Spätsommerlicher Salat mit Feta, Oliven und Pistazienfalafeln

Über vegetarische Gerichte für Ingenieure und den knackigsten spätsommerlichen Salat überhaupt..

Salat mit Feta, Oliven, Zwiebeln und Pistazienfalafel 3

Heute habe ich mal wieder eine Geschichte aus der Arbeit für euch. Nachdem mein Bericht zum Backen mit Ingenieuren und auch das Verhalten in der Kaffeeküche so gut ankamen, geht es heute um das Essverhalten des Ingenieurs. Noch kurz zur Erklärung: ich arbeite mit etwa 98% Ingenieuren zusammen, davon etwa nochmal 98% Männer. Neue Mitarbeiter müssen bei uns als Einstand einmal für alle mittags kochen. In 2 von 3 Fällen wird gegrillt 😉 Letztens gab es einen Einstand mit Falafeln, Fladenbrot, Dips und Salaten. Kam nicht so gut an: ein Großteil der Kollegen schlich skeptisch um das Buffet und beäugte die dargebotenen Speisen mit gerümpfter Nase. Ich schnappte sogar kurze Dialoge auf, in denen sich einige der Kollegen beratschlagten, ob sie in die Kantine gehen sollten!

Salat mit Feta, Oliven, Zwiebeln und Pistazienfalafel

Es war wirklich lustig zu beobachten, wie groß die Enttäuschung doch war, dass es kein Fleisch gibt. Das fand ich doch etwas erstaunlich, irgendwie hatte ich nicht gedacht, dass Fleisch ein solch essentieller Bestandteil des täglichen Speiseplans sein kann. Letzten Endes haben übrigens alle die Falafeln probiert und siehe da: es hat ihnen geschmeckt! Ich glaube, das war auch für einige Kollegen eine ganz neue Erfahrung 😉

Kurz noch ein kleiner Hinweis um Vorwürfen zu entgehen: Es gibt natürlich immer Ausnahmen, selbst unter Ingenieuren. Schließlich haben zwei davon unser köstliches Essen ja zubereitet 🙂

Von mir gibt es nun eine eigene Variante dieses Menü: spätsommerlicher Salat mit Radieschen, Feta, Oliven, Zwiebeln, Tomaten und Pistazienfalafeln. Das perfekte Abendessen an einem sonnigen Tag, erfrischend, leicht und dank der Falafeln doch recht sättigend.

Salat mit Feta, Oliven, Zwiebeln und Pistazienfalafel 4

Rezept für 10 Falafeln und Salat für 2 Personen:

  • Romanasalat
  • 15-20 Oliven
  • 1 Zwiebel oder Schalotte
  • 5 Radieschen
  • 200g Feta
  • 5 Minitomaten
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 EL Mehl
  • 1/2 Bund Petersilie
  • ca. 20 Pistazien
  • 1 EL Sesam
  • Gem. Koriander, Salz, Pfeffer, scharfes Paprikapulver
  • 2 EL Öl zum Anbraten

Für das Dressing: Je 3 EL Wasser und Olivenöl, 1 EL heller Balsamico, Salz, Pfeffer, je 1/2 TL Honig, Schmand und scharfer Senf, 2 EL Zitronensaft

Die Kichererbsen in ein Sieb schütten und solange mit Wasser abbrausen, bis das Wasser wieder klar ist. Dann mit dem Mehl, der (gewaschenen) Petersilie und den Gewürzen in ein hohes Gefäss geben und mit dem Pürierstab zu einem Brei verarbeiten. Die Pistazien schälen, klein hacken und unterheben. Kleine Bällchen aus dem Teig formen, dann in der Mitte leicht platt drücken. Den Sesam in eine niedrige Schüssel geben und die Bällchen von beiden Seiten hineindrücken, so dass ein bisschen Sesam hängen bleibt. Die Falafeln mit dem Öl in einer Pfanne ausbacken.
Für den Salat die Tomaten, den Romanasalat und die Radieschen waschen und schneiden. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Feta abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden. Alles zusammen mit den Oliven in einer Schüssel vermischen. Das Dressing dazugeben und mit den Falafeln servieren.

Salat mit Feta, Oliven, Zwiebeln und Pistazienfalafel 2

Wie steht denn ihr zu vegetarischen Gerichten? Ist das für euch auch ein NoGo oder eher 6 von 7 Mal die Woche auf dem Tisch? Bei mir ist es ja letzteres 🙂
Habt noch einen schönen Sonntag!
Alexa

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Eiersalat mit leichtem Sauerrahmdressing und Kresse-Eierbecher als Oster-DIY

Welche Gerichte sind eigentlich die Osterklassiker und wo kommen denn die ganze Gerichte mit Karotten her?

Eiersalat mit Karotten ohne Mayo zu Ostern mit Tischdeko

Nicht mal mehr eine Woche ist es bis Ostern und auf jedem Blog und jeder Rezeptseite gibt es Empfehlungen für das Ostermenü oder Osterbrunch. Darum wollte ich der Sache mal auf den Grund gehen: was isst man traditionell zu Ostern und warum? Etwas grünes am Gründonnerstag und der Fisch am Karfreitag, das kennt jeder. Weiterlesen

Exotisch-fruchtiger Salat mit Rindfleischstreifen, Mango und Kokosmilchdressing

Über einen asiatischen Salat, den man in Asien nicht bekommen wird, oder: wie ein Salat warm und fruchtig gleichzeitig sein kann.

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Eigentlich ist momentan wieder die Jahreszeit, in der es überall Soulfood zu sehen gibt: Warme, nicht gerade kalorienarme Köstlichkeiten, die richtig von innen wärmen bei kalten Temperaturen. Da ist Salat meist nicht mehr so das Highlight auf dem Esstisch. Was sicher auch daran liegt, dass die klassischen Salatzutaten schon nicht mehr so lecker schmecken: die Tomaten werden langsam wässriger, die Gurke geschmacksneutraler und die Auswahl an Salaten ist auch nicht mehr so groß wie im Sommer. Darum wollte ich euch heute einen Salat zeigen, der ganz ohne diese Zutaten auskommt und dank warmer Zutaten und feuriger Gewürze ebenfalls von innen wärmt. Sozusagen ein Soulfood-Salat 🙂

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Mit Mango, Zuckerschoten und dem Kokosmilchdressing hat dieser exotische Salat schon etwas sehr asiatisches. Was ich doch selbst ein bisschen paradox finde, denn in Asien soll man ja eher keinen Salat essen. Peel it, cook it or leave it: so heißt der Merksatz für alle Asienbesucher, da gerade uns Europäern das Wasser in Asien verdauungstechnisch nicht so bekommt und man deshalb auf alles, das nur gewaschen wurde, verzichten sollte. Umso besser passt dieser Salat also auf den heimischen Tisch 😉

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Für zwei Portionen meines exotisch-fruchtigen Salats mit Rinderstreifen und Mango braucht ihr:

  • 150g gemischter Pflücksalat oder anderer Salat den ihr mögt
  • 4 dünne Scheiben Minutensteak vom Jungbullen
  • 1/2 Mango
  • 150g Zuckerschoten
  • 50g Erdnüsse
  • 4 EL neutrales Öl
  • Für das Dressing: 3EL Kokosmilch, 2 EL neutrales Öl, 1 EL Sojasoße, 1MS Kurkuma, 1 MS gemahlener Koriander, 1MS Cayennepfeffer und etwas Salz

Den Salat waschen und in eine Schüssel geben. Die Mangohälfte in kleine Würfel schneiden (dafür einfach die Mango seitlich vom Kern anschneiden bzw. die Hälfte abschneiden, das Fruchtfleisch schneiden, die Schale dabei ganz lassen, dann umstülpen und die Würfel abschneiden) und zu dem Salat geben. Die Zuckerschoten halbieren und in einer Pfanne mit 2 EL Öl anbraten. Mit etwas Salz und Pfeffer anschmecken und zum Salat geben. Die restlichen 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen (kann auch die gleiche Pfanne sein), die Minutensteaks darin von jeder Seite etwa 30 Sekunden anbraten, salzen, pfeffern und aus der Pfanne nehmen. Auf einem Brett in Streifen schneiden und zum Salat geben. Die Erdnüsse mit einem Zerkleinerer zu kleinen Stücken verarbeiten und über den Salat geben. Dann alle Zutaten für das Dressing gut miteinander vermischen und über den Salat geben. Fertig ist der Soulfoodsalat 🙂

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten

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Habt ihr noch tolle Ideen, wie man Salat auch im Winter zum Wohlfühlessen machen kann? Immer her damit!
Habt noch eine schöne Woche,
Alexa

Köstlicher Bulgursalat zum Mitnehmen in zwei Versionen

Über den Unterschied zwischen Gerichten für Männer und Gerichten Frauen, und die Schwierigkeit, eines Picknicks in der Großstadt.

Salat im Glas Picknick, mit Pute, Ziegenkäse, Nektarinen

Schon zum zweiten Mal bin ich bei der tollen Blogparade „gesund und lecker für jeden Tag“ dabei. Diesmal zum Thema Picknick – was kommt in der Korb? Der Herr Keks und ich machen im Sommer öfter ein Picknick, einfach weil wir keinen Balkon haben und trotzdem gern draußen essen wollen. Meistens in der quick and dirty Version: Nudelsalat in die Transportdose, zwei Gabeln und zwei Flaschen Bier dazu – fertig! Macht jetzt für Bilder nur nicht viel her.. also diesmal: Apfelkiste als Tisch genommen, Essen fein säuberlich vorbereitet, nicht in der Plastikdose sondern in schönen Gefäßen, kleine Tischdecke dazu, ordentliches Besteck.. ja und dann an zur nächsten Wiese.

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So eine Wiese kann aber auch mal ein Stück weg sein wenn man in der Münchner Innenstadt wohnt. Darum wollten wir mit dem Rad in den englischen Garten fahren. Aber packt mal so eine Obstkiste auf ein Fahrrad wenn die Kiste doppelt so groß ist wie der Korb, den ihr normal verwendet! Expander helfen da schon ganz gut, aber nur am äußersten Rand des Sattels zu sitzen, weil die Kiste den restlichen Platz braucht und dann noch deren Kanten bei jedem Huckel im Rücken zu haben, macht gar nicht so viel Spaß 😉 Als die leidige Fahrt dann ein Ziel gefunden hatte und ich meinen Picknicktisch aufgebaut hatte, wurde ich auch noch von den etwa 20m entfernt sitzenden Engländern verarscht, weil ich Essen fotografiere.. ja, das war wieder eine traurige Geschichte aus dem Leben einer Foodbloggerin 😉 Aber: so schön angerichtet und gemütlich auf der Wiese macht so ein Picknick gleich viel mehr Spaß! Außerdem habe ich zwei tolle Versionen eines Bulgursalats für euch! Der Herr Keks und ich, wir konnten uns nicht einigen, ich wollte nämlich gern Obst in den Salat und der Herr Keks Fleisch. Jetzt gibt es eine Männer- und eine Frauenversion. Verzeiht mir hier bitte meine klischeebehaftete Benennung, natürlich ist es andersrum auch erlaubt. Mit meinem geschundenen Rücken (ja, der Korb aka zu große Apfelkiste) waren meine kreativen Denkprozesse in der Benennung der Salate doch etwas eingeschränkt. Ich muss auch sagen, dass mich sein Putenfleisch in Honig und Sesam doch auch nicht ganz kalt gelassen hat, das war schon sehr lecker, hätte ich schon auch statt meinen Nektarinen gegessen ohne was zu vermissen 😉

Picknicksalat im Glas Pilze, Honig-Sesam-Pute, Bulgursalat, Ziegenkäse

Jetzt aber zum Rezept für einen männlich-inspirierten Bulgursalat mit Putenfleisch in Honig und Sesam, mildem Zigenkäse und frischen Champignons, sowie meinen weiblich-inspirierten Bulgursalat mit süßer Nektarine, knackiger Paprika, mildem Ziegenkäse und Walnüssen für den extra Crunch:

Gemeinsame Zutaten für zwei Salate, je einen pro Variante:

  • 75g Bulgur
  • 1/2 Schalotte
  • 1 EL Öl
  • 170ml Wasser
  • Salz, Pfeffer, Curry, gem. Koriander, 
  • 1/2 Kopf Romanasalat
  • 180g Ziegenkäse, von der Art und Konsistenz wie Feta
  • für das Dressing: 4 El Wasser, 5 EL Kürbiskernöl, 1 EL Kräuteressig, 1 MS scharfer Senf, Salz, Pfeffer, 1 TL Zitronensaft, 1 TL Schmand, 2 Kapern (klein geschnitten), 1 EL Agavendicksaft

Für die männliche Version:

  • 150g Putenbrust
  • 1 EL Sesam
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Öl
  • 3 frische Champignons

Picknicksalat im Glas, Bulgursalat mit Nektarine, Ziegenkäse, Walnüssen, Paprika

Für die weibliche Version:

  • 1/2 Nektarine
  • 5-6 Walnusshälften
  • 1/2 Paprika

Zuerst den Bulgur vorbereiten. Dafür die Schalotte schälen und sehr klein schneiden. In einem Topf das Öl erhitzen, die Schalotte darin andünsten. Den Bulgur dazugeben, kurz mitdünsten und dann mit dem Wasser ablöschen. Kochen  lassen bis der Bulgur weich und das Wasser verkocht ist. Abkühlen lassen und jeweils die Hälfte in zwei Mason Jar Gläser oder einfach Plastikdosen füllen.
Das Putenfleisch vorbereiten: erst in kleine Stücke schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, das Fleisch darin etwa 5 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann den Honig dazugeben. Das Fleisch wird jetzt etwas bräuner. Noch etwa 3 Minuten weiterbraten, dann den Sesam darüberstreuen, kurz umrühren und dann auskühlen lassen.
Für das Dressing alle angegebenen Zutaten in ein Schraubglas geben, Deckel drauf und gut schütteln. Erst kurz vor dem Verzehr über den Salat gießen.
Den Romanasalat waschen, trocken schleudern und in kleine Stücke schneiden. Über den Bulgur schichten. Dann den Ziegenkäse abtropfen lassen und in kleine Würfel schneiden, ebenfalls über den Bulgur schichten.
Bei der männlichen Version jetzt das Putenfleisch schichten, dann die Champignons putzen, in Scheiben schneiden und auf das Fleisch legen.
Für die weibliche Version: Paprika und Nektarine waschen, in Würfel bzw. Scheiben schneiden und in das Glas schichten. Jetzt die Walnüsse mit den Händen etwas zerkleinern und ebenfalls darüber streuen.

Picknick im englischen Garten Salat Buchweizenwraps infused water

So, dann hoffen wir jetzt mal alle auf gutes Wetter, damit die ganzen Picknickideen auch mal umgesetzt werden können. Was es sonst noch so an Rezepten gab, findet ihr in unserer Facebookgruppe. Viel Spaß beim Stöbern und Probieren!
Alexa

 

 

 

Burger mit Rotkohlsalat und Erdbeerketchup

Rotkohl gehört zu Braten? Gar nicht! Er passt auch hervorragend zum Burger!

Burger mit Rotkohl und Erdbeerketchup belegt

Vorletzten Sonntag war wieder das monatliche Synchronkochen von der leiben Steph aus dem kleinen Kuriositätenladen. Das Thema diesmal: Burger! Zufällig hatten wir schon die ungefähr größten Burgerfans im Freundeskreis an diesem Tag zum Mittagessen zu uns eingeladen und so war recht schnell klar, was es zu essen gibt 🙂
Bei den schönen Synchronevents geht es darum, zur gleichen Zeit zum gleichen Thema zu kochen und sich den momentanen Arbeitsstand via Instagram zu zeigen. Zum Glück habe ich meine neue Kamera, mit der sich die Bilder ganz schnell auf das Handy übertragen lassen und so war selbst im größten Kochstress noch das ein oder andere Bild drin 😉 Ein Blogbeitrag war eigentlich nicht geplant, hat sich jetzt aber trotz einer viel geringeren Auswahl an Bildmaterial trotzdem ergeben, weil der Burger so unheimlich lecker geworden ist 🙂 Ich hoffe, ihr stört euch nicht an dem einen einzigen noch schnell gemachten Bild vom Burger, bei dem ich schon kurz vor dem Hungertod stand 😉 Außerdem muss ich die Zutaten beim Erdbeerketchup etwas rekonstuieren, weil ich nicht mitgeschrieben habe und nicht mit Rezept gekocht habe. Aber auch der war einfach unheimlich lecker 🙂

Burger mit Rotkohlsalat und Erdbeerketchup Rotkohl

Insgesamt besteht mein Burger aus einem Briochebun, grünem Salat, Bergkäse, Speck, Rinderpatty, Erdbeerketchup und Rotkohlsalat. Klingt ungewöhnlich? Passt wunderbar zusammen! Besteht aber aus vielen Einzelrezepten, drum gleich los:

Für acht Burgerbuns braucht ihr:

  • 500 g Mehl
  • 150ml Wasser, lauwarm
  • 100ml Milch, lauwarm
  • 1 Ei
  • 50g Butter, geschmolzen
  • 1 Pkg. Trockenhefe
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • Sesam und 1 Eigelb zum Bestreichen

Burger mit Rotkohl und Erdbeerketchup Burgerbuns 2

Wasser und Milch vermischen, beides sollte wirklich lauwarm sein, weil die Hefe weder bei zu kalter noch zu warmer Flüssigkeit aufgeht. Mehl, Trockenhefe, Salz und  Zucker in eine Schüssel geben, Ei und lauwarme Wasser-Milch-Mischung dazugeben. Gut verkneten. Der Teig sollte sich leicht von der Schüssel lösen, falls nicht, noch ein wenig Mehl dazugeben. Teig zu einer Kugel geformt 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.
Danach den Teig noch einmal durchkneten, in 8 gleich große Stücke teilen und einzeln nochmal kneten. Die Stücke in den Handinnenflächen zu Kugeln formen, leicht platt drücken und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Abdecken mit einem sauberen Küchentuch und nochmal 30 Minuten gehen lassen.
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Burgerbrötchen mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und mit den Sesamsamen bestreuen. Etwa 15 Minuten backen bis die goldbraun sind.

Burger mit Rotkohl und Erdbeerketchup Burgerbuns

Während die Burgerbuns das erste Mal gehen, könnt ihr super den Erdbeerketchup vorbereiten. Für etwa 220ml braucht ihr:

  • 200g Erdbeeren
  • 100g Tomaten
  • 3 EL heller Balsamico
  • 1 TL scharfer Senf
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Honig
  • 3 EL Gelierzucker
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Die Schalotte schälen und in kleine Stücke schneiden. In 2 EL neutralem Öl anschwitzen. Die Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Zu den Schalottenstücken geben. Den Knoblauch schälen und dazu pressen. Alles köcheln lassen bis die Erdbeeren saften. In der Zwischenzeit die Tomaten waschen und sehr klein schneiden (umso größer die Stücke, umso mehr bemerkt man nachher die Tomatenhaut, alternativ erst häuten). Tomaten zur Erdbeer-Schalottenmischung geben. Nochmal etwa 5 Minuten köcheln. Mit dem Balsamico ablöschen.Honig und Senf dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Parikapulver kräftig würzen. Vom Herd nehmen und in ein hohes Gefäss gießen. Mit dem Pürierstab pürieren. In der Pfanne nochmal aufkochen, Gelierzucker hinzugeben, gut vermischen und kochen lassen. Nach etwa 5-10 Minuten die Gelierprobe machen ( einen Löffel des Ketchups auf einen Teller geben und warten, ob es fest wird beim erkalten). So lange kochen lassen bis die Gelierprobe beim Erkalten fest bzw. dickflüssig wird. Evtl. nochmal nachwürzen. Ich habe insgesamt sehr viel Salz gebraucht.

 

Burger mit Rotkohl und Erdbeerketchup Tisch Ketchup

Für sechs Rinderpattys braucht ihr:

  • 500g Rinderhackfleisch
  • 1 Ei
  • 2 El Semmelbrösel
  • 2 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer

Alle Zutaten mit den Händen verkneten, Pattys formen und in einer Pfanne mit neutralem Öl von jeder Seite etwa 2 Minuten anbraten. Danach im Backofen bei 50 Grad warmhalten.

Burger mit Rotkohl und Erdbeerketchup Rotkohlsalat

 

Für den Rotkohlsalat:

  • 1/2 Kopf Rotkohl
  • 3 El Olivenöl
  • 2 EL Kräuteressig
  • Salz, Pfeffer
  • eine Hand voll Walnüsse

Den Rotkohl in feine Streifen schneiden und waschen. Gut salzen, ein bisschen pfeffern und mit Öl und Essig anmachen. Das Dressing dann „einmassieren“, dadurch wird der Salat weicher. Mit den zerkleinerten Walnüssen bestreuen. Vor dem Essen noch ein bisschen ziehen lassen.

Burger mit Rotkohl und Erdbeerketchup Süßkartoffelpommes

 

Außerdem hatte ich noch:

  • ein Romana Salatherz
  • 8 Scheiben Speck
  • Süßkartoffelpommes

Den Salat waschen und in einzelnen Blättern bereit stellen.
Den Speck etwa 15 Minuten im Ofen knusprig braten auf einem mit Backpapier belegten Backblech, alternativ in der Pfanne.
Für die Süßkartoffelpommes etwa 800g Süßkartoffel zu Pommes schneiden, mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen und auf einem Backblech mit Backpapier 30-40 Minuten im Backofen bei 180 Grad backen.

Puh, das waren ganz schön viele Rezepte auf einmal! Und jetzt könnt ihr euch vorstellen, dass ich nach dem Kochen unendlich Hunger hatte und es einfach nicht mehr für ein ordentliches Burgerbild gereicht hat, oder?

Schaut doch unbedingt auch mal bei den anderen Teilnehmern des Synchronburgern vorbei, die hatten auch so großartige Ideen:

Ganz schön viel Auswahl, oder? Da seid ihr jetzt sicher erstmal mit gucken beschäftigt und ich wünsche euch eine schöne Restwoche!
Alexa

 

Köstlicher Glasnudelsalat mit knusprigem Hackfleisch für die gesunde Foodblogparade

Gesund und lecker: Da haben wir den Salat, oder: Hackfleisch geht auch ohne Tomatensoße.

Glasnudelsalat mit Hackfleisch, Karotten, Tomaten und Paprika

Schon vor einigen Wochen hat die liebe Anika zu einer Blogparade aufgerufen zum Thema „Gesund und lecker für jeden Tag: da haben wir den Salat“. Da ich ja immer mal wieder meine recht gesunden Phasen habe, wie einige von euch vielleicht schon wissen, war ich da natürlich gern dabei. Allerdings ist meine Salatkreation dann doch gar nicht so salatig geworden 😉 Ich habe mich nämlich für einen Glasnudelsalat mit pikant angebratenem Hackfleisch entschieden. Einen ähnlichen hatte ich vor kurzem bei einer Freundin probiert und war völlig begeistert, daher wollte ich ihn unbedingt nachmachen.
Der Herr Keks war von dem Hackfleisch sehr angetan. Es wird nämlich wirklich sehr knusprig und irgendwie kennt man das so eher nicht. Meist ist Hackfleisch ja doch eher in Verbindung mit Tomatensoße auf den Spaghetti oder in der Lasagne, alternativ in einer anderen Art von Auflauf.

Glasnudelsalat mit Hackfleisch, Karotten, Tomaten und Paprika 4

Glasnudeln bestehen übrigens aus der Stärke der Mungbohne und Wasser, sie enthalten weder Fett, noch Salz oder Eiweiß. Dadurch sind sie relativ geschmacksneutral und nehmen sehr gut den Geschmack von Soßen an. Daher sollte die Soße bzw. das Dressing, wir haben hier ja einen Salat, sehr würzig sein. Dafür eignet sich natürlich Sojasoße ganz hervorragend. Beides ist aus dem asiatischen Raum bekannt und passt ganz wunderbar zusammen. Auch Fischsoße kennt man aus Asien, sie ist ebenfalls sehr würzig und landet ebenfalls im Dressing. Auch von der asiatischen Küche abgeschaut sind die Erdnüsse. Davon bin ich wirklich ganz begeistert und ihr kennt das vielleicht schon von meinen anderen asiatischen Rezepten, wie dem Rindfleischsalat mit Reisnudeln (nicht mit Glasnudeln zu verwechseln übrigens) oder den Sommerrollen.

Eines noch: So wie er auf meinen Bildern aussieht, ist der Salat praktisch nicht zu essen, also macht ihn einfach in einer normalen Salatschüssel wenn ihr nicht auch Fotos davon machen wollt 😉

Glasnudelsalat mit Hackfleisch, Karotten, Tomaten und Paprika 3

Jetzt aber mal zum Rezept für zwei Portionen meines Glasnudelsalats mit knusperigem Hackfleisch und knackigem Gemüse:

  • 150g Glasnudeln
  • 250g Hackfleisch (ich bevorzuge Rind, aber gemischtes geht genauso)
  • 30g Erdnüsse
  • 1/2 Paprika
  • 2 Karotten
  • 6 Cocktailtomaten
  • 1 Romanasalat
  • 1 EL Honig
  • 8 EL Sojasoße
  • 2 EL Fischsoße
  • 1/2 Limette
  • wer möchte: frisches Thaibasilikum, Minze oder Koriander

Die einzelnen Salatblätter trennen, waschen und in eine Schüssel geben. Karotten schälen, in Stifte schneiden und dazu geben. Paprika und Tomaten waschen, klein schneiden und ebenfalls dazu geben.
Die Glasnudeln nach Packungsanweisung mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen. Ebenfalls zum Salat geben.
Das Hackfleisch mit etwas neutralem Öl scharf anbraten. Dabei gut trennen, damit es richtig krümelig wird und ruhig knusprig werden lassen. Den Honig dazu geben und mit 4 EL der Sojasoße ablöschen. Noch kurz weiterbraten lassen, bis die Flüssigkeit komplett verschwunden ist. Wahrscheinlich braucht ihr kein zusätzliches Salz wegen der Sojasoße, aber einfach abschmecken und bei Bedarf hinzufügen. Hackfleisch zum Salat geben.
Erdnüsse klein hacken und drüber streuen.
Für das Dressing die restliche Sojasoße (4 EL) mit der Fischsoße und dem Saft der halben Limette mischen. Über den Salat gießen und genießen 🙂

Glasnudelsalat mit Hackfleisch, Karotten, Tomaten und Paprika 2

Ihr wollt wissen, wer noch alles dabei ist, bei dieser gesunden Foodblogparade? Dann hab ich hier eine Auflistung für euch, viele der tollen Rezepte sind auch schon online und einige kommen noch in naher Zukunft:

20.5.  Cookerina – Erdbeer-Rucola-Salat
21.5. Homemaderelaxation – Cous Cous mit frischen Früchten und Kräutern
22.5. Liebdings – Parmesan-Fenchel-Salami-Salat
23.5. Rotkinds Welt – bunter Quinoa Salat *vegan*
24.5. Aennieday – Summer Salsa Sald
25.5. Ingas lifestyle Blog – einfacher Nudelsalat
26.5. Mary goes around the World – Düsseldorfer Kartoffelsalat
27.5  Sansanrebecca – Leberkäs’-Salat
28.5. Anisas leichte Küche – Salat mit Frankfurter-Kräuter-Pesto und pochiertem Ei
29.5. Lisas Closeup – Spinat-Avocado-Salat
30.5. Agani.TV – Melonen-Schinken-Salat mit Basilikumdressing
31.5. Chapeau Blog – Ofenkartoffel-Spargel-Salat mit Avocadodressing
01.6. Jules Moody  -Thai-Nudelsalat mit Garnelen
02.6. Liebe & Kochen – Quinoasalat mit pochiertem Ei
03.6. Unsere Testkueche – Salat mit Spargel, Ziegenfrischkäse und Himbeerdressing
04.6. FABA Familie aus Bamberg – Reissalat mit Currysoße
05.6. Die Kinderkueche – Salat im Glas
06.6 Keks & Koriander – Glasnudelsalat mit knusprigem Hackfleisch
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Mit so vielen Links zur Inspiration wünsche ich euch nun einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Alexa

Trendtest: Buddha Bowl mit Reisnudeln, gerösteten Kichererbsen und Austernpilzen

Eine bunte Schüssel Gemüse, oder: Ein bisschen Ommm gegen den inneren Wutbürger.

Buddha Bowl mit gerösteten Kichererbsen, Sesam, Austernpilzen, Reisnudeln 5
Ich bin gerade aus dem Urlaub zurück, zwei Wochen Schottland mit einer Bevölkerungsdichte von 2 Menschen pro Meile und sicher doppelt so vielen Schafen. Total beruhigend. Unterwegs mit dem Mietwagen, also keine öffentlichen Verkehrsmittel – noch beruhigender. Und dann kommt man wieder daheim in München an, fährt mit der Bahn vom Flughafen nach Hause und schon hat man drei so Justus, BWL und Jahrgangsbester-Beratertypen neben sich sitzen, die jetzt noch ins Einser gehen.. Gut, bin total entspannt, grad aus dem Urlaub zurück und so, rührt mich nicht, deren Gerede. Am nächsten Morgen klingelt der Wecker, schon mal ein schlechter Start in den Tag. Dann noch Tasche packen und los geht es in die Arbeit. Eine Station S-Bahn, ein Mann steht direkt vor der Tür, hält sich links und rechts fest, alle Leute, die aussteigen wollen sammeln sich hinter ihm. Die Bahn hält, dem Mann fällt auf, dass er lieber an einer anderen Tür aussteigen will und drängelt sich durch die wartenden Leute zu einer anderen Tür, warum auch immer. Die Tür geht auf, draußen ein anderer Mann, der von der falschen Seite in die Bahn einsteigen will, nämlich auf der Seite zum Aussteigen. Natürlich will er einsteigen bevor die anderen aussteigen. Der Frau ganz vorne an der Tür passt das nicht und sie bleibt erst mal stehen um ihm zu erklären wie das läuft mit dem Einsteigen und Aussteigen. Leider steht sie dabei mitten in der Tür und versperrt allen den Weg. Vorbei drängen und dann geht es zur U-Bahn. Zwei Mädels ratschen sich langsam Richtung Rolltreppe, leider so dass niemand überholen kann. Kurz vor der Rolltreppe merken sie dann, dass sie falsch sind, bleiben stehen, drehen sich um und wundern sich, wieso eine ganze Traube Menschen ungeduldig direkt hinter ihnen steht.. Da fragt man sich ein bisschen, wo die Erholung und Gelassenheit vom Urlaub plötzlich geblieben ist und wünscht sich zurück an die schottische Küste mit ihrem Schafen. Was man sich nicht wundert, ist warum es immer mehr so genannte Wutbürger gibt, da staut sich ja doch schnell was auf 😉
Buddha Bowl mit gerösteten Kichererbsen, Sesam, Reisnudeln 2
Ganz ernst gemeint ist das natürlich alles nicht, wer mit dem öffentlichen fährt, der weiß ja, dass es weder schön noch günstig wird 😉 Aber ein bisschen auskotzen musste ich mich jetzt mal, ich glaub, der direkte Vergleich war diesmal einfach zu extrem. Vor allem mit Donnerstagabend ankommen und Freitag gleich wieder in die Arbeit gehen. So ohne ein Wochenende dazwischen, einfach nahtloser Übergang. Dafür hab ich aber heute ein ganz entspanntes Rezept für euch, nämlich eine Buddha Bowl. Da muss man doch entspannt und Ommm werden, oder? Den Trend gibt es schon recht lange in den sozialen Medien und ich wollte das jetzt auch einfach mal ausprobieren. Darum also mein Trendbericht für euch. Bei der Buddha Bowl geht es um die Kombination von rohem oder gedünstetem Gemüse mit eiweißhaltigem, Getreide (Quinoa, Reis, etc) und gesunden Fetten. Dazu gibt es einen Dip oder ein Dressing. Bei der lieben Melissa von Gourmandises végétariennes gibt es hier eine schöne Auflistung, wie sich so eine Buddha Bowl zusammensetzen kann.
Buddha Bowl mit gerösteten Kichererbsen, Sesam, Austernpilzen, Reisnudeln 4
Für meine Buddha Bowl habe ich mich für folgende Zutaten entschieden:
  • gebratene Austernpilze
  • gekochte Reisnudeln
  • Romanasalat
  • rohe Karotten
  • gedämpfter Brokkoli
  • geröstete Kichererbsen mit Cajungewürz
  • Avocado

Dazu hab es ein Dressing aus Sojasauce, scharfem Senf, Fischsauce und Limette.

Und nun zu meinem Trendurteil: Ich fand die Mischung der Bowl sehr abwechslungsreich, die cremige Avocado und die knusprigen Kichererbsen passen hervorragend zusammen. Gedämpften Brokkoli finde ich insgesamt bisschen langweilig, aber mit der Sojasaucenmischung wird er würzig. Und das Beste an dem Ganzen: Man wird gut satt, fühlt sich aber kein Stück übersättigt. Das ist schon ein angenehmeres Gefühl als das Fresskoma nach einer Lasagne beispielsweise. Obwohl der Vergleich wohl ein wenig hinkt 😉 Aber eines muss ich nun loswerden zu diesem Trend: Die Schüssel mag ja ganz schön aussehen, vor allem so sortiert. Aber essen kann man das so doch eher schwer, oder? Vor allem wegen der Nudeln. Hat da jemand einen Erfahrungsbericht? Ich jedenfalls hab einfach den kompletten Inhalt der Schüssel in eine größere Schüssel gekippt, gemischt und dann gegessen 🙂

Buddha Bowl mit gerösteten Kichererbsen, Erdnüssen, Reisnudeln

Wer von euch kannte denn den Trend schon und hat ihn vielleicht mal ausprobiert? Was sind eure Erfahrungen oder Lieblingsmischungen? Ich leg jetzt mal die Beine hoch auf meinem Sofa, genieße mein Wochenende und freue mich, dass ich erst am Montag wieder in eine U-Bahn steigen muss.
Habt ein schönes Wochenende!
Alexa