Ein Kuchen in den Farben des Herbsts: Kürbismarmorkuchen mit karamellisierten Walnüssen

Eigentlich bin ich ein totales Sommerkind, ich liebe warmes Wetter mit viel Sonne, bunte Blumenwiesen und die Möglichkeit, abends noch lange im Freien zu sitzen weil es so lang hell ist. Mit der abendlichen Helligkeit ist es nun vorbei. Mittlerweile geht man wieder morgens bei Dunkelheit aus dem Haus und kommt zurück wenn es auch schon wieder dunkel ist. Aber etwas entschädigt mich dann doch dafür, dass es mit dem Sommer vorbei ist: Das schöne bunte Herbstlaub und das leckere Herbstgemüse. Kürbis mag ich wirklich über alles. Dieses Jahr war ich auch besonders fließig, bereits der fünfte Kürbis musste dran glauben 🙂

Kürbismarmorkuchen mit ZImt und karamelissierten Walnüssen

Wenn man nun schon mal nicht mehr abends im Biergarten sitzen kann, dann kann man die Zeit ja auch sinnvoll nutzen, zum Beispiel mit backen. Und weil ich Kürbisse und buntes Herbstlaub so gern mag, hab ich die beiden mal kombiniert 😉 In einem Kürbiskuchen in den schönsten Herbstfarben. Der Kuchen ist übrigens wahnsinnig fluffig und saftig, die karamellisierten Walnüsse machen ihn dann zu einem besonderen Herbstschmankerl 🙂 Und weil ich so begeistert bin von meinem kunterbunten Herbstkuchen, bringe ich ihn der lieben Judith vom Blog schönallerliebst mit zu ihrem Bloggeburtstag! Alles, alles Gute, liebe Judith, mach so weiter mit deinem schönen Blog und vor allem: feier recht schön!

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Und nun für Judith und alle anderen noch das Rezept für meinen Kürbismarmorkuchen mit karamellisierten Walnüssen in bunten Herbstfarben:

  • 120g Butter
  • 165g brauner Zucker
  • 180g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 150g Kürbismus (gekochter und pürierter Kürbis)
  • 70g Schmand
  • 50g Kakaopulver
  • 50g orangene Cake Melts
  • 1 EL neutrales Öl
  • 8 Walnüsshälften
  • 1 EL Ahornsirup

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Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Butter mit Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen. Die Eier dazugeben und gut unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron und dem Zimt in einer separaten Schüssel vermischen. In wieder einer anderen Schüssel das Kürbismus mit dem Schmand mischen. Mehl- und Kürbismischung abwechselnd zur Ei-Butter-Zucker-Mischung geben und gut vermengen.
Eine kleine Guglhupfform mit Butter bestreichen und mit Mehl bestäuben. Die Hälfte des Teiges in die Form geben. Die andere Hälfte mit dem Kakopulver dunkel färben, dann ebenfalls in die Form geben. Kurz mit einer Gabel durchziehen um eine Marmorierung herzustellen. Dann für 40 Minuten backen.
Den Kuchen gut auskühlen lassen. Die Cake Melts im Wasserbad schmelzen. Einen EL Öl unterrühren, damit die Glasur flüssiger wird. Während dem Schmelzen die Walnüsse kleiner brechen und ohne Fett in einer Pfanne anrösten, dabei immer schön schwenken, damit sie nicht anbrennen. Nach etwa 3 Minuten mit dem Ahornsirup ablöschen. Noch einmal schwenken, damit der Sirup sich gut verteilt und vom Herd nehmen.
Die Glasur auf dem Kuchen verteilen und mit den Walnüssen verzieren.
Wer will, der kann den hellen Teil des Kuchenteigs noch mit Lebensmittelfarbe richtig orange färben, sieht bestimmt noch besser aus.

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So, nun genießt den Herbst! Bei Wetter wie heute ist es doch fast wieder ein bisschen sommerlich! Wie ist es bei euch? Vermisst ihr den Sommer sehr?
Habt das schönste Wochenende!
Alexa

Goldener Herbst: Pflaumenkuchen mit ganz viel Zimt

Gerade eben hab ich noch über das Ende des Sommers gejammert, schon gibt es hier auch den ersten herbstlichen Kuchen. So schnell geht das bei mir mit dem Stimmungswechsel. Aber solange es noch leckeres frisches Obst gibt, alles schön bunt ist und nicht grau, und man noch draußen sitzen kann, ist es noch in Ordnung für mich. Das mit dem draußen sitzen ist dabei ganz wichtig. Letztes Wochenende waren wir nämlich auf einem Geburtstag eingeladen, der noch als Garten-Grill.Party gefeiert wurde. Das hat sich noch nach Sommer angefühlt und war sehr schön. Vor allem weil wir noch den ganzen Abend um ein Lagerfeuer saßen, wie man das eben im Sommer so macht. Herrlich!

Pflaumenkuchen Zimt Herbst Rührteig 5

Diesen fruchtigen Herbstkuchen hatte ich mir übrigens ganz anders vorgestellt. Die leckeren, schön dunkelvioletten Pflaumen habe ich fein säuberlichst und mit allergrößter Perfektion auf dem Rührteig in Form einer Schnecke angeordnet. Das hab ich mir sehr hübsch vorgestellt. Nachdem der Kuchen aber etwa 15 Minuten im Rohr war und ich nachsehen ging, musste ich feststellen, dass von meinen Pflaumen nicht mehr so viel zu sehen war… Natürlich sind die alle eingesunken! Da hätte ich auch mal vorher drauf kommen können.. Aber ein bisschen erkennt man mein schönes Muster noch, oder? Dennoch war der Kuchen sowas von lecker mit der Kombination aus Pflaumen und Zimt. Und außerdem passt er perfekt für das schöne Thema „goldener Herbst“ für das Blogevent von Mimis Foodblog!

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Pflaumenkuchen Zimt Herbst Rührteig 3

Nun zum Rezept dieses fruchtig zimtigen Kuchen mit Pflaumen:

  • 140 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 180 g Mehl
  • 2 Eier
  • 2 Schluck Milch
  • 1/2 TL Zimt
  • 3-4 frische Pflaumen, gewaschen, entkernt und geachtelt
  • runde Kuchenform mit 22cm Durchmesser
  • 4 EL Zimt-Zucker-Mischung

Pflaumenkuchen Zimt Herbst Rührteig 4

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Zimt und Backpulver vermischen und in kleinen Portionen unter die Eimischung rühren. Milch dazugeben und noch einmal gut verrühren.
Den Boden der Kuchenform mit Backpapier bespannen und Seitenteil aufsetzen. Rührteig einfüllen und glatt streichen. Die Pflaumen schneckenförmig darauf anordnen (dabei unbedingt viel Zeit investieren, weil man am Ende nichts davon hat…. ;)) 2 Esslöffel der Zimt-Zucker-Mischung auf den Pflaumen verteilen und 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen. Den restlichen Zimt-Zucker auf den warmen Kuchen streuen und auskühlen lassen.

Pflaumenkuchen Zimt Herbst Rührteig 2

Wisst ihr übrigens was auch nur bei einem sommerlichen Lagerfeuer passiert? Dieser Geruch, der sich so gut festsetzt in Jacken und Haaren.. Wenn man dann am Tag nach dem Lagerfeuer beschließt, einen gammeligen Sonntag daheim zu verbringen, dann kann man sich gegenseitig immer wieder versichern, wie „männlich“ Lagerfeuerduft in den Haaren doch ist… Fand ich ganz großartig, auch mal der männliche Part zu sein 😉

Pflaumenkuchen Zimt Herbst Rührteig

Nun habt noch einen schönen Sonntag! Und verratet mir doch, was für euch den Herbst erträglicher macht, vielleicht das leckere Obst? Oder etwa Kürbis? Ich bin gespannt!
Alexa

Fruchtig startet der November: Cranberry Muffins

Die sehen nicht nur hübsch aus sondern schmecken auch lecker!

alle cranberrymuffins

Mit großen Schritten nähert sich der Winter, es wird schon viel früher dunkel und seit dieser Woche ist es auch noch richtig kalt.  Schade, schade, das hätte meiner Meinung nach noch gar nicht sein müssen. Denn den Herbst mag ich schon recht gern mit seinen bunten Farben. Aber mit dem Winter kommt auch die Weihnachtszeit, Plätzchen backen und Glühwein trinken am Christkindlmarkt, das ist auch eine sehr schöne Zeit.
Letzten Winter sind wir von Mitte Dezember bis Mitte Januar durch Thailand getingelt, das war auch sehr schön, aber ich muss sagen, die Weihnachtszeit hab ich ein bisschen vermisst. Man hatte einfach nicht genug Zeit zum Plätzchen essen, backen hat sich für mich gar nicht gelohnt, und die Christkindlmarkt-Saison war auch stark eingeschränkt, von Weihnachten ganz zu schweigen! Wahrscheinlich fange ich deshalb dieses Jahr schon so früh an, hier über Weihnachten zu quatschen.
Also schnell zurück zum Herbst! Ein sehr schönes und vor allem buntes Rezept habe ich noch für dich: Cranberry Muffins!

muffinblech

Ich habe mich mal schlau gemacht und herausgefunden, dass es tatsächlich auch einen deutschen Begriff für die runden, roten Früchtchen gibt, der klingt nur nicht ganz so gut: großfrüchtige Mossbeere heißen die nämlich, oder auch Kranbeere (von Kranich). Kein Wunder dass sich bei uns eher der amerikanische Name durchgesetzt hat. In den USA werden die Kranbeeren wegen des herben Geschmacks auch oft für herzhafte Gerichte, vor allem zu Thanksgiving, genutzt. Da ich mich aber für ein süßes Rezept entschieden hatte, habe ich dem säuerlichen Geschmack anders entgegen gewirkt. Aber der Reihe nach, hier erstmal die Zutaten:

Für 12 große und 12 kleine Muffins braucht ihr:

  • 250 g Cranberrys
  • 75 g brauner Zucker
  • 120 ml Wasser
  • 100 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 150 ml Milch
  • 1/2 TL Zimt
  • Prise Salz

Ausschnitt vorne

Und nun das Rezept:

In einem Topf das Wasser mit dem braunen Zucker vermischen und kurz aufkochen. Die Beeren dazu geben und ca. 5 Minuten auf niedriger Stufe warm halten. Dadurch werden die Beeren weicher und der Geschmack süßsauer. Beeren abtropfen lassen und zur Seite stellen.
Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Muffinform mit Papierförmchen bestücken. Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann Eier und Salz unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron und dem Zimt vermischen. Dann die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zur Eiermischung geben und gut vermengen. Dann die Cranberrys vorsichtig unterheben und den Teig in die Papierförmchen füllen, ca. 2/3 des Förmchens hoch. Für 20 bis 25 Minuten (Stäbchentest!) in den Backofen. Dann auskühlen lassen und genießen.

Ausschnitt Muffins

Schmecken lauwarm sehr lecker, aber auch kalt sind sie köstlich und schön fluffig, selbst zwei Tage später.

Lasst es euch schmecken und genießt kuschelige Abende daheim bei dem scheußlichen Wetter!
Alexa