Limettencheesecake in der No Bake Variante mit Keksboden

Über den Kuchen, der wirklich alles verzeiht, auch noch cremig und köstlich ist und dazu aussieht, als wäre man der Meisterbäcker schlechthin 🙂

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Sicher erinnert ihr euch noch an die Kucheneskapade mit meinen Kollegen? Sonst nochmal eine kurze Zusammenfassung: um die Kollegen vor Schmach und Schande zu retten und ihnen stattdessen zu Ruhm und Ehre zu verhelfen, habe ich eines Abends einen Kuchenbackkurs gegeben. Leider hatte ich nicht mit dem Einsatz von Amaretto und Kräuterschnaps gerechnet – aus Gutgläubigkeit oder Naivität, es sei dahingestellt. Für den Cheesecake hatte ich wirklich gar keine Hoffnung mehr. Der Kollege H., der diesen (nicht-)backen sollte, war so überzeugt, dass ein Viertel der Amarettoflasche und ein ebensolches Viertel des Kräuterschnapses den Kuchen nur verbessern. Ich hatte starke Zweifel, nicht nur am Geschmack, sondern vor allem daran, dass er trotz zu viel Flüssigkeit überhaupt fest wird.

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Zum Glück hatte ich sowieso ein ganzes Päckchen Gelantine dabei und obwohl nur ein halbes nötig gewesen wäre, habe ich einfach heimlich das ganze Päckchen verwendet, sicherheitshalber. Und der Keksboden? Ja, da lief zum Glück die überschüssige Flüssigkeit einfach über Nacht unter dem Tortenring hindurch. Dieser Kuchen ist also einfach gelingsicher, sogar bei unbegabten (sorry, liebe Kollegen) Bäckern. Dafür sieht er aber hammermäßig kompliziert aus, findet ihr nicht? Bisher konnte dieser Kuchen immer Eindruck schinden. Und die Creme ist einfach so wahnsinnig gut, dass der Keks ihn sich immer und immer wieder wünscht. Darum habe ich schon verschiedenste Varianten ausprobiert und bis auf die Kräuterschnapsversion kann ich wirklich alle empfehlen. Diesmal habe ich meine Reste an Lemoncurd (oder Limecurd. weil es aus Limetten war) verbraucht. Könnte sicher auch toll schmecken mit Blutorangencurd, die haben ja gerade Saison. 🙂

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Und hier das Rezept für einen No Bake Cheesecake mit Limecurd und etwa 24 cm Durchmesser (der Tortenring ist ja sehr variabel):

  • 250g Haferkekse
  • 125g Butter
  • 300g Frischkäse
  • 200g Sahne
  • 1 Sahnesteif
  • 200g griechischer Joghurt
  • 1 Limette
  • 6 EL Limecurd (gekauft oder nach diesem Rezept gemacht, mit Limetten statt Zitronen)
  • Agavendicksaft nach Bedarf
  • 1/2 Pkg Gelatine, gemahlen
  • Tortenring

Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben, diesen gut schließen und die Kekse mit Hilfe eines Nudelholzes oder Topfbodens zerkrümeln. Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Kekskrümel in die Butter geben, gut vermischen. Den Tortenring auf einen Teller stellen, gewünschten Durchmesser feststecken und die Keks-Butter-Mischung hineingeben. Mit einem Löffel verstreichen und festdrücken. Das Ganze in den Kühlschrank stellen.
Die Gelantine nach Packungsanweisung vorbereiten (mit Wasser aufquellen lassen, dann in einem kleinen Topf schmelzen). Dann die Sahne mit den Sahnesteif steif schlagen. Den Frischkäse in einer anderen Schüssel mit einem Schneebesen kurz aufschlagen, damit er weicher und cremiger wird. Limette ausdrücken. Den griechischen Joghurt,den Limettensaft und das Limecurd zum Frischkäse geben und verrühren. Die Sahne unterheben. Abschmecken und bei Bedarf mit Agavendicksaft süßen. Einen Löffel der Creme zur vorbereiteten Gelantine geben (diese sollte ja flüssig sein) und vermischen. Creme mit Gelantine zur restlichen Cremegeben und gut unterrühren. Jetzt die Creme auf dem Keksboden verteilen und glatt streichen. Mindestens 6 Stunden kalt stellen, noch besser über Nacht.

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Gar nicht so schwer, oder? Und wie gesagt, absolut gelingsicher! 🙂 Habt ihr auch so einen Kuchen, der richtig was her macht, aber eigentlich ziemlich simpel ist? Dann immer her mit dem Rezept!
Habt noch ein schönes Wochenende!
Alexa

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7 Gedanken zu “Limettencheesecake in der No Bake Variante mit Keksboden

  1. Liebe Alexa,
    der sieht wirklich fantastisch aus! Ich liebe Cheesecakes und dein Rezept mit Limette klingt so toll nach Sommer. Generell sehen Cheesecakes superschön aus, finde ich. Ich habe hier ein Rezept mit Spekulatius und Zitrone – lange nicht so hübsch wie deiner, aber auch megacremig und lecker: http://bit.ly/2n2fNyk.
    Vielen Dank für dein tolles Rezept und liebe Grüße
    Alex

    Gefällt 1 Person

  2. Hi Alexa,

    also ich finde auch er macht optisch sehr viel her und schmecken tut er ja noch besser, ich liebe diese säuerliche Note. Es ist also kein Wunder, das Herr Keks in immer essen könnte, ich finde er passt auch so toll in den Frühling. Du hast sicherlich recht, das es mit Blutorange auch super schmeckt. Für den winterlichen mit Spekulatius stelle ich mich natürlich ganz selbstlos als Vorkosterin zur Verfügung 🙂

    LG
    Nina

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