Kulinarischer Rückblick auf den November

Schon ist wieder ein Monat vorbei. So schnell geht das. Und das Schlimmste daran: Es war der November. Das heißt es folgt der Dezember und mit ihm natürlich Weihnachten. An sich eine schöne Sache, Feierabende am Christkindlmarkt mit Glühwein verbringen. Plätzchen backen und dann vernichten, Bäumchen schmücken und Geschenke verpacken. Stopp! Nochmal alles zurückspulen! Wo sind sie denn, die Geschenke? Wie, noch nicht gekauft? Ja, so ist es. Und das ist das Stressmoment im Dezember… Ich hab nämlich einen ziemlich guten Überblick über meine Geschenke: Ich habe keine, also gar keine… Stattdessen eine ganze Liste mit Namen von sehr sehr lieben Menschen. Hach!
Aber das wird schnell verdrängt und stattdessen noch weiter zurück gespult. Nämlich zu den kulinarischen Highlights im November.

ZusfassungNov14

Da gab es leckere Pancakes zum Frühstück, garniert mit einer Ricottacreme und Mandeln. Es gab köstlichen Lachs, gebraten oder gebacken, mit Kartoffelbrei oder Linguine, die Qual der Wahl! Schwedische Köstlichkeiten waren ebenfalls im Angebot, die kringeligen Kanelbullar nämlich, aber auch andere Eindrücke aus Skandinavien, genauer aus Kopenhagen. Herbstliche Küchlein mit Cranberrys und zitronig-frisches Lemontiramisu waren auch dabei, dazu ein paar Sonnenstrahlen, importiert direkt aus den karibischen Fernen. Zum Abschluss, natürlich, um auch wieder zurück zum Thema zu kommen, ein weihnachtliches Rezept. Bratapfelküchlein aus dem Glas mit Streuseln und ziemlich viel Rum, im Kuchen statt im Glühwein, sozusagen als Einklang auf den Dezember.

Ich freu mich über alle meine Leser, die mich so lieb begleitet haben durch diesen Monat und freu mich schon auf den nächsten spannenden, knusprigen, zimtigen, backfreudigen und leckeren Monat mit euch allen!
Eine schöne erste Adventwoche!
Alexa

Alles auf einmal: Bratapfelküchlein mit Knusperstreuseln aus dem Glas

Manchmal fällt die Entscheidung schwer, dann muss es einfach alles sein..

küchlein fern

Nachdem ich erst kürzlich zurück kam von meinem sonnigen Ausflug in die Karibik, musste dringend etwas adventliches auf den Tisch. Sonst ist das kalte, graue Wetter gar so deprimierend. Typisch adventlich und weihnachtlich sind für mich einfach Bratäpfel. Aber nur Bratäpfel wollte ich nicht. Knuspern sollte es auch noch. Da kam mir die Idee, ein Bratapfel-Crumble zu machen. Nachdem es aber im Urlaub so viel Obst gab, hatte ich auch richtig Lust auf einen Kuchen. Total schwierige Situation also! 😉
Nach langen Überlegungen, die übrigens schon im Flugzeug nach Hause begannen, kam ich auf die Idee, einen Kuchen mit einem Bratapfel und Crumblestreuseln zu verbinden. Da schaust du, oder?

VordergrundDie Idee hat sich als ganz hervorragend herausgestellt. Erst erfüllte dieser süße Duft unsere Wohnung, nach Apfel und Kuchen und Weihnachtsgewürzen. Dann konnte ich die hübschen Kleinen in ihrem kurzzeitigen Zuhause bewundern. Und dann war auch schon der erste davon verschwunden.. direkt in meinen Bauch nämlich. Zuerst die knusprigen Streuseln mit Zimt, dann fruchtige Apfelstückchen, knackige Nüsse und weiche Rosinen und zum Schluss noch der leckere Kuchen. Ein Genuss. Hier die angefutterte Variante, damit der Aufbau erkennbar wird:

angefressen einzeln

Diesen Genuss bringe ich nun der lieben Sarah zu ihrem ersten Bloggeburtstag und zum Event Knusper o`clock. Da wird nämlich eine winterliche Tea Party gefeiert mit feinen Knusperrezepten. Dazu passt doch ein Streuselbratapfelkuchen im Glas wunderbar.

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Das Rezept gibt es daher natürlich auch.

Was du für vier Gläschen á 220 ml brauchst:

  • 1 1/2 Äpfel (säuerlich, z. B. Boscop)
  • 3 EL Rum
  • 1 EL Zitronensaft
  • 40 g Rosinen
  • 40 g gehackte Mandeln
  • 120 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 100 g brauner Zucker
  • 50 g Haferflocken
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 100 g Zucker
  • 80 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Milch
  • 2 kleine Eier
  • Prise Salz

Küchlein nah

Die Äpfel:
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einer Schüssel mit 50 g braunem Zucker, dem Zitronensaft, einem EL Rum, einem TL Zimt und dem Lebkuchengewürz vermischen. Mandeln und Rosinen unterrühren und ziehen lassen bis der Rest fertig ist.

Die Streusel:
50 g Butter mit dem restlichen braunen Zucker (50 g), den Haferflocken, dem Mehl und einem TL Zimt zu Streuseln verarbeiten. Dafür alle Zutaten so lange kneten, bis die Butter weich geworden ist und sich vermengt. Dafür brauchst du ein bisschen Geduld.

Für den Kuchenteig:
Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die restlichen 70 g Butter schmelzen und ein bisschen auskühlen lassen. Dann mit den Eiern, der Milch und dem restlichen Rum verquirlen. In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Zucker. dem Backpulver und dem Salz vermischen, dann unter die Eier-Butter-Mischung rühren. Alles gut verquirlen und in vier Gläschen aufteilen. 

Die Apfelstücke aus dem ersten Schritt darüber geben und zum Schluss die Streusel darauf verteilen. Jetzt in den Ofen damit für 20 Minuten.

angefressen

Da ich zwei ganze Äpfel genommen hatte, sind bei mir noch Apfelstückchen übrig geblieben. Damit konnte ich noch zwei Gläschen Bratapfel-Crumble machen. Auch sehr zu empfehlen.

crumble

Jetzt lasst es auch schmecken und habt einen wunderbaren ersten Adventsonntag!

Alexa