Bella Italia – Tipps für ein langes Wochenende in Rom

Zartschmelzendes Gelato, köstliche Pasta und eine Stadt, die einfach auch ein Museum sein könnte..

Rom Italien Blick span. Treppe Villa Medici

Endlich ist es mal wieder soweit und ich habe einen Reisebericht über einen tollen Städtetrip für euch! Tadda: Der Herr Keks und ich haben ein langes Wochenende (Do-Mo) Ende März im sagenhaften Rom verbracht und hatten auch noch richtig Glück mit dem Wetter. Weiterlesen

Heimatliebe München: Der Olympiapark im Winter

Über beeindruckende Bauwerke, romantische Sonnenuntergänge und die schönste Stadt der Welt…

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Meine Heimat liebe ich schon sehr! Aber: München macht es einem auch so einfach 😉 Diese wunderschöne Stadt, die irgendwie doch ein Dorf ist, mit ihren vielen unterschiedlichen Stadtteilen, die in sich alle so eigen sind, muss man doch einfach lieben. Weiterlesen

Meine Tipps für ein langes Wochenende in Wien im Herbst

Zwischen feilschenden Händlern und der schönsten Architektur kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Busserl links, Busserl rechts, der Wiener Dialekt und ein Haufen Austern.

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Wien macht es einem Besucher so einfach: fast alle Sehenswürdigkeiten lassen sich in einer Tour über den Ring abklappern, weil sie so nah bei einander sind, dass es hinter jeder Ecke etwas zu bestaunen gibt; die wunderschönen Häuser und das fröhliche Wuseln in der Innenstadt überzeugen schnell und am Prater kommen dann auch Achterbahn- und Gruselkabinettfans auf ihre Kosten. Wien, du hast für jeden was zu bieten!

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Anreise und Übernachtung

An einem Freitagmorgen ging es für uns mit dem Zug nach Wien, vier Stunden von München aus – das ist doch recht schnell! Gewohnt haben wir, wie schon so oft, in einem Airbnb Appartment, also einer Privatwohnung, die man exclusiv bewohnen darf.Die sind nicht nur günstiger als ein Hotel, ich finde auch, dass man sich einfach heimischer und weniger wie ein Tourist fühlt. Wenn man Lust und die Gelegenheit hat, ist es so auch möglich, sich selbst ein feines Abendessen zu zaubern mit Leckereien vom Markt oder aus dem örtlichen Supermarkt. Schön für alle, die wie ich gern in anderen Ländern das Sortiment im Supermarkt erkundschaften.

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Auf Sisis Spuren: Schloß Schönbrunn

Unseren ersten halben Tag haben wir für ein spätes Mittagessen auf dem Naschmarkt und eine Fahrradtour zu Schloss Schönbrunn genutzt. Das Schloss mit seinen Parkanlagen liegt ein gutes Stück außerhalb, daher sollte man hierfür etwas mehr Zeit einplanen. Für Sisi Fans ist die Sommerresidenz der Kaiserin aber sicher ein Highlight 😉 Auch der Tiergarten soll sehenswert sein, wir waren dafür leider zu spät dran, also unbedingt vorher die Öffnungszeiten recherchieren wenn ihr ihn sehen wollt. Von dem Hügel hinter dem Brunnen hat man eine tolle Aussicht über die Stadt, da lohnt sich der steile Anstieg!

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Radfahren in Wien

Fahrräder könnt ihr z.B. am Hauptbahnhof leihen, aber sicher auch an vielen weiteren Stellen in Wien. Schließlich soll das Radfahren in der Stadt gefördert werden. Dafür gibt es einige Fahrradwege und sogar einen Zähler für die Radfahrer am Karlsplatz. Etwas seltsam ist nur die Routenführung der Radwege, wenn man bei jeder Brücke auf die jeweis andere Seite der Bahngleise geführt wird, merkt man schnell, dass die Wege nachträglich eingeführt wurden 😉

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Am Ring entlang

Einen ganzen Tag Zeit haben wir uns für die schöne Innenstadt genommen, bzw. die Sehenswürdigkeiten entlang des Rings: mit Start am Naschmarkt, über den Karlsplatz, zur Oper, dem Hotel Sacher und der Albertine, geht es weiter zum Palmenhaus, dem Schmetterlinghaus und ab ins Museumsviertel. Ging die Aufzählung jetzt zu schnell? Tja, genauso schnell reihen sich hier die Sehenwürdigkeiten aneinander! Die Hofburg, die altehrwürdige Uni und die schöne Votivkirche liegen auch ums Eck!

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Der Wiener Prater

Von hier aus ging es für uns weiter mit der Bahn zum Prater, dem Wiener Vergnügungspark. Ein bisschen wie das Oktoberfest, nur ohne Bierzelte, Betrunkene und die Massen an Menschen, die anstehen. Die Preise für die Fahrten kommen aber schon fast an den großen Münchner Bruder hin 😉

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Das Hundertwasserhaus

Ein kurzer Spaziergang führt vom Prater zum Hundertwasserhaus. Dieses architektonische Kunstwerk liegt leider auch etwas ab vom Schuss, ist aber definitiv einen Besuch wert. Die Farben, die mit Bäumen bewachsenen Balkone und die Spiegelstücke dazwischen: einfach wunderschön!

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Einen weiteren halben Tag nutzten wir um Schloß Belvedere mit seinen Gärten anzusehen und einfach nur durch die Innenstadt zu schlendern und uns vom großen Fußgängerbereich und den schönen Häusern beeindrucken zu lassen. Wien, mir hast du es angetan! ❤

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Jetzt noch eine kurze Zusammenfassung meiner Tipps für Sightseeing und Essen in Wien:

  • Radfahren zum Schloß Schönbrunn
  • Eine Tour durch den Prater, evtl. mit einer Fahrt im Riesenrad bei Sonnenuntergang?!
  • Mit viel Geduld und einem sicger verstauten Geldbeutel Samstags über den zusätzluchen Flohmarkt am Naschmarkt schlendern
  • Orientalisch Essen am Naschmarkt: Falafel, Humus oder Kebab, alles da, alles lecker!
  • Österreichische Küche genießen im Lugeck (unbedingt reservieren!) und danach durch die Fußgängerzone schlendern
  • So leckeres Eis gibt es bei Eis-Greißler in der Rotenturmstraße, auch viele vegane Sorten verfügbar
  • Im Cafe Dschungelkind im Museumsquartier gibt es richtig tollen Apfelkuchen
  • Supertolles Frühstück gibt es im Cafe Goldegg in der Nähe von Schloß Belvedere

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Wer von euch war schon mal in Wien? Habt ihr vielleicht noch weitere Tipps und Empfehlungen? Lasst hören! Ergänzen ist erwünscht 🙂

Habt ein schönes Wochenende

Alexa

Den Sommer verlängern: Meine Tipps für 24 Stunden in Sevilla

Der krönende Abschluss eines Roadtrips oder der perfekte Ort für einen Wochenendausflug im Herbst: Andalusiens Hauptstadt Sevilla

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Das Labyrinth aus Gassen rund um die Kathedrale von Sevilla

Wie versprochen, wollte ich euch noch von dem Ende meines Roadtrips durch Andalusien erzählen, nämlich dem Abschluss in Sevilla! Diese Stadt ist einfach wundervoll! Wir hatten uns vorher nicht groß informiert und ein Touriprogramm zusammen gestellt, sondern sind einfach losgezogen und haben uns treiben lassen zwischen Pferdekutschen und der tollen Architektur. Am früher Nachmittag sind wir in unserer Airbnb Unterkunft angekommen, ein Zimmer in einer wunderschönen alten Villa! Die nette Dame des Hauses hatte insgesamt 5 Zimmer bzw. Appartements, die sie über Airbnb vermietet hat. Kein Wunder, das Haus hatte einfach mehr Platz als man braucht und ich könnte mir vorstellen, dass sich die Kosten auch etwas leichter decken lassen so 😉 Frühstück gab es auch in unserer Unterkunft und zwar an einem rustikalen Holztisch im Innenhof der Villa unter einer riesigen Birkenfeige: superschön!

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Plaza Espania und der Park Maria Luisa

Das Frühstück haben wir natürlich erst am nächsten tag mitbekommen, an unserem Ankunftstag machten wir uns nur schnell frisch und liefen einfach los in Richtung Innenstadt. Nach gerade mal zwei Straßen standen wir schon mitten im Park Maria Luisa und vor dem beeindruckenden Plaza Espania 🙂

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Die Kathedrale von Sevilla

Weiter ging es zur Kathedrale von Sevilla und zum Plaza de San Francisco, eine schöne Gegend voller kleiner Gassen, in der man auch wunderbar shoppen oder essen gehen kann. Für beides habe ich euch meine Tipps am Ende des Beitrags aufgeschrieben. Der krönende Abschluss unseres ersten halben Tages in Sevilla war nicht nur das unheimlich leckere spanische Essen, sondern vor allem der Anblick des beleuchteten Plaza Espania bei Nacht, an dem wir auf dem Weg zurück in unsere Unterkunft nochmal vorbei kamen.

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Der Plaza Espania bei Nacht

Nach unserem hervorragenden Frühstück ging es am nächsten Tag wieder Richtung Innenstadt und durch den Park Maria Luisa. Allerdings fand dort eine Art Stadtlauf für Frauen statt, der auf Brustkrebs aufmerksam machen soll.

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Park Maria Luisa

Die Veranstaltung war voller Freude organisiert, an jeder Ecke standen begeisterte Menschen um die Läuferinnen anzufeuern und so entstand fast schon ein kleines Straßenfest, dessen schöne Atmosphäre wir ein bisschen genießen konnten, bevor wir weiter liefen um den Canal Alfonso VIII entlangzuschlendern.

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Canal Alfonso VIII

Entlang des Flusses kamen wir auch an einem Mercato, einer spanischen Markthalle vorbei. Dort essen die Spanier sehr gerne den ein oder anderen Snack und trinken ein Gläschen Wein dazu. Meist gibt es in den Markthallen Tapas und man kann sich von mehreren Ständen etwas holen. Manchmal will man das auch nicht, weil so manches Essen auch ein bisschen abschrecken kann, wie dieser Pulpo hier:

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Wir schlenderten noch ein bisschen durch die Stadt, bevor wir uns auf den Flughafen machten. Im Nachhinein musste ich feststellen, dass wir einige der Sehenswürdigkeiten verpasst haben. Aber wisst ihr was? Das macht gar nichts. Sich einfach treiben zu lassen und die Eindrücke dieser schönen Stadt einzusaugen, hat mir völlig gereicht und war viel besser, als einfach nur von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu hetzen. Es geht ja um die Entspannung, nicht um eine Strichliste 😉

Hier noch meine Tipps zu Sevilla, die bei unserem kurzen Aufenthalt natürlich nicht ganz so ausführlich sind:

Shopping: In und um die Calle Sierpes gibt es tolle Läden, wie zum Beispiel die spanische Kette Stradivarius oder den lustigen Desigual.

Essen: Nahe der Kathedrale von Sevilla in der Calle Mateos Gago gibt es viele kleine Restaurants, die spanische Küche anbieten zu sehr humanen Preisen. Man kann schön draußen sitzen und das Treiben in den Straßen beobachten.

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Plaza de San Francisco

 

Und? Konnte ich euch ein bisschen für diese schöne Stadt begeistern? Oder wart ihr schon mal dort und habt noch ausführlichere Tipps? Ich muss sagen, ich bin auch einfach ein Spanienfan, bisher wurde ich noch von keiner Stadt hier enttäuscht.
Habt noch eine schöne Woche!
Alexa

Roadtrip durch Andalusien: Gibraltar und Ronda

Steile Küsten, schroffe Felsen und ein Stück England in Spanien: Mein Roadtrip durch Andalusien entlang der Küste und durch die Berge

Aussicht vom Fels von Gibraltar Andalusien

Aussicht vom Fels von Gibraltar

Letztes Jahr zu dieser Zeit war ich unterwegs auf einer meiner erholsamsten Reisen: im tollen Yoga-Surf-Camp in El Palmar an der Atlantikküste Spaniens. Zu behaupten, ich könnte jetzt surfen, wäre pure Übertreibung, aber das Abschalten und Erholen hat wunderbar funktioniert mit der Mischung aus Yoga, Surfunterricht, Strand, gutem Essen und der herrlichen Umgebung des wunderschönen Camps. Außerdem war auch immer noch genug Zeit, sich in der Umgebung umzusehen und zum Beispiel einen Ausflug nach Vejer oder Tarifa zu machen. Nachdem das Camp schon am Freitagvormittag beendet war und wir erst am Montag wieder arbeiten mussten, hatten wir uns noch für einen kurzen Roadtrip durch Andalusien entschieden.

Weg nach Ronda Andalusien Spanien

Unterwegs nach Ronda

Vom Camp aus waren einige schöne Orte gut erreichbar und so entschieden wir uns für ein kleines bisschen England und ganz viel Spanien: Gibraltar, Ronda und Sevilla wollten wir  besichtigen. Etwas über 400 km in drei Tagen – machbar, aber mit ein bisschen mehr Zeit sicher auch schön 😉 Allerdings ist allein der Weg schon sehenswert, vor allem zwischen Gibraltar und Ronda, wenn man sich für den Weg durch die Berge statt entlang der Autobahn entscheidet. Unsere Route habe ich euch hier nachgestellt:

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Sehenswertes in Gibraltar

In Gibraltar, das zu England gehört, haben wir einen halben Tag verbracht und uns die schöne Innenstadt angesehen und natürlich den Fels von Gibraltar! Von diesem Fels aus hat man nicht nur eine wunderbare Aussicht über Spanien und zur anderen Seite bis nach Afrika, dort gibt es auch unheimlich viele süße Berberaffen! Wollt ihr Beweise? Könnt ihr haben:

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Affen und Aussicht sind auch eine schöne Kombination:

Berberaffe Gibraltar Fels Meer

Der Affe und das Meer 😉

Aber auch die Innenstadt hat viel zu bieten. Wunderschöne Häuser, das sonnige spanische Klima und dennoch merkt man, dass man in England ist. Süße Details, wie Teeläden oder die roten Briefkästen zeugen davon, aber auch den Menschen dort sieht man es an, die sehen doch ein bisschen englischer aus 😉

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Gibraltars Innenstadt

 

Gibraltars Innenstadt

Gibraltars Innenstadt

Da Gibraltar eben nicht zu Spanien gehört, biegt man nicht einfach ab und ist in der Stadt, sondern muss über die Grenze. Darum haben wir uns entschieden, unseren Mietwagen einfach vor der Grenze anzustellen und zu Fuß nach Gibraltar einzuwandern 😉 Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass das die schnellere Methode ist, auch wenn man ein paar Euro für das Parkticket bezahlt. Um in die Innenstadt zu kommen, überquert man als erstes einfach mal die Rollbahn des Flughafens von Gibraltar:

Rollbahn des Flughafens in Gibraltar

Rollbahn des Flughafens in Gibraltar

Insgesamt ist es aber nicht weit in die Innenstadt, von der Grenze bis zur Station des Cable Cars (um auf den Fels zu kommen) sind es etwa 45 Minuten. Tatsächlich braucht man etwas länger wenn man durch die schöne Innenstadt läuft weil man immer wieder staunend stehen bleibt, oder einen der süßen Läden besuchen will. Die Essenspreise in Gibraltar haben übrigens auch eher englisches Niveau 😉

Die Schluchten um Ronda Andalusien Spanien

Die Schluchten um Ronda

Ronda, die Stadt auf den Klippen

Weiter ging es nach Ronda, der wunderschönen Stadt mitten in den Bergen und auf den Klippen. Wir haben definitiv den längeren Weg gewählt um nach Ronda zu kommen, aber dafür auch den schöneren. Wer es eilig hat, sollte aber auf jeden Fall die Autobahn nehmen. Durch die Berge waren die Wege eher schlecht und die Autos vor uns eher noch schlechter. Mal eben mit 80km/h fahren ist nicht drin 😉
Dafür ist Ronda absolut sehenswert. Die kleine Stadt ist auf steilen Klippen erbaut und man hat immer wieder einen gigantischen Blick in tiefe Schluchten. Das ist ein Highlight bei Tag wie bei Nacht. Darum empfehle ich es absolut, die Nacht hier zu verbringen um beides mitzunehmen. Außerdem kommen tagsüber recht viele Touristenbusse an, von den Abenden hat man mehr 😉

Ronda bei Nacht Andalusien Spanien

Blick in Rondas Altstadt bei Nacht

Ansonsten waren wir wieder völlig im Bann des spanischen Essens in dieser Stadt. Überall gab es kleine Läden mit dem köstlichen Jambon und zum Abendessen gab es für uns Tapas, die wir ohne ein Wort zu verstehen bestellten und die unglaublich lecker waren. Leider sind wir ein bisschen umhergeirrt bis wir einen freien Platz gefunden hatten, darum kann ich euch leider nicht mehr sagen, wie das Restaurant hieß.

Ronda Andalusien Spanien

Ronda von „unten“

Lustigerweise ist es rings um Ronda recht flach und man fragt sich doch immer wieder, wie diese Stadt wohl so und genau dort entstanden ist. Wir sind am späten Nachmittag in Ronda angekommen und am nächsten Tag gegen 2 Uhr Nachmittags weitergefahren. Eine ausreichende Zeit, wie ich finde. Schön ist es einfach ohne festes Sightseeingprogramm los zu schlendern, die Stadt ist so klein, man findet sowieso alles 😉

Parroquia Santa Maria la Mayor Ronda Andalusien Spanien

Parroquia Santa Maria la Mayor

 

Von Sevilla erzähle ich euch in einem anderen Beitrag, sonst wird das hier ein bisschen lang. Aber hier noch ein paar organisatorische Tipps:

  • Übernachten könnt ihr wunderschön und günstig in privaten Wohnungen über Airbnb
  • Den Mietwagen gibt es außerhalb der Sommersaison zu richtig günstigen Preisen, passt nur auf, ob ihr mit eurer Mietwagenbuchung schon eine Versicherung abgeschlossen habt, die spanische Agentur will ich ganz sicher noch eine aufquatschen und behauptet auch sicher, ihr hättet keine Versicherung.
  • Um euch zurechtzufinden, solltet ihr euch unbedingt die Offlinekarte schon in einem Wlan-Bereich herunterladen
  • Unsere Route geht natürlich auch ohne das Surf-Yoga-Camp. So oder so könnt ihr nach Sevilla, Jerez de la Frontera oder mit einer Routenänderung sogar Malaga fliegen. Über Vergleichsportale wie Skyscanner kann man die Preise und Flugzeiten wunderbar vergleichen.
Die Umgebung von Ronda

Die Umgebung von Ronda

Wart ihr schon mal in Andalusien? Ich muss sagen, ich fühle mich dort unheimlich wohl und mag die Gegend so sehr! Habt ihr vielleicht sogar noch Tipps, welche Städte auch schön sind oder was man noch erleben kann dort?
Habt noch eine schöne Woche
Alexa

 

{Urlaub in der eigenen Stadt} Unterwegs im Nymphenburger Schlosspark

Die letzten Sonnenstrahlen fängt man am schönsten in herrschaftlicher Umgebung ein – oder auch im verwunschenen Park!

Nymphenburger Schlosspark München Sommer Statue Rückseite

Das schöne Schloss Nymphenburg wurde im 17. Jahrhundert für den Kurfürsten Max Emanuel erbaut – und zwar zu seiner Geburt! Da denkt man manchmal, dass Eltern ihre Kindern verwöhnen, wenn sie ihnen zum 18. Geburtstag ein teures Auto schenken, aber im Gegensatz zu so einem Schloss ist das ja vergleichsweise minimalistisch 😉 Schon der Kurfürst hat während seiner Amtszeit einiges am Schloss umbauen lassen und so ging es auch bei den nachfolgenden Königen weitern. Durch viele Umbauten an Gebäude und Parkanlage entstand so mitten in München ein wunderschöner Ort, der zum Staunen, Spazieren und Genießen einlädt. Wer also diesen Sommer nicht am Strand verbringt, sondern in München, der kann auch einen mindestens so entspannten Tag in der Stadt erleben.

Nymphenburger Schlosspark München Sommer Blume Vordeseite

Schon der Weg zum Nymphenburger Schloss ist sehr schön angelegt entlang des Kanals, der sich am Vorplatz des Schlosses in kleinere Kanäle und Brunnen verzweigt. Geht man durch die wunderbar geschwungenen Torbögen in den hinteren Garten, geht es weiter mit der akkuraten Schönheit. Statuen säumen den Weg und Blumen umranden ihn. Fast kann man hören, wie der Saum des barocken Kleides im Kies schleift 😉

Nymphenburger Schlosspark München Sommer Gondel Rückseite

Fast ein bisschen kitschig wird der ganze Anblick, wenn dann auch noch eine Gondel durch den Kanal schippert. Aber die Anwesenheit der vielen Jugendlichen, die sich, auf ihr Smartphone starrend, unter den Statuen versammeln um Pokemon zu fangen, macht das Ganze dann doch wieder ziemlich real.

Nymphenburger Schlosspark München Sommer Park Brücke

Wer ein bisschen vom geradlinig angelegten Teil des Parkes abkommt, der stellt fest, dass nicht die ganze Anlage englischen Rasen hat, sondern es auch herrlich verwunschene Ecken und Brücken gibt. Insgesamt kann man ganze Stunden verbringen an diesem wunderbaren Flecken Erde, vor allem wenn man sich zwischendurch mit einem Kaffee oder Eiskaffee beim Palmenhaus stärkt.

Nymphenburger Schlosspark München Sommer

 

In einem Seitenflügel des Schlosses befindet sich übrigens auch das Museum Mensch und Natur. Ein richtig tolles Museum, in dem ich als Kind sehr sehr oft war. Meine Schwester und ich haben meinen Vater fast jedes zweite Wochenende dazu überredet, mit uns dorthin zu gehen. Und immer hatten wir viel Spaß, nicht nur in der Ausstellung, sondern auch in dem großen Spieleraum am Ende der Ausstellung. Eigentlich sehr schön, als Kind auf diese Art die Natur besser kennenzulernen, besonders wenn man in der Großstadt aufwächst 🙂 Am Ausgang des Museums konnte man übrigens kleine Plastikdinosaurier kaufen und jedes Mal musste sich mein Papa auch da nochmal überreden lassen. Ich kann gar nicht sagen, wie viele Dinosaurier ich damals hatte!

Nymphenburger Schlosspark München Sommer Ente

Passend zum Museum kann man auch live Tiere sehen am Nymphenburger Schlosskanal, nämlich ziemlich viele Enten und Schwäne. Und wer Glück hat, der kommt rechtzeitig, um vielleicht auch die süßen Babyenten zu sehen (vielleicht ist das auch ein Babyschwan, ihr seht, so viel hat das Museum dann doch nicht geholfen in meiner frühkindlichen Bildung..).

Nymphenburger Schlosspark München Sommer Blume Rückseite

Die schönen Bilder sind diesmal übrigens allesamt von meinem tollen Herrn Keks gemacht! Ich war nämlich beschäftigt, mit meiner lieben Freundin, ihrem Mann und deren süßer Tochter (meinem Patenkind) zu ratschen bzw. knuddeln. Darum: ein kräftiger Applaus für den Herrn Keks und seine Fotokünste! Ich bin schwer beeindruckt (und schwer verliebt sowieso schon)!
Also, jetzt aber los, ab in den Nymphenburger Schlosspark zum Sonnenstrahlen fangen!
Alexa

 

 

Kleine Insel, viele Berge: Wandern auf der Isle of Skye in Schottland

Die Isle of Skye ist eine der beliebtesten Gegenden bei Touristen, aber auch bei Einheimischen. Und zwar mit Recht: kantige Felsen, steile Klippen, tolle Wanderrouten und die raue Landschaft beeindrucken schnell.

Old man of Storr Schottland Isle of Skye 2

Old Man of Storr

Der Name der Isle of Skye kommt aus dem altnordischen und bedeutet übersetzt in etwa Wolkeninsel. Und das ist sie auch, eine Wolkeninsel 😉 Wir sind zum Beispiel auf die Wanderung in Quiraing bei schönstem Sonnenschein losgegangen und etwa bei der Hälfte zogen Wolken auf  – immer und immer mehr! Irgendwann hatten wir das Gefühl, direkt über den Wolken zu laufen, da man das Tal gar nicht mehr sehen konnte. So etwas passiert auf der wunderschönen Insel des Öfteren. Aber nicht nur deshalb ist die Insel beeindruckend. Viel aufregender ist die Natur hier auf der zweitgrößten Insel Schottlands. Die imposanten Felsen und Klippen, das satte Grün der Wiesen, die Unendlichkeit wenn man über das Meer schaut… Aber bevor ich mich nun in Schwärmereien verliere, überzeugt euch selbst:

Kilt Rock Küste Isle of Skye Schottland

Die Felsen bei Kilt Rock

Nun aber kurz ein paar praktische Informationen:

An- und Abreise zur Insel: zwei Wege führen ans Ziel, bzw. auf die Insel. Einmal die Brücke bei Kyle of Lochalsh und zum zweiten die Fähre bei Armadale weiter im Süden. Meist bietet es sich dann, den einen Weg auf die Insel zu nutzen und den zweiten, um wieder abzureisen.

Übernachten: Da diese Insel auch von den Schotten selbst zu Urlaubszwecken genutzt wird, würde ich hier wirklich empfehlen zu reservieren, besonders an Wochenenden und Feiertagen. Wir haben das nicht gemacht und dann einen halben Urlaubstag mit der Suche nach einer Unterkunft verbracht. Kann ich nicht so empfehlen, hat uns ein bisschen gestresst.. so minimal 😉

Schottland Isle of Skye Neist Point

Neist Point

Mitnehmen: Wander- oder Trekkingschuhe solltet ihr schon dabei haben. Ein Anti-Mücken-Spray gegen die wirklich bösartigen Midges wäre auch nicht verkehrt, außer man möchte noch zwei Monate später die Stiche an den Beinen haben (true Story!). Aber vor allem braucht ihr wieder wind- und regenfeste Kleidung, wie überall in Schottland. Das Wetter ist einfach so wechselhaft, da geht man schon mal im schönsten Sonnenschein los und auf halber Strecke regnet es in Strömen. Darum sollte die Regenjacke auf jeden Fall immer im Rucksack sein.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema: Was gibt es zu sehen und zu tun auf der schönen Isle of Skye? Da die Felsen hier so sagenhaft sind, hat die Insel ein paar wunderbare Wanderstrecken zu bieten. Städte gibt es nicht wirklich. Portree ist die größte Stadt und auch der Ort, an dem ihr am wahrscheinlichsten eine Unterkunft und ein Restaurant findet. Ansonsten gibt es immer mal wieder kleinere Ansammlungen von Häusern.

Coral Beach Schottland Isle of Skye

Sandstrand in Schottland: Coral Beach

Die schönsten Wanderungen:

Neist Point Leuchtturm

Diese Tour ist nicht sonderlich anspruchsvoll, da man keine großen Höhenmeter zurücklegt, dafür bietet sie wunderschöne Aussichten. Nicht nur auf den Leuchtturm selbst, sicher eines der beliebtesten Fotomotive Schottlands, sondern auch auf die felsigen, steilen Klippen. Eine Pause im weichen Gras, den Wind im Gesicht und den Blick auf den Leuchtturm und die gefühlte Unendlichkeit dahinter gerichtet – einfach ein wunderbares Gefühl von Natur und ihrer Schönheit 🙂

Schottland Isle of Skye Neist Point Lighthouse

Nest Point Lighthouse

 

Old Man of Storr

Der Wanderweg war in unserem Reiseführer mit 45 Minuten angegeben. Nach dieser Zeit habt ihr sicher schon einen schönen Blick auf die steil in den Himmel ragenden Felsen. Allerdings lohnt sich der weitere Aufstieg. Teilweise ist es zwar recht steil, aber man wird für jeden Schritt mit einer noch besseren Aussicht belohnt. Außerdem hängt man so die Menschenmengen ab, die davor unterwegs sind 😉

Old man of Storr Schottland Isle of Skye

Old Man of Storr

 

Quiraing

Im Norden der Insel, sozusagen auf dem östlichen Flügel, findet ihr diese zauberhafte Felsformation. Der Wanderweg an sich liegt schon ziemlich hoch, wodurch man recht schnell mit einer tollen Aussicht beim Gehen belohnt wird. Der etwa 3-stündige Rundwanderweg zieht sich zwar teilweise etwas, vor allem wenn man einen vollen Magen vom Porridge hat, bietet aber einen wunderbaren Rundumblick in verschiedene Richtungen. Wer nicht so weit gehen will, der kann aber auch leicht wieder umdrehen bei der ersten größeren Felsformation.

Quiraing Schottland Isle of Skye

Quiraing Rundwanderweg

 

Quiraing Schottland Isle of Skye 2

Quiraing

Coral Beach

Ja, es gibt auch Strände in Schottland, sogar weiße 😉 Allerdings solltet ihr nicht mit feinem Sand rechnen. Der Sand ist eher hart und grobkörnig, ein bisschen wie Korallen, woher scheinbar auch der Name kommt. Zu erreichen ist der Strand nur zu Fuß über einen kurzen Wanderweg. Baden ist hier allerdings nur etwas für Hartgesottene, die Wassertemperaturen kommen doch eher nicht an das Mittelmeer heran 😉 Hier in der Nähe gibt es übrigens auch süße Seehunde, die man bei ihren Sprüngen beobachten kann.

Coral Beach Schottland Isle of Skye 2

Coral Beach

Ansonsten gibt es noch den schönen Aussichtspunkt Kilt Rock. Das ist aber wirklich nur ein Aussichtspunkt, keine Wanderung. Dafür ist auch hier der Ausblick einfach atemberaubend mit den schroffen, steil abfallenden Felsen und dem kleinen Wasserfall. Als wir dort waren, war dort übrigens auch ein Mann im Schottenrock und mit Dudelsack. Wir dachten, es wäre ein netter Zufall. beim Bilder herzeigen daheim, sagten uns aber Freunde, die im Jahr davor dort waren, der Mann wäre bei ihnen auch da gewesen 🙂

Kilt Rock Wasserfall Isle of Skye Schottland

Wasserfall bei Kilt Rock

 

 

Wer von euch war schon mal auf der Isle of Skye und hat vielleicht noch andere Tipps? Dann schreibt sie mir in den Kommentaren, ich bin gespannt! Und wer hat jetzt Lust bekommen, sofort dort hinzufahren? Also ich schon 😉

Habt einen guten Start in die Woche 🙂
Alexa