehl und ohne Mandeln, dafür mit Banane. Auch ein Weg zu saftig und fein!

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Und hier kommt es: mein mega-superduber-saftigfeines weltbestes Rüblikuchen/-muffin/-torte/-cupcake/-guglrezept:

Für ca. 18 Muffins oder 36 Minimuffins oder 40 Minigugls oder einen normalen Gugl oder einen Tortenboden (einen von zwei für die Torte) braucht ihr:

  • 60 g Butter
  • 180 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • Prise Salz
  • 2 Eier
  • 50 g Joghurt
  • 2 Möhren
  • 1 Banane

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Den Backofen vorheizen auf 180°. Die Butter bei schwacher Hitze schmelzen und kurz abkühlen lassen. Papierförmchen in das Muffinblech bzw. Kuchenform einfetten oder was für eure Form der Verarbeitung eben notwendig ist. Das mehl mit dem Zucker, dem Vanillezucker, Zimt, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel mischen. Die Eier mit dem Joghurt in einer anderen Schüssel verquirlen, die geschmolzene Butter dazugeben und unterrühren. Dann die flüssige Mischung zur trockenen Mischung und so lange rühren, bis alle Zutaten feucht sind. Die Banane schälen und mit einer Gabel zerdrücken, die Karotten schälen und grob raspeln. Beides dem Teig untermischen. Die Muffinformen zu 2/3 mit Teig füllen und ca. 25 Minuten im Ofen backen. Die Minigugls und Minimuffins brauchen sogar nur 10 bis 15 Minuten, einfach ausprobieren und den Stäbchentest zwischendrin machen, das variiert ein bisschen von Form zu Form und Ofen zu Ofen.
Aus dem Backofen nehmen und noch 5 Minuten abkühlen lassen bevor ihr sie aus der Form löst und ganz abkühlen lasst (oder einfach warm vernascht).
Die Gugls hier habe ich übrigens noch mit einem Guss aus 3 EL Puderzucker, 1/2 TL Zimt und 1 TL Milch versüßt.

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Ich wünsch euch viel Spaß beim herum experimentieren mit meinem ganz großartigen und weltbesten, koexistierenden Rüblikuchenrezept! Übrigens eine abgewandelte Version des Rezepts aus diesem Buch. Außerdem wünsch ich uns allen eine so schöne sonnige Woche wie dieses Wochenende, ich hör ihn nämlich schon leise klopfen, den Frühling! Es wird auch langsam Zeit!
Alexa

Vitamine gegen graues Wetter: grüner Smoothie nach {What Katie ate}

Eigentlich hatte ich ja die ganze Zeit gehofft, dass ich zum leckeren Smoothie einen Post nach dem Motto „der Frühling geht los, holt euch Vitamine“ schreiben kann. Stattdessen hat es hier nach dem schönen Wetter am Freitag Mittag gegen Abend prompt wieder zu schneien begonnen!
Aber ich kann euch sagen: Vitamine braucht ihr dann jetzt umso mehr! Die stecken in dem feinen grünen Smoothie, dessen Rezept aus dem wunderbaren Buch What Katie ate at the weekend stammt. Katie teilt ihre Ideen und Rezepte auf ihrem Blog direkt vom anderen Ende der Welt, nämlich aus dem warmen Sydney in Australien.

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Ich muss gestehen, auf Katie kann man in vielerlei Hinsicht neidisch sein. Sie hat nicht nur tolle Rezeptideen und macht wahnsinnig gute Bilder, nein, sie darf auch noch ihr Leben im schönen Sydney verbringen. Da bin ich wirklich am aller neidischsten! Wobei ich sagen muss, dass ich München wirklich sehr liebe, aber Sydney ist doch ein bisschen meine heimliche Traumstadt seitdem ich dort 2010 acht wunderbare Wochen verbringen durfte. Warum es mir so gut gefallen hat? Ich fand die Menschen dort einfach so wahnsinnig nett, offen und hilfsbereit. Außerdem war einfach alles so entspannt und das obwohl ich dort sogar gearbeitet hab. Wenn es nur Urlaub gewesen wäre, dann sollte es ja entspannend sein 😉 Außerdem ist Sydney eine der wenigen Großstädte mit einem Stadtstrand, zum Beispiel Bondi Beach. An diesem und jedem anderen Strand gibt es in Australien öffentliche BBQ Grills und man nimmt sich einfach sein Grillgut mit und wartet, bis man einen Platz bekommt oder gesellt sich zu den bereits grillenden anderen Menschen dazu.
Auch großartig ist die Art, wie Sydney bebaut wurde. Es gibt kleine, alte Häuser, auf die einfach ein Wolkenkratzer gesetzt wurde in der Innenstadt. Ein paar Eindrücke gefällig? Aber gern:

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Der Hafen von Sydney

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Die Harbour Bridge, direkt bei der Oper.

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Die allseits bekannte Oper.

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Sydney Skyline: diesen Ausblick hat man von der Fähre aus.

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Bauweise in Sydney: Haus zu klein? Dann setz doch eines drauf!

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Manly beach – viel entspannter als die Stadtstrände und auch nur eine 30 minütige Fahrt mit der Fähre entfernt.

Das beste allerdings an Australien war für mich das Wetter. Richtig kalt wird es dort einfach nicht, selbst im Winter hat es noch 15 Grad. Das kann man von den heimatlichen Gefilden nicht behaupten. Heute kann das Wetter da mal wieder gar nicht mithalten. Und darum braucht der Körper ein paar Vitamine extra, wenn er schon keine Sonnenstrahlen abbekommt. Diese Vitamine bekommt er mit dem leckeren grünen Smoothie hier:

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Das besondere an den grünen Smoothies ist, dass sie einen recht hohen Anteil grünes Gemüse enthalten, teilweise über 50%. Sie sind weniger süß, auch kalorienärmer und das grüne Gemüse enthält zusätzliche Nährstoffe. Für die meisten grünen Smoothies braucht man einen besonders leistungsstarken Mixer, da das grüne Gemüse sonst nicht genug püriert wird. bei dieser Variante hier braucht es das aber nicht unbedingt, aufgrund der Zutaten. Außerdem ist der grüne Smoothie von Katie eher ein sogenannter „grüner Einsteigersmoothie“, da er einen relativ niedrigen Anteil an grünem Gemüse enthält. Aber nun genug von der Theorie und endlich zum Rezept:

Für zwei Gläschen Vitamine braucht ihr:

  • 2 Kiwis
  • 1 grüner Apfel
  • 1 großzügige Hand frischer Spinat
  • ein paar  Blätter frische Minze
  • ca. 200 ml Wasser

Alle Zutaten schälen bzw. waschen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Mixer gut pürieren. Je nachdem wie gut euer Mixer ist, könnt ihr zwei Eiswürfel mitpürieren. Ansonsten einfach zum fertigen Smoothie.

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Lasst es euch schmecken und genießt euren Sonntag!
Alexa