Fun facts und Eindrücke aus Schottland

Die ersten Eindrücke aus Schottland, gepaart mit ein paar lustigen Erkenntnissen aus dem Land der Schafe und Klippen.

Schottland Küste Klippen
Nachdem ich nun schon zwei schottisch-inspirierte Rezepte mit euch geteilt habe, ist es nun auch Zeit für ein paar Eindrücke aus diesem wunderschönen Land. Schon vom Bilder sortieren werde ich ganz entspannt, weil es einfach so ein erholsamer Urlaub war in wunderschöner Landschaft. Noch während wir unterwegs waren, habe ich ein paar Fakten und lustige Geschichten für euch gesammelt, an denen ich euch nun auch teilhaben lassen will 😉
  • Die Schotten sind ein unheimlich freundliches Volk, jeder will helfen und steht sofort mit Tipps und Empfehlungen parat.
  • Schotten scheinen sich schwer zu tun mit Karten, mehrfach aufgefallen, sogar bei einem Busfahrer in Edinburgh, der nicht sagen konnte, ob er die eine große Straße nach Süden fährt auf seiner täglichen Tour. Er fährt sie übrigens 😉
  • Auch Wegbeschreibungen scheinen den Schotten nicht so leicht zu fallen, mehrfach bekamen wir Beschreibungen wie „nach der 2. Ampel/Querstraße rechts abbiegen in die x-Straße“ und jedesmal waren es einige Ampeln oder Querstraßen mehr 😀

Schottland Küste Ullapool Ginster

  • Die meist verbreitetste Pflanze scheint Ginster zu sein, man sieht ihn überall in seiner gelben Pracht.
  • Zu jedem Gericht gibt es Pommes. Auch zu Chicken Massala…
  • Haggies (Innereien) gibt es nicht nur zum Abendessen, sondern auch zum Frühstück, dann mit Toast und porchiertem Ei.

Highlandkuh Schottland Telefonzelle Kuh mit Pony

  • In Schottland leben die schönsten Kühe, oder zumindest die mit der tollsten Frisur. Nach zwei Jahren Aufzucht werden sie für 600 bis 700 Pfund (etwa 850€) verkauft an den Schlachter. Irgendwie traurig, vor allem bei dem Preis.
  • In den Highlands gibt es kaum Straßen mit zwei Spuren, die meisten haben nur eine, also fährt man langsam und hofft auf keinen Gegenverkehr.

Schafe Schottland

  • Es gibt unheimlich viele Schafe in Schottland und da die überall herum laufen, gibt es auch spezielle Warnschilder für Autofahrer. Meist steht das nächste Schaf auch schon neben dem Schild.
  • Badezimmertüren kann man nicht immer schließen, die meisten sind verzogen. Grad im Bad ist das Schließen ja auch so überflüssig 😉
  • Schottland hat wirklich viele wunderschöne Burgen. Aber auch die Leuchttürme sind nicht zu verachten.
 Schottland Burg Eilen Donan Castle
Außerdem noch eine Geschichte aus dem Supermarkt, true story:
Herr Keks und ich stehen an der Kasse. Der Verkäufer tippt alles ein, wir zahlen. Dann:
Verkäufer: „Wattajuabdududaj?“
Wir: nix verstanden, nicken und lächeln.
Verkäufer:  Nochmal „Wattajuabdududaj?“, war wohl keine Ja-Nein-Frage..
Wir: nix verstanden, schauen uns an, nicken und lächeln.
Beim dritten Mal haben wir den breiten schottischen Dialekt dann verstanden: what are you up to today? Achso! 😃
Und jetzt noch mein persönlicher, nicht ganz so lustiger Fun fact: Ich habe diesmal extra eine genaue Liste der Kosten gemacht, um euch zu berichten, da Schottland insgesamt nicht besonders günstig ist. Tja, vier Wochen später wäre uns der Urlaub gleich so viel günstiger gekommen, weil der Kurs wegen dem Brexit so gefallen ist…
Wart ihr schon mal in Schottland und habt lustige Dinge erlebt? Dann her mit der Geschichte!
Habt ein schönen Start in die Woche!
Alexa
Kurze Anmerkung: Wie in jedem Urlaub lässt sich nicht mehr rekonstruieren, ob ein bestimmtes Bild von dem Herrn Keks oder mir gemacht wurde. Bei den obigen Bildern ist aber sicher: die Schafe sind vom Herrn Keks, die Kuh von mir.
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19 Gedanken zu “Fun facts und Eindrücke aus Schottland

  1. Ein sehr schöner Beitrag. Ich musste ja sehr bei eurem Erlebnis aus dem Supermarkt schmunzeln, konnte ich das doch nur zu gut nachvollziehen 😀 Bei mir war es damals „Wannaba“ – ausgesprochen als ein Wort innerhalb einer Milisekunde 😀 Erst als ich wieder zu Hause war, fiel mir auf, dass das einfach „Do you wanna have a bag“ heißen sollte.
    Einen ergänzenden und sehr hilfreichen Fact habe ich noch zu bieten: Neben den unzähligen Schafen, für die Schottland bekannt ist, gibt es mindestens tausend Mal so viele Midges – Minimücken in Obstfliegengröße, die dir das Leben in den Highlands zur Hölle machen können. Also immer schön Mückenzeug und am besten auch ein Moskitonetz dabei haben und die kleinen Plagegeister nicht unterschätzen 😉

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    • Ich freu mich grad sehr, dass es noch jemandem so ging mit der Aussprache! Da denkt man, Englisch läuft doch und dann kommt man nach Schottland.. 😉 aber wie konnte ich nur die Midgets vergessen?!?! Meinen Fuß ziert noch immer ein Stich, der einfach nicht verschwindet, obwohl ich schon seit einem Monat wieder hier bin! Solche Biester!!

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  2. Wir fahren am Donnerstag mit der Fähre rüber 🙂 Dank deiner Bilder und der kleinen Geschichte freue ich mich noch mehr. Liebe Grüße Anke

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  3. Ein schöner Beitrag! Dein Beitrag hat mir einen kleinen Einblick gegeben, in das, was mich erwartet. Ich danke dir! Ich fliege nämlich Ende August nach Schottland und hoffe, dass ich nicht so viel Probleme mit der Sprache habe 🙂
    Liebe Grüße, Julia

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    • Liebe Julia,
      das freut mich! Dann wünsch ich dir ganz, ganz viel Spaß in Schottland! 🙂 Demnächst sind noch ein paar Beiträge zu Edinburgh, Glasgow und der Isle of Skye geplant, vielleicht kann ich dich ja noch mehr inspirieren 😉 Und hab keine Angst vor der Sprache, die meisten versteht man ganz gut und wenn nicht, dann macht das auch nix, die Schotten reden ganz gern und wenn du nicht antwortest, reden sie halt weiter 😉
      Viele Grüße
      Alexa

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  4. Pingback: British Summer: Crumblecake mit Beeren, Birne und Shortbreadbröseln | Keks & Koriander

  5. Hahaha liebe Alexa,
    das macht ja alles richtig Lust auf Schottland (das mir als Reiseziel spätestens seit der Serie „Outlander“ ohnehin vorschwebt). Deine Beobachtungen sind wirklich echte Fun Facts und ich musste sehr grinsen! War es denn sehr schwer, sich zu verständigen? Denn der verrückte Dialekt macht es ja nicht gerade leicht, oder?

    Ganz liebe Grüße
    Julia

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    • Liebe Julia,
      ja, so ganz einfach ist der Dialekt nicht 😀 Aber die meisten haben sich dann doch sehr bemüht, deutlich zu sprechen für uns, vor allem wenn sie Geld von uns wollten für unsere Übernachtungen, Essen etc. Eine Kellnerin im Restaurant hab ich mal ganz schlecht verstanden, die wollte mir aber unbedingt den Unterschied zwischen zwei verschiedenen Sorten Bier erklären.. Dann hat sie mir einfach von jedem ein kleines Glas gebracht – total süß! 🙂
      Viele liebe Grüße
      Alexa

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