Köstliche Apfel-Zimt-Waffeln für ein gemütliches Frühstück im Bett {Sponsored Post}

[Sponsored Post] Wie man den Tag so richtig stressfrei beginnt: völlig ausgeschlafen und mit dem gemütlichsten Frühstück im Bett.

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Eigentlich nennt sich die Vorweihnachtszeit in Bayern auch „stade Zeit“, also besinnliche Zeit. Dennoch ist es doch jedes Mal eher eine gehetzte Zeit. In der Arbeit will man dieses Jahr noch alles fertig bekommen, nach Feierabend rennt man noch schnell in die Läden um Geschenke zu kaufen Weiterlesen

{Adventskränzchen] Leckeres im Advent: Zimtsterngugleis

Über hässliche Plätzchen und das schwere Los eines Foodbloggers…

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Zimtsterne sind so eine Sache bei mir: ich mag sie wirklich gerne, aber das Backen ist jedes Mal eine Sauerei sondergleichen in der Küche! Außerdem werden meine Zimtsterne, egal wie sehr ich mich bemühe, einfach nicht gleichmäßig. Weiterlesen

Auf geht´s zur Wiesn: Lebkuchencupcake mit Karamellfrosting und Salzbrezel

Wie man Riesenbrezeln und Lebkuchenherzen vereint und meine Gedanken als Münchnerin zum Oktoberfest.

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O´zapft is! Wiesnzeit in München, ein Ausnahmezustand sondersgleichen. Verkatert und übermüdet in der Arbeit? Warst wohl auf der Wiesn, nimmt keiner übel. Die ganze U-Bahn stinkt und Bierflaschen rollen hin und her? Ganz normal. Jeder zweite ist in bayerischer Tracht unterwegs? Eh klar! Ihr seht schon, ich steh der Wiesn nicht so ganz positiv gegenüber 😉 Mir ist das einfach ein bisschen zu groß, zu voll, zu überteuert, zu touristisch. Lieber mag ich die kleineren Volksfeste rund um München, die sind nicht so gehypt, überlaufen und überteuert. Aber da gibt es genug andere Meinungen und im Gegensatz zu den meisten anderen Sachen, die mich nur am Rande betreffen, über die ich mich aber trotzdem aufrege, kann ich die Wiesn echt gut einfach ausblenden 😉  Trotzdem ist das Oktoberfest hier in München natürlich sowas wie die 5. Jahreszeit und da ich ja saisonal bleiben will, zeig ich euch jedes Jahr ein leckeres Wiesnrezept, wie letztes Jahr meine Cupcakes mit bayerischem Keks und vorletztes Jahr die Brownies mit gebrannten Mandeln.

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Die liebe Anika von Anisas leichte Küche hat dieses Jahr zum Blogevent mit dem tollen Thema Oktoberfest aufgerufen. Da bin ich natürlich gern dabei! Leichte und gesunde Küche, wie es sie bei Anisa gibt, finde ich aber tatsächlich etwas schwer vereinbar mit der doch sehr hochkalorischen bayerischen Küche. Ich muss immer an die leckeren Wiesnbrezeln denken und die vielen bunten Lebkuchenherzen, wenn es kulinarisch um das Oktiberfest geht. Also hab ich probiert beides zu kombinieren: in einem Lebkuchencupcake mit Karamellfrosting und einer Salzbreze oben drauf 🙂 So ein Cupcake ist ja leider auch nicht ganz leicht und gesund. Aber ich hab es wirklich probiert, in dem ich einen großen Teil des Mehls durch Mandeln ersetzt habe (viel gesünder!) und mich für ein eher leichtes Frischkäsefrosting entschieden habe, statt der üppigen Buttercreme. Das zählt schon, oder? 😉

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Für 12 Lebkuchencupcakes mit Karamellfrosting braucht ihr folgende Zutaten und etwa 1 Std. 45 Minuten Zeit (davon aber nur etwa 30 Minuten Arbeitszeit, der Rest ist Back- oder Kühlzeit):

  • 180g Zucker
  • 110g Butter
  • 150g Mehl
  • 75g Mandeln
  • 2 TL Backpulver
  • 60g Backkakao ungesüßt
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Salz
  • 85g backfeste Schokotropfen (optional)
  •  250ml Buttermilch
  • 2 Eier

Außerdem für das Frosting: 300g Frischkäse, 50g Puderzucker, 90ml Sahne, Sahnesteif, 4 EL Karamellsirup, 12 kleine Salzbrezeln.

Und an Backmaterialien: Muffinform, 12 Papierförmchen, Spritzbeutel und Sterntülle

Den Ofen auf 180° vorheitzen. Die Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Bei Seite stellen. Die trockenen Zutaten, also Mehl, Zucker, Backpulver, Kakao, Mandeln, Salz und Lebkuchengewürz, in einer großen Schüssel gut vermischen. Die Eier in einer weiteren Schüssel aufschlagen und mit einem elektrischen Rührgerät mit der Buttermilch verquirlen, dann die geschmolzene Butter dazugeben und ebenfalls verquirlen. Diese Mischung zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Schneebesen oder Kochlöffel nur so lange verrühren, bis alle Zutaten feucht sind. Die Schokotropfen dazugeben und kurz unterrühren.
Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig darin verteilen. 20 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
Während der Backzeit das Frosting vorbereiten: In einer tiefen Schüssel den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Karamellsirup aufschlagen bis eine weiche Creme entsteht. Die Schüssel etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Nach der Kühlzeit die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. Die Frischkäsecreme unterheben. Alles in den Spritzbeutel mit der Sterntülle füllen. Das geht übrigens wunderbar mit einem Weißbierglas, über dessen Rand ihr den Spritzbeutel stülpt. Die bis dahin ausgekühlten Cupcakes mit dem Frosting verzieren und je eine Brezel zur Deko oben hinein stecken, außer ihr wollt die Cupcakes erst später servieren, dann die Brezel erst kurz vor dem Servieren hineinstecken, sonst wird sie weich und das schmeckt nicht mehr, wie ich leider selbst herausfinden musste…

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Wundert ihr euch ob die Brezel überhaupt zu dem süßen Cupcake passt? Berechtigte Frage, hat der Herr Keks auch als erstes gestellt 😉 Schmeckt aber tatsächlich gut, crunchy und ein bisschen nach salted caramel. Nur eben nicht mehr in aufgeweicht, ohne den Crunch ist es ein bisschen witzlos 😉
Wer noch Teig übrig hat, weil er nicht alles in die Muffinform gießen wollte, weil er lieber kleine Cupcakes mag (echt keine Ahnung, wer da gemeint sein könnte..), der kann daraus auch noch so einen bayerischer Wald-Kuchen machen mit Reh:

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Wie steht ihr zur Wiesn, als Münchner, Touristen oder Zuagroaste? Stören euch als Anwohner die Touristen oder stürzt ihr euch mit denen mitten rein ins Getümmel? Und als Touristen? Würdet ihr die horrenden Preise für Anreise und Übernachtung zaheln? Wäre es das wert? Ich bin gespannt!
Genießt das letzte Wiesnwochenende, auf die Art, die euch lieber!
Alexa

{Takeawaytuesday} Kürbis zum Mitnehmen in der (Blätterteig-)Tasche

Der Herbst ist da! Und mit ihm das bunteste Gemüse der Saison 🙂

Blätterteigtaschen mit Kürbis, Paprika, Karotte und Ziegenkäse Mangold Feta

Jetzt ist es soweit, es führt kein Weg mehr dran vorbei, er ist da, der Herbst! Als absoluter Sommermensch werde ich meist schon im Juni sentimental bei dem Gedanken, dass der Sommer irgendwann zu Ende ist (und verschwende mit diesen Gedanken Zeit, die ich im Sommer anders nutzen könnte…). Dieses Jahr aber fühle ich mich völlig im Reinen mit mir, dem Sommer und dem Herbst (fällt euch auf, dass ich in 4 Zeilen untereinander das Wort „Sommer“ an fast der gleichen Stelle stehen habe? Jetzt sind es sogar 5 Zeilen 😉 ). Aber nun zu dem was ich sagen wollte: die schöne und warme Zeit habe ich dieses Jahr gefühlt perfekt genutzt und auch wenn das Wetter oft schlecht war, hatten mein Umfeld und ich Glück, denn bei all den Gelegenheiten, zu denen man tolles Wetter braucht, war es toll. Nämlich bei den beiden Hochzeiten von sehr lieben Freunden, zwei wunderschönen Taufen und dem ein oder anderen Kurzurlaub am Bodensee oder in den Bergen. So schön könnte es immer sein! Aber auf die Dauer wäre das viele unterwegs sein vielleicht auch ein bisschen anstrengend…

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Ich bin also bereit, der Herbst kann kommen und ich freu mich sogar schon, dass es jetzt ein bisschen ruhiger wird und man ohne schlechtes Gewissen auch mal gemütlich daheim rumsitzen darf 😉 Und weil ich jetzt wieder etwas mehr Zeit habe, möchte ich auch meinem Versprechen nachkommen und den #takeawaytuesday aus der Sommerpause holen. Ab jetzt gibt es wieder jeden Monat ein Gericht, dass perfekt dafür ist, euch in die Arbeit als Mittagspause zu begleiten. Und da wir ja immer schön saisonal bleiben wollen, habe ich gleich mal einen Kürbis für euch verarbeitet und ihn in die (Blätterteig-)Tasche gesteckt 🙂 Diese leckeren knusprigen Blätterteigtaschen passen aber nicht nur in meine Kategorie der Gerichte zum Mitnehmen, sie passen auch perfekt zu dem schönen Blogevent der liegen Tina von lecker&Co und ihrem Kürbisthema 🙂

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Jetzt aber zu dem Rezept für 12 meiner herbstlichen Blätterteigtäschchen mit einer Füllung aus Kürbis und Feta:

  • 2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 1/4 Hokkaidokürbis
  • 75g Feta
  • 1 Schalotte
  • 2 EL neutrales Öl
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Zucchini
  • Salz, Pfeffer, Zimt, Curry, Kurkuma
  • 1 Ei

Den Kürbis schälen (bei Hokkaido kann man die Schale mitessen, ich mag ihn geschält aber trotzdem lieber), das Innere entfernen und in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Die Zucchini waschen und in Schieben schneiden, Scheiben nochmal vierteln. Die Schalotte schälen und in kleine Stücke schneiden. Das Öl in einem Topf erhitzen. Schalotte darin glasig anschwitzen. Kürbis und Zucchini zugeben und kurz anbraten. Mit der Gemüsebrühe anbraten. Köcheln lassen bis die Brühe verdampft und das Gemüse weich ist. Mit Salz, Pfeffer, Zimt, Kurkuma und Curry abschmecken. 
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Blätterteig ausrollen und in jeweils 6 Teile schneiden (der Länge nach halbieren, dann jeweils dritteln). Bei jedem Teigteilchen eine Mittellinie denken und auf eine der Hälften einen gehäuften Esslöffel des Gemüses geben, so dass noch genug Teig übrig bleibt, um ihn einmal mittig umzuklappen. Die Seite des Teiges, auf der kein Gemüse ist, wird drei Mal versetzt angeschnitten, damit das Muster auf den Bildern entsteht. Den Feta in 12 Teile schneiden und jeweils auf dem Gemüse verteilen (am besten mit den Fingern leicht zerbröseln).
Das Ei mit einem Teelöffel Wasser verquirlen und damit den Rand des Blätterteigs bestreichen. Die eingeschnittene Seite umklappen, so dass eine Tasche entsteht. Den Rand mit einer Gabel festdrücken. Die fertigen Taschen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Das restliche Ei einfach auf die Taschen pinseln. 10-12 Minuten backen, je nachdem wie knusprig ihr die Taschen wollt.

Damit die Taschen am nächsten Tag noch genauso knusprig sind, könnt ihr sie einfach nochmal kurz für zwei Minuten im Ofen aufbacken. Kalt schmecken sie aber auch  😉

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Wie ist es bei euch? Habt ihr auch das Gefühl, den Sommer perfekt genutzt zu haben und schon im Herbst angekommen zu sein oder seid ihr noch sentimental? 😉
Liebe Grüße

Alexa

British Summer: Crumblecake mit Beeren, Birne und Shortbreadbröseln

Warum ein englischer Traum aus buttrigem Shortbread und fruchtigen Beeren  in Erfüllung geht wenn Herr Schmidt den Raum betritt..

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Schon seit über einem Monat läuft das schöne Event von Tanja auf ihrem Blog Liebe & Kochen zum Thema British Summerparty. Von Anfang an wollte ich da mitmachen, vor allem weil ich ja auch erst vor kurzem auf der britischen Insel war, nämlich in Schottland. Die ganze Zeit hatte ich überlegt, was es werden könnte, aber die Antwort habe ich lustigerweise in der Arbeit gefunden… Da war ich nämlich gerade auf der Suche nach einem Opfer.. Ja, leider kann man das so nennen. Wir bekommen oft Anfragen von Menschen, die eine Führung durch unsere Einrichtung wollen und meistens landen diese Anfragen bei mir. Dann mach ich mich auf den Weg durch alle Büros auf der Suche nach einem Opfer 😉 Ich war gerade dabei, einen meiner Lieblingskollegen zu überzeugen (den mit dem Foto aus diesem Beitrag, ihr erinnert euch? Er ist übrigens noch immer zu haben…), als es sich ergab, dass die Sprache auf ein Tauschgeschäft kam: Kuchen gegen Führung! Das ist ein fairer Deal, wie ich finde. Also nutzte ich die Gelegenheit zum gemeinsamen Brainstorming, welcher Kuchen denn den Kollegen mundet und zu Tanjas Event passt. Wir saßen ratlos und mit eher schlechten Ideen zu dritt im Büro, als plötzlich die Tür aufging…

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Und da trat er ein: der Gentleman on his best behaviour, die Ausgeburt des britischen Dandys, ein Englishman in München… eine auffallende Erscheinung in seinen feinen Wildlederschuhen, dem geschmeidigen, wollenen Pullover, aus dessen Ausschnitt der Hauch von sehr männlichem Brusthaar hervorblitzte, mit schwingendem Gang und einer Stimme, deren Tiefe nur Whiskey herbeiführen kann: Mr. Smith! Und wie er da so stand, in seiner ganzen Pracht, hauchte er verführerisch: „Back mir doch… einen Crumblecake aus Shortbreadteig!“ Völlig beeindruckt von seiner puren Anwesenheit und natürlich DER Idee für meinen Kuchen, konnte ich nur mit roten Bäckchen wispern: das ist brillant!
Ja, also, ich schwöre, genauso ist das passiert 😉 Vielleicht war es auch nur so ähnlich. Und: vielleicht sieht der Mr. Smith gar nicht so englisch aus und trinkt lieber Wein als Whiskey… Vielleicht heißt er auch nur so ähnlich… Aber, die Hauptsache ist doch: die Idee für den englischsten Kuchen überhaupt war geboren! Shortbread ist wohl der Inselklassiker und Crumble mein absolutes Leibgericht aus der englischen Nachspeisenküche. Die Kombination muss einfach unglaublich sein. Und so sollte es denn auch sein! Herr Schmidt bekam seinen Crumblecake und dafür wird er in bestem Englisch eine Führung übernehmen in 2 Wochen (Wehe, du vergisst es!). Win – Win also 🙂

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Und für euch gibt es noch ein Win dazu, nämlich das Rezept für diesen herrlichen Crumblekuchen aus und mit Shortbread in einer Kuchenform mit 24cm Durchmesser.

Für den Teig:

  • 200g Mehl
  • 140g Butter
  • 60g Zucker
  • 2 EL kaltes Wasser

Für die Brösel:

  • 150g Mehl
  • 100g Butter
  • 50g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/4 TL Salz

Für die Füllung:

  • 300g Früchte, gewaschen und evtl. klein geschnitten (ich hatte eine Birne und dazu Johannisbeeren und Blaubeeren)
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Honiglikör oder anderer süßer Likör, alternativ einfach Fruchtsaft
  • 1 EL Zitronensaft

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Für den Teig alle Zutaten schnell mit den Händen zu einem homogenen Teig verkneten und in Folie in den Kühlschrank legen für etwa 20 Minuten.

Währenddessen das Obst waschen und schneiden. In eine Schüssel geben und mit dem Zucker , dem Likör und dem Zitronensaft mischen.
Dann die Brösel vorbereiten. Dafür ebenfalls alle Zutaten mit den Händen gut und zügig verkneten. Ebenfalls in Folie wickeln und dann ins Eisfach legen.
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Den Teig für den Boden einmal ganz kurz ankneten, dann mit den Handflächen platt drücken und die mit Backpapier ausgelegte Kuchenform damit ausfüllen. Der Teig lässt sich schön formen und drücken. Der Boden sollte recht dünn sein und einen etwa 3cm hohen Rand haben. Dann das Obst hineinfüllen und 20 Minuten backen.
Nach den 20 Minuten den Ofen öffnen und den leicht angefrorenen Shortbreadteig über den Kuchen bröseln. Die Brösel entstehen wirklich nur wenn der Teig sehr kalt ist.
Den Kuchen jetzt nochmal 20 Minuten backen. Erst nach dem Auskühlen anschneiden, sonst läuft die Beerenmischung davon 😉

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So, nun wünsch ich euch allen mit diesem Rezept noch einen very british Spätsommer! Ich fürchte, bald ist es schon vorbei mit dem warmen Wetter und den lauen Abenden. Aber: der Herbst hält auch schon seine kulinarischen Schätze bereit!
Eure Alexa

 

Beerenstark: Puddingtarte mit Erdbeeren und Heidelbeeren

Wenn schon kein Sommer, dann wenigstens Beeren…Puddingtarte mit Beeren Erdbeeren, Blaubeerem Vanillepudding

Ein bisschen nervig ist er ja schon, dieser Sommer: total unzuverlässig, vor allem am Wochenende, und wechsellaunig innerhalb von Minuten! Einen Kollegen mit diesen Eigenschaften würde man möglichst meiden, aber so lässt man sich eben seufzend drauf ein.. Aber wisst ihr wofür der ganze Wechsel zwischen Regen und superheißen Temperaturen gut war, wenn schon nicht für die morgendliche Kleiderwahl? Für die Beerenernte! Die süßen Kleinen mögen nämlich genau das: viel Wasser und viel Sonne 😉 Ich hatte darum zwei große Vorteile bei der Bewirtschaftung meiner kleinen Parzelle im Gartenprojekt meines Arbeitgebers: 1. musste ich wegen des Regens nicht so oft gießen gehen und wenn ich dann hingegangen bin, konnte ich 2. immer schön Erdbeeren oder Himbeeren naschen 🙂Puddingtarte mit Beeren Erdbeeren, Blaubeerem Vanillepudding

Übrigens hat es insgesamt sehr gut geklappt mit meiner Ernte dieses Jahr! Die Mama des Herrn Keks hat mir ein paar Pflänzchen mit hochgezogen, die ich dann nur noch einbuddeln musste.. und gießen natürlich. Mittlerweile konnte ich schon drei Zucchini (davon eine gelbe, ufoförmige), Unmengen Radieschen und Salat und eben Erdbeeren ernten. Aber davon erzähle ich euch ein anderes Mal in einem extra Beitrag. Heute soll es nämlich um Beeren gehen! Die liebe Ina von Ina is(s)t hat nämlich zur Blogparade aufgerufen mit dem Thema Beerenstark. Super Idee, da bin ich gern dabei! Und zwar mit einer feinen Tarte aus buttrigen Mürbeteig, gefüllt mit leckerem Pudding und natürlich Beeren! Übrigens wäre die Tarte mit frischen Beeren oben drauf sicher hübscher gewesen, aber ich mag gebackene Beeren sehr gern, wenn sie so weich und matschig sind 😉wp-1469899556316.jpeg

Nun zum Rezept für meine Puddingtarte mit Beeren:
• 300g Mehl
• 200g Butter
• 80g Zucker
• 1 Ei
• 200ml Milch
• 1/2 Packung Puddingpulver
• 1 EL Zucker
• 2 EL Erdbeermarmelade
• 8 Erdbeeren
• 7 Blaubeeren

Das Mehl mit der Butter, den 80g Zucker und dem Ei zu einem homogenen Teig verkneten, in Alufolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Währenddessen den Pudding nach Packungsanweisung, aber eben nur mit den angegebenen Mengen kochen. Der Pudding wird dadurch etwas dicker. Pudding beim Erkalten immer wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet.
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die bebutterte oder mit Backpapier ausgelegte Form legen. Mit einer Gabel den Boden mehrfach anstechen. Zum blind backen ein Backpapier auf den Teig legen (am besten vorher zerknittern und wieder glatt streichen, dann passt es sich besser an) und mit getrockneten Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen, …) befüllen. 12 Minuten backen. Wieder aus dem Ofen nehmen, die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen (Vorsicht, heiß!) und den Boden mit der Marmelade bestreichen. Dann mit dem Pudding befüllen. Die Beeren waschen und trocken tupfen. Erdbeeren vom Grünzeug befreien und halbieren. Immer zwei Beerenhälften neben einander in den Pudding drücken, dazwischen die Blaubeeren. Die Tarte zurück in den Ofen stellen und nochmal 15 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen, sonst zerläuft der Pudding beim Anschneiden.Puddingtarte mit Beeren Erdbeeren, Blaubeerem Vanillepudding

Ich hoffe, ihr konntet auch ganz viele Beeren genießen in diesem Sommer und wenn ihr sogar noch Ideen braucht, was ihr aus euren Beeren macht, dann hüpft doch rüber zu Ina und schaut euch die Einreichungen an 🙂
Habt noch ein beeriges Wochenende
Alexa

Australischer Meat Pie – die schnelle Variante

Wie man kulinarisch ganz schnell ans andere Ende der Welt kommt und von meiner Unterstützung für die Fußball EM.

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Bei Claretti von Tastesheriff ist es heute wieder Zeit für die tolle Backaktion #ichbacksmir und zwar mit dem wunderbaren Thema „Fernweh“. Da bin ich natürlich sofort dabei! Ich leide ja tatsächlich chronisch unter Fernweh und bei mir muss nach jedem Urlaub gleich der nächste geplant werden, sonst weiß ich ja nicht worauf ich gerade hinarbeite 😉 In unserem letzten Urlaub ging es nach Schottland, kulinarisch schon gut, aber sicher kein Highlight. Allerdings gab es dort Steak and Ale Pie, sehr weich geschmortes Rindfleisch im Blätterteigmantel. Sehr lecker, für meinen Geschmack fast ein bisschen zu würzig. Aber: diese Pies haben mich so sehr an meine Australienreise erinnert ❤ Ich weiß nicht mal, ob man Australien eine Reise nennen kann, ich war dort mehr als 3 Monate während des Studiums und es war einfach großartig. Wie es wahrscheinlich fast überall wäre wenn man drei Monate keinerlei Verpflichtungen hat 😉

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Auf jeden Fall gab es in Australien Meat Pie, nicht nur im Restaurant, sondern auch in Bäckereien oder an kleinen Ständen am Straßenrand. Bei Tagesausflügen wurden die Pies als Mittagessen serviert, so wie man in Thailand bei jedem Tagesausflug gebratenen Reis bekommt. Den Pie gab es mit Hühnchen, Rind oder vegetarisch mit Gemüsefüllung und wirklich jede Variante war sehr gut!  Ich hab nun eine schnelle und ziemlich einfache Variante des leckeren Pies entwickelt, die es bei uns öfter gibt, wenn recht viel Besuch kommt. Letztens zum Beispiel als der Herr Keks seine „Jungs“ zum Fußball gucken eingeladen hatte: insgesamt 12 Männer sollten mit Snacks versorgt werden, die gut nebenbei gegessen werden können. Viel Aufwand sollte es auch nicht sein, wird ja doch nicht sooo sehr gewürdigt neben dem Spiel 😉 Darum gab es Pie! Meine schnelle Variante ist gefüllt mit Hackfleisch, weil man nicht besonders darauf achten muss, wie lang es im Backofen ist, da es nicht trocken wird wie anderes Fleisch. Aus Mangel an Fleischsaft kommen stückige Tomaten zum Einsatz und dazu ein paar geraspelte Karotten. Das Ganze wird in fertigem Blätterteig verpackt und in der Muffinform gebacken, super easy!

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Hier mein Rezept für 12 Mini Meat Pies aus der Muffinform:

  • 500g Rinderhackfleisch
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Karotten
  • 1 Dose stückige Tomaten (400g)
  • 2 Rollen fertiger Blätterteig (Kühlregal)
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Zimt
  • 1 TL Tomatenmark
  • 3 EL neutrales Öl zum Anbraten
  • Muffinblech

Die Schalotte schälen und in kleine Stücke schneiden. Knoblauchzehe schälen und pressen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Schalotte und Knoblauch darin kurz anbraten. Hackfleisch dazugeben und gut anbraten. Mit dem Kochlöffel trennen, damit es nicht zu stückig wird. Die Karotten schälen und raspeln, zu dem Hackfleisch geben und kurz mitanbraten. Die stückigen Tomaten dazugeben, gut durchmischen und 5 Minuten warm werden lassen. Die Mischung mit etwas Zimt (ca. eine Messerspitze) und Thymian (2 TL) würzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Den Blätterteig einmal der Länge nach teilen, dann jede Hälfte in 3 Teile schneiden, aus einer Rolle Blätterteig werden also 6 Teigstücke. Diese in die Rundungen des Muffinblechs legen, mit der Hackfleischmischung füllen und die Ecken oben zusammenklappen und festdrücken. Der Pie sollte rundum geschlossen sein. Ihr braucht weder Papierförmchen für die Muffinform, noch Butter zum Einfetten, der Blätterteig ist fettig genug 😉 Die kleinen Pies etwa 15 Minuten backen, dann 5 Minuten auskühlen lassen und mit einem Messer aus der Form hebeln.

australischer Meat Pie mit Hackfleischfüllung schnell

Schaut doch mal bei Tastesheriff vorbei, was die anderen Mitbäcker so an Fernwehrezepten beisteuern, ich sag euch, die Auswahl ist super und von herzhaft bis süß ist alles zu haben 😉
Alexa

Osternaschereien: Rüblimuffins mit Osternest

Mein liebstes Osterrezept und wie dieses ganze Event beinahe an mir vorbei hoppelte weil ich Mist umgraben musste..

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Dieses Jahr kommt Ostern einfach zu kurz bei mir. Schon seit Wochen stehen die in Alufolie gewickelten Häschen überall im Supermarkt im Weg und auf jeder Kochzeitschrift und jedem Rezepteportal lachen einem in den schönsten Frühlingsfarben die österlichen Köstlichkeiten entgegen. Das kann man aber ziemlich lang ignorieren, weil die Häschen in den Supermärkten ja immer schon so früh zu finden sind, dass es noch gar nicht relevant ist. Und bis Ostern dann vor der Tür steht, hat man sich so dran gewöhnt, dass vor den beiden Kassen in dem Platzangst-verursachenden Supermarkt am Isartor die golden glitzernde Armee an Langohren Posten bezogen hat, dass es einem nicht mal mehr auffällt wenn man mit seinem Einkaufskorb die Hälfte davon einfach mal ummäht.. Also sitze ich nun am letzten Abend vor den Osterfeiertagen am Laptop um euch endlich von dem einzigen Osternest zu berichten, dass ich dieses Jahr zustande bekommen werde: nämlich dem auf einem Muffin!

Rüblimuffins mit Frischkäsetopping Ostern

Weiter fortgeschritten als meine Osterrezeptplanung ist dieses Jahr übrigens meine Gartensaisonplanung! Wie letztes Jahr auch schon, darf ich wieder die von meinem Arbeitgeber bereitsgestellte Parzelle  bewirtschaften. Und da ich letztes Jahr noch einige Kollegen begeistern konnte, haben wir diese Saison drei Parzellen zu fünft. Ich bin sehr gespannt wie das läuft. Einen Bepflanzungsplan gibt es zumindest schon mal. Das lustigste an dem ganzen Gartenprojekt sind übrigens die Mails, die über den Gardening-Verteiler an alle Beteiligten verschickt werden.  Letzte Woche beispielsweise war ich völlig gehetzt von einem Termin zum nächsten unterwegs weil es eine große Veranstaltung vorzubereiten gab. Ich hatte sogar schon Sportschuhe angezogen um schneller vom Veranstaltungsraum wieder im Büro zu sein und gegessen wurde unterwegs, als ich dann per Mail mit hoher Priorität (!!) die Info bekam, dass es nun Zeit wird, den bereitgestellten Mist auf den Feldern zu unterzugraben (!!), weil nur vom auf den Beeten liegen hilft der nicht!!!! Während man im ersten Moment noch grummeln und stöhnen will, dass man gerade wirklich andere Dinge zu tun hat, fängt man im nächsten Moment an zu lachen, setzt sich einfach mal in Ruhe hin und genießt die Erkenntnis, dass selbst wenn man sich gerade fühlt als würde die Last der Erde auf den eigenen Schultern lasten, immer noch der Mist untergegraben werden muss 😉

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Jetzt aber genug von meinem Mist. Ich werde berichten wenn es Neuigkeiten dazu gibt. Aber erst einmal möchte ich euch mein Rezept für 12 dieser österlichen Rüblimuffins mit einem Nest aus Frischkäse darauf verraten:

  • 60 g Butter
  • 180 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • Prise Salz
  • 2 Eier
  • 50 g Joghurt
  • 2 Möhren
  • 1 Banane
  • 100 g Frischkäse (ich finde den von Gut & Günstig für diesen Zweck am besten geeignet)
  • 90 g Puderzucker
  • 1/2 TL grüne Lebensmittelfarbe als Pulver
  • ca. 40 bunte M&Ms oder Schokoeier

Den Backofen vorheizen auf 180°. Die Butter bei schwacher Hitze schmelzen und kurz abkühlen lassen. Papierförmchen in das Muffinblech legen. Das Mehl mit dem Zucker, dem Vanillezucker, Zimt, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel mischen. Die Eier mit dem Joghurt in einer anderen Schüssel verquirlen, die geschmolzene Butter dazugeben und unterrühren. Dann die flüssige Mischung zur trockenen Mischung und so lange rühren, bis alle Zutaten feucht sind. Die Banane schälen und mit einer Gabel zerdrücken, die Karotten schälen und grob raspeln. Beides dem Teig untermischen. Die Muffinformen zu 2/3 mit Teig füllen und ca. 25 Minuten im Ofen backen. 
Aus dem Backofen nehmen und noch 5 Minuten abkühlen lassen bevor ihr sie aus der Form löst und ganz abkühlen lasst.
Für das Topping den Frischkäse kurz aufschlagen. Puderzucker darüber sieben, Lebensmittelfarbe und evtl. noch ein Hauch Zimt dazu. alles gut mischen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und in den Kühlschrank legen bis die Muffins komplett ausgekühlt sind. Dann das Topping von außen nach innen schneckenförmig auf die Muffins spritzen. Dabei nicht die Mitte höher werden lassen. Dann die M&Ms darauf verteilen. Fertig 🙂

Rüblimuffins mit Frischkäsetopping Ostern Narzissen

Was habt ihr so vor an den Feiertagen? Gemütliche Verköstigung im Familienkreis? Oder etwa Mist umgraben? 😉
Genießt eure Feiertage!
Alexa

Ostern ist Taufsaison: Taufgeschenke und rosane Fondantkekse mit Namensschriftzug

Mittlerweile bin ich schon in einem Alter, in dem mit Ostern auch immer der Beginn der Taufsaison startet, Frühlingsanfang und Taufen scheinen zusammen zu gehören. Oder eben Ostern und Taufen, da man sich auf beides vorbereitet: auf Ostern mit der Passionszeit und auf die Taufe mit der gesamten Schwangerschaft und der Vorbereitung auf ein neues Leben, das den Alltag von da an begleitet und umkrempelt. Dieses Jahr durfte ich schon vor Ostern an einer Taufe teilnehmen. Diesmal sogar als Patin! Total stolz bin ich, dass ich die kleine Letizia begleiten darf, nicht nur auf ihrem ersten Kirchgang sondern auf ihrem Weg von diesem kleinen Wesen zu einem eigenständigen Erwachsenen. Bin schon gespannt, was wir noch alles zusammen erleben werden!

Taufkekse rosa Fondant Namensstempel

Das schwierigste bei solchen neuen Herausforderungen ist zum Zeitpunkt der Taufe sicher erst einmal die Geschenkfindung. Zumindest ging es mir und dem anderen Taufpaten der kleinen Letizia so.
Darum hab ich eine kleine Recherche gemacht in Form von der Befragung einer lieben Freundin, die schon mehr Erfahrung hat als ich. Und um euch nun einen echten Mehrwert aus meiner Recherche zu bieten, österliche Nächstenliebe und so, ihr wisst schon ;), möchte ich euch ein paar Taufgeschenkideen verraten:

  • Schutzengelanhänger in Gold mit Kettchen, gibt es in traditionell bis kindlich und ist ein schönes Geschenk, über das sich das Kind bestimmt freut, wenn es dann ein bisschen älter ist.
  • Kinderbibel, bei der Taufe geht es ja schließlich um die religiöse Unterstützung 😉 Besser vorsichtig bei den Eltern nachfragen, manche Kirchen schenken das ebenfalls zur Taufe
  • Eine Sternschnuppe mit Zertifikat, also ein Stück Meteorit. Gibt es in schönen Schnullerboxen oder ähnlichem.
  • Eine kuschelige Babydecke mit Namen und Geburtsdatum darauf gestickt, vielleicht sogar selbst gemacht, wenn man da eine Veranlagung hat
  • Bäumchenpflanzset, bestehend aus zwei Saatkugeln, die mit dem Kind „mitwachsen“, natürlich nur für Eltern im eigenen Haus mit Garten 😉
  • Evtl. kann man als Pate auch die Taufkerze schenken, das sollte man natürlich unbedingt mit den Eltern klären.

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Schöne kleine Taufgeschenke, für jeden Gast sind auch diese rosanen Fondantkekse mit dem Namen des Gastes, des Taufkinds und dem Datum der Taufe in Form von Engelsflügeln. Süß, oder? Darüber hat sich die Taufkindmama übrigens sehr gefreut! 🙂

Darum hier nun noch als letzte Geschenkidee mein Rezept für 15 Flügelpaare Fondantkekse mit Namenszügen:

  • 300g Mehl
  • 200g Butter
  • 80g Zucker
  • 1 Ei
  • 150g Rosaner Fondant
  • 3-4 EL Lieblingsmarmelade
  • Ausstechförmchen in Flügelform, ich hatte diese
  • Buchstabenstempel, zum Beispiel diese

Das Mehl und den Zucker auf der sauberen Arbeitsfläche aufschütten, die kalte Butter in kleinen Stückchen dazu geben, in der Mitte eine Kuhle bilden und das Ei hineinschlagen. Alles schnell mit den Händen zu einem homogenen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Nach der Wartezeit den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Eine gerade Anzahl der beiden Flügel ausstechen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Etwa zehn Minuten backen bis die Kekse leicht angebräunt sind. Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen.
Die Marmelade in eine eher breite als hohe Schüssel geben. Sollte die Marmelade Klümpchen, zB vom Obst, enthalten, vorher durch ein enges Sieb drücken. Das Fondant kneten bis es weich ist. Auf einer sehr sauberen, mit Puderzucker oder Stärke bestäubten Arbeitsfläche ausrollen. Immer einen Keks dünn mit Marmelade bestreichen, dann den Flügel aus dem Fondant ausstechen und darauf platzieren, von innen heraus glatt streichen. Dabei muss man relativ schnell sein, da das Fondant sonst zu hart wird und leicht einreißt. 
Wenn alle Kekse fertig sind, den Namen des Taufkindes mit dem Stempel auf einen Flügel drücken, darunter das Taufdatum. Auf den anderen Flügel jeweils den Namen des Gastes stempeln. 

Taufkekse rosa Fondant Namensstempel 2

Die Flügelchen kann man entweder als Tischschmuck verwenden, wenn daheim gefeiert wird oder in der Gaststätte vorgedeckt ist, oder man packt sie mit ein paar Gummibärchenschnullern in Zellophantütchen, wickelt ein schönes Schleifchen drum herum und stellt sie im Restaurant an den Sitzplatz des Gastes.
So, ich hoffe, meine Idee konnte euch „beflügeln“ und ihr seid jetzt perfekt vorbereitet für die nächste Taufe! Vielleicht habt ihr auch noch andere tolle Ideen für Geschenke? Dann lasst hören!
Kommt gut ins Wochenende
Alexa

Herbstliches Fingerfood: Mini Quiche mit frischem Gemüse

Die Sache mit der Weihnachtsstimmung macht einem das Wetter grad ein bisschen schwer, oder? Bei 18 Grad und Sonnenschein ist es einfach um einiges schwerer schon Lebkuchen zu essen und sich auf die Suche nach passenden Geschenken zu machen. Heute habe ich allerdings meine erste Verabredung für den Glühmarkt – sorry, Christkindlmarkt – ausgemacht, also ist es offiziell: Weihnachten naht mit großen Schritten! Aber vorher bekommt ihr noch ein letztes richtig herbstliches Rezept für dieses Jahr!

Mini Quiche mit Blätterteig und Gemüse2

Quiche soll es sein! Und zwar keine gewöhnliche, nein, klein und fein soll sie sein. Zum Mitnehmen, unterwegs essen oder auf dem Stehempfang zwischen drei Sätzen Smalltalk vernaschen. Ich bin übrigens keine Meisterin des Smalltalks, aber sobald das Thema aufs Essen kommt, kann ich dann doch mitreden. Und Essen und Wetter sind doch die Hauptthemen bei neuen Bekanntschaften, oder? Ein großartiges Smalltalk-Thema für das nächste Mal also: „Quiche mag ich ja besonders gern, aber noch lieber in klein, da hat man noch mehr knusprigen Blätterteig..“ oder so ähnlich 😉

Mini Quiche mit Blätterteig und Gemüse3

Hier also mein Rezept für easy-peasy, kleine, feine Mini Quiches mit frischem Gemüse, 12 an der Zahl werden es:

  • 50g Kürbis, geschält
  • 1/4 Paprika, rot oder gelb
  • 1/2 Zucchini
  • 1 kleine Karotte
  • 50ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • 1 Rolle Blätterteig, aus dem Kühlregal, nicht TK
  • 1 Ei
  • 50ml Sahne
  • 30g geriebener Käse
  • Muffinblech für 12 Muffins, 12 Papierförmchen

Den Kürbis in kleine Würfel schneiden. Die Paprika entkernen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Karotte schälen und raspeln. Zucchini waschen, in Scheiben schneiden und die Scheiben nochmal vierteln. Das Gemüse in einen Topf geben, Gemüsebrühe dazu und etwa 10 Minuten weich köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen (darf ruhig etwas mehr sein).
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Blätterteig ausbreiten und in 12 gleich große Quadrate schneiden. Das Muffinblech mit den Papierförmchen auslegen und die Blätterteigquadrate hineinlegen. Abstehende Ecken nach innen oder zur Seite schlagen und festdrücken.
Das Gemüse auf die 12 Muffineinkerbungen verteilen. Sahne mit Ei verquirlen und auf die gefüllten Muffinförmchen verteilen. Mit Käse betreuen. 20 Minuten bei 200 Grad backen.

Mini Quiche mit Blätterteig und Gemüse

So, da hat man doch gleich Lust auf das nächste Buffet, oder? Was sind denn so eure Smalltalkthemen für Menschen, die unbekannte Menschen, die zufällig neben euch stehen? Oder seid ihr eher die totalen Smalltalker?
Genießt noch die letzten warmen Tage vor dem Blitzwinter!
Alexa