Soulfood im Herbst: Kürbissuppe mit Kokos und Ingwer

Mit dem Bloggen ist das so eine Sache, oft werde ich gefragt, wie viel Zeit ich in einen Blogpost investiere. Die Frage ist aber gar nicht so leicht zu beantworten. Erst muss man eine Idee haben, die kommt manchmal von ganz allein weil man einfach unheimlich Lust hatte, etwas bestimmtes zu kochen oder auszuprobieren. Manchmal überlegt man auch sehr lange, zum Beispiel wenn es ein Thema gibt für ein Blogevent. Nach der Ideenfindung kommt das Kochen oder Backen selbst, dann die Deko für den Post, das Fotografieren, das Bilder bearbeiten und dann noch das Schreiben des Posts an sich. Bei jedem Post ist es ganz unterschiedlich, welche Phase am längsten dauert. Manchmal wird aus einer Idee auch gar kein Post weil das Essen nun doch nicht so fotogen ist wie es sein sollte oder die Bilder nicht gut geworden sind. Manchmal habe ich auch lauter Ideen und finde einfach nicht die Zeit, sie umzusetzen oder der Herr Keks futtert an meinem Set bevor ich Bilder machen konnte. Und manchmal, wie zur Zeit, fällt mir gar nicht so viel ein, was ich euch als Einleitung erzählen kann. Dann hat man schon Bilder, mit denen man sehr zufrieden ist, hat aber keine Lust zum x-ten Mal über das kalte Wetter zu schreiben und der Herr Keks ist auch gar nicht so begeistert, wenn ich so viel über ihn erzähle… 😉

Kürbissuppe mit Ingwer und Kürbiskernen soulfood

Darum hab ich mich diesmal entschieden, euch einfach zu erzählen, wie das so ist mit dem Bloggen. Übrigens wird es ja nicht leichter im Herbst wenn Abends einfach kein Licht mehr da ist oder es den ganzen Tag grau ist. Manchmal muss ich auch etwas nochmal kochen, weil ich vergessen habe, wie viel von welcher Zutat ich verwendet habe und euch einfach kein genaues Rezept mehr geben kann. So war das zum Beispiel bei dieser feinen Kürbissuppe. Einfach mal ausprobiert, danach getestet, für sehr lecker befunden, festgestellt, dass noch genug übrig ist um Bilder zu machen – aber die Zutaten vergessen! Darum: einfach nochmal kochen! Von Kürbis bekomm ich wirklich nicht genug, das werdet ihr in den nächsten Beiträgen noch merken 😉

Kürbissuppe mit Ingwer und Kürbiskernen soulfood 3

Hier nun also mein rekonstuiertes Rezept für eine Kürbissuppe mit Ingwer und Kokos für 4 Portionen:

  • 650g Kürbis (Hokkaido oder Halloweenkürbis)
  • 1 Schalotte
  • 20g Butter
  • 2 mittelgroße Karotten
  • 2cm Ingwer
  • 420 ml Gemüsebrühe
  • 120 ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Zimt und Curry
  • Kürbiskerne nach Geschmack

Kürbissuppe mit Ingwer und Kürbiskernen soulfood 4

Die Schalotte schälen und in kleine Stücke schneiden. Den Kürbis in etwa 2cm große Würfel schneiden (bei Hokkaido könnt ihr die Schale dran lassen, wenn ihr wollt, bei Halloweenkürbis muss sie ab). Die Karotten und den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden.
Die Butter in einem großen Topf schmelzen. Die Schalotte darin bei mittlerer Hitze andünsten. Kürbis, Ingwer und Karotten dazu und etwa 2 Minuten mitdünsten. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und etwa 15 Minuten kochen lassen bis alle Zutaten weich sind.
Währenddessen die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett ca. 3 Minuten rösten, aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen.
Aus der Kürbissuppe die Ingwerscheiben herausfischen bzw. wer Ingwer sehr gerne mag, der lässt etwa zwei Scheiben drin. Die Suppe pürieren. Die Kokosmilch dazugeben. Eine Prise Zimt und eine Messerspitze Curry dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den Kürbiskernen garniert servieren.

Kürbissuppe mit Ingwer und Kürbiskernen soulfood 2 Kopie

Kürbissuppe gehört übrigens zu meinem absoluten Soulfood bei dem kalten, grauen Wetter momentan. Mit dem Ingwer heizt die irgendwie von innen. Großartige Sache! Was sind denn eure Favoriten bei kalt/nass/grauem Wetter?
Habt einen schönen Freitag und einen guten Start ins Wochenende!
Alexa

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Ein Gedanke zu “Soulfood im Herbst: Kürbissuppe mit Kokos und Ingwer

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