Bärlauchpfannkuchen mit Pilzfüllung und Ofengemüse mit Dijonsenfsoße

Letzten Montag haben meine Kolleginnen und ich nun endlich unser Beet bepflanzt! Hauptsächlich ist es Gemüse geworden, wie Tomaten, Zucchini, Karotten und Salat. Paprika hatten wir auch gekauft, allerdings steht die momentan noch im Topf, weil wir die Recherchen noch nicht ganz abgeschlossen haben, ob sie nun unüberdacht im Freien stehen darf oder nicht. Tipps sind willkommen 😉

Bärlauchpfannkuchen mit Pilzfüllung2
Ganz oben auf der Liste meiner Anbaufavoriten stand übrigens Bärlauch. Den mag ich schon ziemlich gern. Warum wir uns dagegen entschieden haben? Der wächst wohl wie Unkraut! Da wären unsere Salatköpfe bald nicht mehr zu finden gewesen. Demnach ist der Bärlauch auch eher ein heißer Kandidat für den heimischen Küchenfensterblumenkasten. Dadurch entgeht man gleich der großen Gefahr, den Bärlauch mit Maiglöckchen zu verwechseln. Die sehen sich nämlich ziemlich ähnlich und werden in der freien Wildbahn wohl öfter mal verwechselt, was nicht so gesund ist. Darum beim Sammeln immer den Geruchstest machen: Blätter zwischen den Fingern zerreiben, wenn es nach Knoblauch riecht, könnt ihr ihn mitnehmen.

Bärlauchpfannkuchen mit Pilzfüllung3

Nach dem Sammeln gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten für Bärlauch. Eine der bekanntesten ist sicher Pesto oder Bärlauchbutter, der optimale Begleiter beim Angrillen. Tolle Rezeptideen findet ihr bei dem tollen Blogevent der lieben Melissa vom Gourmandises Végétariennes.

bälauch breit 300

Ich steuere diesem Event Bärlauchpfannkuchen bei, gefüllt mit verschiedenen Pilzen und dazu wird Ofengemüse der Saison mit Dijonsenfsoße serviert.
Für zwei Personen braucht ihr:

  • 250g Mehl (ich hatte je zur Hälfte Dinkel- und Weizenmehl)
  • 1 Ei
  • 150-200ml Milch (abhängig vom Mehl)
  • Prise Salz
  • 25g Bärlauch
  • 1/4 Romanesco
  • 3 Stangen grüner Spargel
  • 2 Karotten
  • 1 Paprika
  • 250g Pilze (ich hatte Champignons und Kräuterseitlinge)
  • 1 kleine Zwiebel
  • Butter oder Butterschmalz für die Pfannkuchen
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Dijonsenf

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  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Romanesco, grünen Spargel und die Paprika waschen, putzen und mundgerechte Stücke schneiden. Die Karotten schälen und in Stücke schneiden. Das Gemüse in einer ofenfesten Form verteilen. Die Gemüsebrühe darübergießen. Dann in den Ofen stellen für 30 Minuten.
  3. Währenddessen den Pfannkuchenteig aus dem Mehl, dem Ei und der Milch anrühren. Die Konsistenz sollte dickflüssig sein. Den Bärlauch waschen und in Streifen schneiden. Mit einer Prise Salz unter den Teig mischen.
  4. In einer beschichteten Pfanne etwas Butter schmelzen lassen. Dann den ersten Pfannkuchen darin backen. Fortsetzen bis der Teig verbraucht ist.
  5. Währenddessen die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und hacken. Wenn die Pfannkuchen fertig sind, einfach nochmal Butter in die Pfanne und darin die Zwiebel kurz zwei Minuten anschwitzen. Danach die Pilze dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pilzmischung in die Pfannkuchen füllen. Bei mir sind es drei pro Person geworden. Die restlichen Pfannkuchen könnt ihr in Streifen schneiden und für eine Pfannkuchensuppe einfrieren.
  6. Das Gemüse aus dem Ofen holen. Bis auf einen Schluck die verbliebene Brühe abgießen. Den Dijonsenf dazugeben und gut unterrühren, mit Salz abschmecken. Gemüse mit den Pfannkuchen servieren.

Bärlauchpfannkuchen mit Pilzfüllung1

Schaut euch auch die anderen tollen Ideen des Blogevents an, ich finde zum Beispiel das Dreierlei von der lieben Tanja ganz großartig.
Habt eine schöne Woche!
Alexa

#SpätzleParade: Spätzle aus dem Ofen mit Bärlauchsoße, grünem Spargel, Zucchini, Champignons und Cocktailtomaten

Ein Gericht mit so viel frischem Gemüse kann doch nur lecker sein, meint ihr nicht? Dazu noch Spätzle, kann es denn überhaupt besser werden? Ich denke nicht und darum ist dieses Rezept doch perfekt geeignet für die #SpätzleParade* von Birkel und Cookin, bei der Ideen für Rezepte mit Spätzle gesucht werden. Die Klassiker sind ja doch Käsespätzle oder Spätzle als Beilage zum Braten. Da ich aber doch ein bekennender Gemüsefan bin, habe ich mich für diese Variante entschieden.

pfanne

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Diesmal war das Gemüse noch vom Viktualienmarkt, der bei uns um die Ecke ist. Da gibt es meinen Lieblingsgemüsestand, der immer Samstags aufgesucht wird. Allerdings wird sich das vielleicht diesen Sommer ändern, denn: Ich habe nun ein Beet! Eine ganz tolle Sache, die Beete gibt es durch eine Aktion meines Arbeitgebers und sind somit auch in der Nähe meines Arbeitsplatzes. Die Mittagspause wird also in nächster Zeit öfter mal mit Gießen verbracht. Mit zwei lieben Kolleginnen wird das Beet am Montag bepflanzt und zwar mit –  welch Überraschung – Gemüse! Über die Fortschritte werde ich euch auch hier berichten. Mal sehen wie grün mein Daumen ist! Die Erdbeeren auf dem Fensterbrett letztes Jahr hatten leider keine hohe Lebenserwartung… Der Herr Keks lacht bei dieser Erwähnung wahrscheinlich nur. Die Erdbeeren waren ein ziemlich großes Thema, weil ich sie haben wollte, er sie aber in den vierten Stock (ohne Aufzug!) tragen musste, ohne dann jemals auch nur eine einzige Erdbeere zu sehen. Ziemlich tragisch, diese Geschichte.

teller

Aber nun endlich zum Spätzlerezept für die #SpätzleParade. Für zwei Personen braucht ihr folgende Zutaten:

  • 250 g schwäbische Hausmacherspätzle von Birkel
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 50ml Sahne
  • 3 EL neutrales Öl
  • 70g frisch geriebener Parmesan
  • 20g Bärlauch
  • eine kleine Zwiebel, bei mir eine Schalotte
  • 1/2 Zucchini
  • 6 Stangen grüner Spargel
  • 12 Cocktailtomaten
  • 100g Champignons

tomatenherz

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden, Zucchini und Bärlauch waschen und schneiden, Spargel waschen und die Enden schälen.
Ausreichend Wasser für die Spätzle zum Kochen bringen und die Spätzle nach Packungsanleitung bissfest kochen. Währenddessen das Öl in einer großen Pfanne (groß genug um die Spargelstangen ungeschnitten hinein legen zu können) bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel darin 2 Minuten anbräunen. Dann die Zucchinistücke kurz 1 Minute mitbraten, danach die Spargelstangen dazugeben und nochmal 2 Minuten anbraten.
Das Gemüse mit der Gemüsebrühe ablöschen, kurz aufkochen lassen, dann die Sahne und den Bärlauch dazugeben und mit Salz und Pfeffer ordentlich abschmecken. Die Soße sollte schon eher versalzen schmecken, sonst schmeckt es am Ende etwas langweilig. Die Soße noch köcheln lassen bis die Spätzle fertig sind, also ca. 5 Minuten, dann ungefähr die Hälfte des Parmesans einrühren.
Die fertigen Spätzle abgießen und in eine ofenfeste, flache Form füllen. Die Spargelstangen aus der Soße nehmen, Soße über den Spätzle verteilen und die Spargelstangen darauf platzieren.
Die Champignons säubern und in Scheiben schneiden, die Cocktailtomaten waschen und halbieren. Beides auf den Spätzle verteilen. Den restlichen Parmesan darüber streuen und für 15 Minuten in den Ofen geben. Noch ofenwarm genießen.
gemüsepfanneDie #Spätzleparade ist eine richtig gute Aktion von Birkel und Cookin, bei der man einfach sein liebstes Spätzlerezept einreicht, ob mit oder ohne Blog. Klingt doch einfach, oder? Ja, ganz so einfach war es gar nicht. Viele tolle Ideen sind nämlich schon weg! Wie zum Beispiel Spätzlemuffins oder Spätzleburger, Die eingereichten Rezepte findet ihr bei der Aktion:

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Tolle Gewinne gibt es übrigens auch: ein kulinarisches Reisepaket nach Stuttgart zum Sternerestaurant Speisemeisterei, zweimal ein Topfset von Silit und 20 mal einen Spätzleprofi von Silit aus rostfreiem Edelstahl. Ich bin ja so gespannt und würde gern alles gewinnen, weil alles so toll ist. Mal sehen, ob das so klappt, oder ob es ein bisschen wie die Sache mit den Erdbeeren wird 😉

Farblich eine tolle Tischdeko waren übrigens diese tollen Tulpen vom Herrn Keks:

tulpen

Nun genießt euer Wochenende oder überlegt euch noch schnell eine eigene Spätzleidee, bis zum 27.4. kann man hier noch Beiträge einreichen.
Alexa

Leckeres Knuspergranola mit Superfood

Kennt ihr dieses Gefühl im Supermarkt vor dem Müsliregal: Völlige Überforderung ob der großen Auswahl, trotzdem viele Sorten mit Zutaten, die man nicht mag, in meinem Fall: Kokosraspeln. Die sind tatsächlich in fast jeden Müsli. Das Problem ist nicht ganz neu, schließlich wurden schon genug Firmen gegründet, die Müsli zum selbst zusammenstellen anbieten. Allerdings recht teuer, wie ich finde.

selbstgemachtes Granola mit Superfood

Ich selbst habe mich nun einfach an der amerikanischen Version des Knuspermüslis versucht: dem Granola. Lässt sich supereasy selber machen, geht schnell und enthält wirklich nur was man mag. Ich hatte gedacht, dass sich auch die Kalorien ein bisschen reduzieren lassen, dem war aber nicht so, wie ich nach einem langen Brüten über vielen Zahlen und Dreisätzen feststellen musste 😉 Macht aber nix. Lecker ist es nämlich allemal und ohne Konservierungsstoffe auch viel gesünder. Ich hab mich noch dazu entschieden, eine Superfood-Mischung beizugeben. Die besteht aus getrockneten Acai-Beeren, Sauerkirschen und Heidelbeeren. Acai-Beeren sind auch aus dem amerikanischen Raum bekannt und sollen angeblich Falten reduzieren und Pfunde purzeln lassen. Super wie einfach das bei den Amis geht 😉 Also richtig vermutet: so einfach geht das nicht, aber: sehr gesund aufgrund sehr vieler Nähr- und Vitalstoffe und vor allem  lecker. Und darum geht es ja schließlich unterm Strich! Darum ran an den Backofen!

selbstgemachtes Granola mit Superfood

Und hier mein Rezept für ein Blech Knuspergranola mit Superfood:

  • 250g Haferflocken
  • 10g Leinsamen
  • 50g Mandeln
  • 30g Walnüsse
  • 50g Sonnenblumenkerne
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2 EL Honig
  • 100ml neutrales Speiseöl
  • 35g brauner Zucker
  • 15g gepuffter Quinoa
  • 40g knusprige Haferkleie
  • 45g Superfrucht-Mischung Trockenobst

selbstgemachtes Granola mit Superfood

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen.  Das Öl mit dem Zucker, dem Ahornsirup und dem Honig verrühren und in einem Topf langsam erwärmen bis es bubbert und der Zucker sich aufgelöst hat.
In einer Schüssel die Haferflocken, Leinsamen, Mandeln, Walnüsse und Sonnenblumenkerne , dann die warme Ölmischung darüber gießen und gut durchrühren. Diese Mischung auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen und in den Ofen schieben. Ungefähr 50 Minuten backen, dabei alle 20 Minuten durchrühren und in den letzten 5 Minuten ein Auge auf die Mischung haben, es entscheiden wenige Minuten zwischen knusprig und verbrannt. Das ist wieder ein bisschen abhängig von eurem Ofen, also: Augen auf!

selbstgemachtes Granola mit Superfood
Die Mischung aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen, dann mit einem Holzschaber zerbrechen. Ganz auskühlen lassen und mit Quinoa, Haferkleie und Trockenfruchten mischen. In einem luftdichten Gefäß abgefüllt ist diese Mischug ungefähr zwei bis drei Wochen haltbar. Mal sehen, ob sie bei euch überhaupt so lang existiert! 😉

selbstgemachtes Granola mit Superfood

Habt einen schönen Sonntag mit einem leckeren Sonntagsfrühstück!
Alexa