Eine knusprige Liebeserklärung: Johannisbeertarte mit Streuseln und Pudding

Der Herr Keks war vor Kurzem in seiner Heimat und als er nach Hause kam, konnte er von nichts anderem reden als dem Johannisbeerkuchen mit Pudding, den seine Mutter gebacken hatte. Dann kam ständig die Frage, warum ich ihm so einen nicht backe. Hmm, ja… Vielleicht weil ich bis dahin nicht einmal wusste, dass der Herr Johannisbeeren mag?! Man muss nämlich wissen, er isst eigentlich so ziemlich alles – außer bei Obst. Da mag er  weniger als er nicht mag. Was ich ziemlich schade finde, aber macht ja nix, mehr für mich 😉

Johannisbeertarte mit pudding und streuseln

Als ich dann das nächste Mal beim Einkaufen ziemlich schöne Johannisbeeren entdeckt habe, wanderten die Hübschen schnell in mein Körbchen. Bis ich dann aber die Zeit gefunden hatte, einen Kuchen daraus zu backen, war schon wieder nicht alles im Haus zu dem wunderbaren Kuchen, für den ich mir von der Keksschen Mama natürlich längst das Rezept besorgt hatte. Also musste eine andere Variante herhalten. Aber ich bin äußerst zufrieden mit dem Ergebnis: buttriger Boden, zarte Vanille, süßsaure Beeren und knusprige Streusel. Und ganz oben drauf, sozusagen als Statement des Gesamtwerks: Ein Herz als kleine Liebeserklärung für den Lieblingsmenschen –  meinen Herrn Keks ❤

Johannisbeertarte mit pudding und streuseln5

Für vier kleine Johannisbeertartes mit Pudding und Streuseln braucht ihr:

  • 250g Mehl + 20g für die Streusel
  • 125g Butter (Zimmertemperatur) + 20g kalte Butter für die Streusel
  • 80g Puderzucker
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • 300g Johannisbeeren (gewaschen, trocken getupft und von den Rispen genommen)
  • 30g Haferflocken
  • 25g brauner Zucker
  • 2 EL Puddingpulver
  • 1EL feiner Zucker
  • 300ml Milch
  • 4 beschichtete Tarteförmchen mit herausnehmbarem Boden
  • Viel Zeit um den Teig im Kühlschrank ruhen zu lassen (2-3 Stunden)

Johannisbeertarte mit pudding und streuseln3

Für den Tarteteig die Butter mit dem Mehl, dem Puderzucker, dem Salz und dem Ei zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig dann in Folie wickeln und zwei bis drei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Kurz vor Ende dieser Zeit den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Dann das Puddingpulver mit dem EL Zucker und 4 EL Milch verquirlen. Die restliche Milch aufkochen lassen. Die Puddingpulvermischung dazugeben und unter rühren kurz aufkochen lassen. Von der Herdplatte nehmen und immer wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet.
Den Tarteteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und die Tarteförmchen damit auslegen. Backpapier darauf legen und mit Hülsenfrüchten zum blind Backen füllen. Dann für 10 Minuten in den Ofen geben und backen. Währenddessen die Streusel vorbereiten aus den Haferflocken, dem braunen Zucker, dem Mehl und der kalten Butter. Dafür alles vermischen und kräftig verkneten.
Jetzt die Tarteböden aus dem Ofen nehmen, die Hülsenfrüchte mit dem Backpapier entfernen und den Pudding gleichmäßig auf die Böden verteilen. Die Johannisbeeren groszügig darauf verteilen. Dann die Streusel darüber streuen und für weitere 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Wer, wie ich, noch Teig übrig hat von den Böden, kann diesen ausrollen und Herzen ausstechen. Die Herzen dann einfach 8 Minuten vor Ende der Backzeit auf die Tarte legen und mitbacken.

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Mit den feinen Streuseln drauf, passt diese Tarte übrigens auch ganz hervorragend zum aktuellen #ichbacksmir Thema von Tastesheriff Clara. Wer noch mehr Lust auf Streusel hat, der schaut einfach mal bei ihr vorbei und holt sich Inspiration!

ichbacksmir

Nun habt noch eine schöne restliche Woche und genießt die letzten Tage im August! Ab September sind nur alle wieder aus dem Urlaub zurück und es wird wieder stressig in der Arbeit und den öffentlichen Verkehrsmitteln 😉
Alexa

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9 Gedanken zu “Eine knusprige Liebeserklärung: Johannisbeertarte mit Streuseln und Pudding

  1. Hallo Alexa,
    wie gut, dass ich noch ein paar Johannisbeeren eingefroren habe! Ich dachte mir, dass ich sie irgendwann in der kalten Jahreszeit auftauen werde und dann in Gedenken an den Sommer was Feines draus mache. Dein Rezept kann ich mir super dafür vorstellen!
    Und das mit der U-Bahn kenne ich: ich war die letzten Wochen so begeistert, dass es freie Sitzplätze gab 🙂 Tja, lange dauert es nicht mehr, bis wir uns wieder wie die Ölsardinen zusammen pferchen müssen :-(.
    Ganz ganz liebe Grüße sendet Dir,
    Sandra

    Gefällt 1 Person

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