Fruchtig dem Frühling entgegen: saftigste Küchlein mit Apfel, Birne und Schwips

Habt ihr euer Wochenende genießen und ein paar Sonnenstrahlen einfangen können?

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Wir haben uns mit Freunden zum Kaffee trinken verabredet und das Ganze ein bisschen sportlich gestaltet: mit einer kleinen Radtour zum Treffpunkt, einem Biergarten im englischen Garten. Klingt nach einer guten Idee? Ja, grundsätzlich war es das auch. Aber leider doch noch ein bisschen kalt. Während ich das tippe, habe ich meine dicke, flauschige Wolldecke um die Beine gewickelt und die Füsschen stecken in den wärmsten Winterhausschuhen weil alles leicht angefroren ist. Dabei sah es so warm aus und die Sonne hat sich schon so gut angefühlt als ich ihr das Köpfchen entgegenstreckte. Dauert wohl noch ein bisschen mit dem warmen Sonnenschein. Zur Überbrückung empfehle ich wärmende Kost. Zum Beispiel feinste, saftigste Apfelküchlein, die schmecken warm und kalt und wärmen von innen wegen dem Rum! Lassen sich übrigens perfekt als Belohnung nach einer Radtour vertilgen, auch als Verpflegung im Biergarten oder als Mitternachtssnack vor dem Fernseher. Vielzweckeinsetzbar praktisch.

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Hübsch sind die übrigens auch und natürlich gesund.Obst ist ja schließlich gesund, wie könnte da Obst in Kuchen ungesund sein? Eben! 🙂

Das Rezept ist übrigens eine eigeninitiativ abgewandelte Form eines Rezepts aus der sweet dreams von Herbst 2014. Dort werden es Törtchen, bei mir sind es Muffins geworden. Das war aber nicht die einzige Änderung.

Für etwa 18 Muffins braucht ihr:

  • 140 g Butter
  • 2 Äpfel
  • 1 Birne
  • 5 EL Rum
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 3 große Eier
  • 5 EL Milch
  • 1 TL Vanillepulver

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Die Butter in ienem Topf langsam schmelzen und dann etwas abkühlen lassen. Währenddessen die Äpfel und die Birne schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Zitronensaft und 2 EL Rum beträufeln und mischen.
Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz mischen. In einer zweiten Schüssel die geschmolzene Butter mit dem restlichen Rum, den Eiern, der Milch und dem Vanillepulver verquirlen. Dann die Mehlmischung dazu geben und kurz verrühren. Die Apfel- und Birnenstücke unterheben und gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. Ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!), dann aus dem Ofen nehmen, in der Form etwas auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter oder ähnlichem ganz auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker betreuen und dann: vernaschen!

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Weg ist es!
Lasst es euch schmecken und habt den schönsten Sonntagabend!
Alexa

Süß und saftig: Guglhupf mit Mandeln und beschwipsten Birnen

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Die Küche hat zwei Neuanschaffungen bekommen in letzter Zeit: eine wunderschöne Guglhupfform und eine großartige Nudelmaschine. Neue Sachen müssen natürlich sofort eingeweiht und ausprobiert werden. Also: Fleißig Gäste einladen und Nudelmaschinchen ausprobieren beim gemeinsamen Kochen. So weit, so gut. Ab in die Küche, Teig geknetet, ruhen lassen und dann durch die Nudelmaschine gekurbelt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten wir das ziemlich bald raus. Dann ausgestochen und gefüllt mit der vorher zubereiteten Spinat-Ricotta-Füllung oder der Pilzfüllung und zusammengebastelt zu feinen Schlutzkrapfen. Zwei Stunden und einige Oberarmkrämpfe vom Kurbeln später, kam der große Moment: Die Schlutzkrapfen sollten ins Wasser. Leider war das nur bei den obersten möglich. Wir hatten aus Platzgründen (die Küche ist wirklich richtig klein) alle Teigtaschen auf einem Teller gestapelt, dabei war in der Mitte eine gerissen und die Füllung hatte sich verteilt über die anderen Taschen, die sich dadurch zu einem riesigen Klumpen verklebt hatten.
Nach zwei Stunden Arbeit entschieden wir uns also dazu beim Pizzaservice anzurufen…

Immerhin hatten genug Schlutzkrapfen überlebt dass jeder drei Stück essen konnte. Fazit: Sehr, sehr viel besser als die mit dem dicken Teig, sehr viel besser als gekaufte Nudeln und auch besser als die bestellte Pizza. Nur eben nicht genug um satt zu werden 😉
Viel einfacher war der Test der Guglhupfform. Dafür habe ich meinen Lieblingsrührteig mit Mandeln und beschwipsten Birnen ergänzt. Das Ergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen. Zum Glück! Ein paar Erfolgserlebnisse sind schon notwendig nach der Nudelmisere..

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Für den sehr saftigen, fruchtigen und auch ein wenig weihnachtlichen Gaumenschmaus will ich euch gern das Rezept verraten, bei den Schlutzkrapfen wage ich noch einen zweiten Versuch, bevor ich euch einweihe.. 😀

Für den Birnenkuchen:

  • 200 g Butter
  • 180 g Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 225 g Mehl
  • 3 Eier
  • 3 Schluck Milch
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 Birne
  • 2 EL Honig
  • 40 cl Rum
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 TL Zimt
  • Mehl und Butter zum Ausstreichen der Form

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Die Birne schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Ohne Fett in einer Pfanne erwärmen, nach wenigen Minuten den Honig hinzufügen und damit die Birnenstückchen karamellisieren, Zimt und Lebkuchengewürz unterrühren. Wenn die Birnenstückchen weich (aber nicht matschig) geworden sind, mit dem Rum ablöschen. In eine Schüssel umfüllen und auskühlen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Butter mit dem Zucker und den Eiern schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und den Nüssen vermischen, dann zur Butter-Ei-Mischung hinzufügen und gut verrühren. Den Teig durch hinzufügen der Milch auflockern. Die Birnenstücke unterheben.
Guglhupfform ordentlich mit Butter ausstreichen und bemehlen. Den Teig darin verteilen und in den Ofen für 30 Minuten. Mit dem Stäbchentest überprüfen.

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Wer möchte kann noch einen Guss aus 50 g Puderzucker, einem halben TL Zimt und 1-2 TL Milch anrühren und darüber gießen. Schmeckt aber auch ohne richtig köstlich.

Habt einen schönen dritten Advent!
Alexa