Meine Tipps für ein langes Wochenende in Wien im Herbst

Zwischen feilschenden Händlern und der schönsten Architektur kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Busserl links, Busserl rechts, der Wiener Dialekt und ein Haufen Austern.

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Wien macht es einem Besucher so einfach: fast alle Sehenswürdigkeiten lassen sich in einer Tour über den Ring abklappern, weil sie so nah bei einander sind, dass es hinter jeder Ecke etwas zu bestaunen gibt; die wunderschönen Häuser und das fröhliche Wuseln in der Innenstadt überzeugen schnell und am Prater kommen dann auch Achterbahn- und Gruselkabinettfans auf ihre Kosten. Wien, du hast für jeden was zu bieten!

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Anreise und Übernachtung

An einem Freitagmorgen ging es für uns mit dem Zug nach Wien, vier Stunden von München aus – das ist doch recht schnell! Gewohnt haben wir, wie schon so oft, in einem Airbnb Appartment, also einer Privatwohnung, die man exclusiv bewohnen darf.Die sind nicht nur günstiger als ein Hotel, ich finde auch, dass man sich einfach heimischer und weniger wie ein Tourist fühlt. Wenn man Lust und die Gelegenheit hat, ist es so auch möglich, sich selbst ein feines Abendessen zu zaubern mit Leckereien vom Markt oder aus dem örtlichen Supermarkt. Schön für alle, die wie ich gern in anderen Ländern das Sortiment im Supermarkt erkundschaften.

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Auf Sisis Spuren: Schloß Schönbrunn

Unseren ersten halben Tag haben wir für ein spätes Mittagessen auf dem Naschmarkt und eine Fahrradtour zu Schloss Schönbrunn genutzt. Das Schloss mit seinen Parkanlagen liegt ein gutes Stück außerhalb, daher sollte man hierfür etwas mehr Zeit einplanen. Für Sisi Fans ist die Sommerresidenz der Kaiserin aber sicher ein Highlight 😉 Auch der Tiergarten soll sehenswert sein, wir waren dafür leider zu spät dran, also unbedingt vorher die Öffnungszeiten recherchieren wenn ihr ihn sehen wollt. Von dem Hügel hinter dem Brunnen hat man eine tolle Aussicht über die Stadt, da lohnt sich der steile Anstieg!

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Radfahren in Wien

Fahrräder könnt ihr z.B. am Hauptbahnhof leihen, aber sicher auch an vielen weiteren Stellen in Wien. Schließlich soll das Radfahren in der Stadt gefördert werden. Dafür gibt es einige Fahrradwege und sogar einen Zähler für die Radfahrer am Karlsplatz. Etwas seltsam ist nur die Routenführung der Radwege, wenn man bei jeder Brücke auf die jeweis andere Seite der Bahngleise geführt wird, merkt man schnell, dass die Wege nachträglich eingeführt wurden 😉

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Am Ring entlang

Einen ganzen Tag Zeit haben wir uns für die schöne Innenstadt genommen, bzw. die Sehenswürdigkeiten entlang des Rings: mit Start am Naschmarkt, über den Karlsplatz, zur Oper, dem Hotel Sacher und der Albertine, geht es weiter zum Palmenhaus, dem Schmetterlinghaus und ab ins Museumsviertel. Ging die Aufzählung jetzt zu schnell? Tja, genauso schnell reihen sich hier die Sehenwürdigkeiten aneinander! Die Hofburg, die altehrwürdige Uni und die schöne Votivkirche liegen auch ums Eck!

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Der Wiener Prater

Von hier aus ging es für uns weiter mit der Bahn zum Prater, dem Wiener Vergnügungspark. Ein bisschen wie das Oktoberfest, nur ohne Bierzelte, Betrunkene und die Massen an Menschen, die anstehen. Die Preise für die Fahrten kommen aber schon fast an den großen Münchner Bruder hin 😉

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Das Hundertwasserhaus

Ein kurzer Spaziergang führt vom Prater zum Hundertwasserhaus. Dieses architektonische Kunstwerk liegt leider auch etwas ab vom Schuss, ist aber definitiv einen Besuch wert. Die Farben, die mit Bäumen bewachsenen Balkone und die Spiegelstücke dazwischen: einfach wunderschön!

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Einen weiteren halben Tag nutzten wir um Schloß Belvedere mit seinen Gärten anzusehen und einfach nur durch die Innenstadt zu schlendern und uns vom großen Fußgängerbereich und den schönen Häusern beeindrucken zu lassen. Wien, mir hast du es angetan! ❤

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Jetzt noch eine kurze Zusammenfassung meiner Tipps für Sightseeing und Essen in Wien:

  • Radfahren zum Schloß Schönbrunn
  • Eine Tour durch den Prater, evtl. mit einer Fahrt im Riesenrad bei Sonnenuntergang?!
  • Mit viel Geduld und einem sicger verstauten Geldbeutel Samstags über den zusätzluchen Flohmarkt am Naschmarkt schlendern
  • Orientalisch Essen am Naschmarkt: Falafel, Humus oder Kebab, alles da, alles lecker!
  • Österreichische Küche genießen im Lugeck (unbedingt reservieren!) und danach durch die Fußgängerzone schlendern
  • So leckeres Eis gibt es bei Eis-Greißler in der Rotenturmstraße, auch viele vegane Sorten verfügbar
  • Im Cafe Dschungelkind im Museumsquartier gibt es richtig tollen Apfelkuchen
  • Supertolles Frühstück gibt es im Cafe Goldegg in der Nähe von Schloß Belvedere

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Wer von euch war schon mal in Wien? Habt ihr vielleicht noch weitere Tipps und Empfehlungen? Lasst hören! Ergänzen ist erwünscht 🙂

Habt ein schönes Wochenende

Alexa

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10 Gedanken zu “Meine Tipps für ein langes Wochenende in Wien im Herbst

  1. Hallo Alexa,
    schöner Beitrag! Für mich ist es immer spannend und finde es schön, wenn wer Wien besucht hat und darüber schreibt, ich bin nämlich eine Wienerin 😉
    Wenn du vielleicht mal wieder kommst, kann ich dir vielleicht auch andere schöne Seiten von Wien zeigen 😉
    Wünsche dir einen entspannten Feiertag!
    Herzliche Grüße
    Jennifer

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Jennifer,
      geht mir als Münchnerin auch so wenn jemand über München schreibt 😉
      Ich glaube, mein Wienwochenende war schon die ziemlich typische Touristenroute, ein paar Einblicke von einer Anwohnerin waren toll gewesen, nächstes Mal machen wir das! 🙂 Und wenn du bis dahin mal in München bist, dann melde du dich 😉
      Liebe Grüße
      Alexa

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Alexa,
    Wien hört sich toll an, ich überlege ja schon länger mal einen Kurztrip dorthin zu machen. Das Hundertwasserhaus sieht total schön aus und hört sich sehr interessant an. Falafel usw. geht natürlich immer aber in Wien muss man natürlich auch unbedingt in ein schönes Kaffeehaus.
    LG
    Nina

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Nina, du hast völlig recht, bei mir fehlt tatsächluch der klassische Kaffeehausbesuch! Jetzt muss ich da unbedingt nochmal hin 😉 Ist echt eine tolle Stadt und mit dem Zug war das echt schnell und bequem erreichbar von München aus. Vor Weihnachten soll es auch toll sein weil alles so geschmückt ist. Also los, worauf wartest du noch ?!? 🙂 Liebe Grüße, Alexa

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  3. Pingback: Mein Jahresrückblick 2016 und wofür ich dankbar bin | Keks & Koriander

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