Eindrücke aus Vietnam

Denjenigen von euch, die mir auf Instagram folgen ist es sicher aufgefallen, vielleicht hat der ein oder andere auch gemerkt, dass es etwas ruhiger wurde auf dem Blog. Ich hatte zwar ein paar Beiträge vorbereitet, konnte die Weihnachtsstimmung aber nicht ganz so rüberbringen. Der Herr Keks und ich waren nämlich im Urlaub. Vier Wochen Vietnam. Vier Wochen leckeres asiatisches Essen, warmes Wetter, wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaften, Erholung und ganz, ganz viele Eindrücke.

Vietnam Hanoi Altstadt Gewürze
Es hat sehr gut getan, mal wieder eine so lange Auszeit zu haben, neue Eindrücke zu sammeln und ein bisschen mehr zu sich selbst zu finden. Ich konnte mir viele Gedanken machen, darüber wie mein Leben gerade so ist und was ich ändern möchte oder auch ändern kann. Wenn ich auf das letzte Jahr zurück blicke, muss ich sagen, es war kein besonders gutes Jahr und das leider in vielen Bereichen. Gerade darum war diese Auszeit so notwendig. In Asien kann man die Sorgen daheim wirklich vergessen, weil alles so anders und ungewohnt ist. Gerade in Vietnam gibt es wahnsinnig nette Menschen, von denen wir zum Glück einige getroffen haben. Die Hilfsbereitschaft und echte Wärme, die einem entgegen gebracht werden, sind wirklich so schön. Wobei ich sagen muss, dass mir das im Norden des Landes noch mehr aufgefallen ist als im Süden.

Vietnam Hanoi Altstadt Hoan Kiem See

Außerdem ist das Land wahnsinnig vielseitig. Sapa mit seinen Bergen und Reisfeldern im Inland, die wunderschöne Halongbucht mit dem leckeren Seafood, das schöne, wuselige Hanoi mit seinen quirligen, engen Gassen und den ganzen Straßenmärkten – das alles besticht im Norden des Landes.

Vietnam Hanoi Altstadt

In Zentralvietnam gibt es die Kaiserstadt Hue mit der prächtigen Zitadelle und den bunten Drachenbooten, die auf dem Parfumfluss dahinschippern. Wunderschön ist auch der Wolkenpass, über den es nach Hoi An geht, dieser süßen Stadt mit der wunderschönen Altstadt. Eigentlich ziemlich touristisch, aber dennoch irgendwie romantisch und heimelig. Hier kann man mit dem Rad durch Reisfelder fahren oder das Angebot der Schneider wahrnehmen.

Vietnam Hue Grabmahl

Hoi An Vietnam Altstadt Lampions

Ganz anderes ist der Süden. Hier gab es hauptsächlich Strände und Hotelkomplexe. Leider wird der Süden wirklich sehr stark touristisch verbaut im Moment. Durch das Mekongdelta schippern täglich Hunderte Touris auf Touren, die Kaffeefahrten ähneln und die Südseeinsel Phu Quoc kam mir vor wie eine einzige Baustelle. Aber auch das ist mal nicht schlecht. Dann genießt man die Tage am Strand oder Pool, ohne das Gefühl zu haben, eine Sehenswürdigkeit zu verpassen und kann dabei richtig abschalten.

Vietnam Phu Quok Strand Kambodscha

 

Vietnam Phu Quok Sonnenuntergang Strand
Wir hatten eine großartige Zeit in Vietnam und ich werde noch über alles ausführlich berichten. Jetzt muss ich aber erst mal ankommen und mich in unserer Wohnung wieder eingewöhnen nach vier Wochen Abwesenheit. Mich wieder erinnern, dass ich mir selber Kaffee und Essen machen muss, aber auch daran, dass ich ungestört auf dem Sofa sitzen kann, ohne das irgendwann das Housekeeping kommt 😉

Vietnam Mui Ne rote Sanddünen

Ich hoffe, ihr hattet auch eine schöne Zeit über die Feiertage, konntet euch ein bisschen auf das besinnen, was euch wichtig ist und den Alltagsstress vergessen.

Von mir gibt es bald wieder Rezepte und auch einen etwas ausführlicheren Urlaubsbericht!
Alexa

Ein bisschen Sonne im Novembergrau: Eindrücke aus der dominikanischen Republik

Wir sind wieder da, schön braun, gut erholt, ziemlich zerstochen von unzähligen Mücken und leider ganz schön frierend..

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So schnell sind zehn Tage vorbei und man sitzt wieder im grauen, kalten Deutschland. Und plötzlich wird einem klar: vor lauter Sonne, Strand und Meer hat man Weihnachten und die Adventszeit völlig vergessen… da kommt der Stress schnell zurück 😉

Wir hatten eine schöne Zeit in Cabarete. Leider an drei Tagen ein bisschen Pech mit dem Wetter, aber meistens doch strahlender Sonnenschein. Unsere Tage waren richtig erholsam: Am Strand liegen, lesen, ab und zu in die Wellen hüpfen, Obst essen, warten auf die Cocktail Happy Hour…

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Der Ort in dem wir waren, Cabarete, liegt an der Nordküste und ist nicht besonders groß und durch den Tourismus geprägt. Vor allem für Kite Surfer ist es ein Paradies. Hier werden auch große, weltweite Wettbewerbe ausgetragen. Die Kites siehst du auf dem oberen Bild, sieht ein bisschen nach riesigen Vögeln aus. Einer davon wird vom Herrn Keks gelenkt. Da war ich ziemlich stolz und beeindruckt. Der Baustil und die Hausanstriche sind sehr bunt und farbenfroh überall auf der karibischen Insel.

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Und es gibt ziemlich viel leckeres Obst überall zu kaufen.

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Wir haben uns einen Schnorchelausflug nach Paradise Island entschieden. Die Insel sah auf den Bildern schon ziemlich viel größer aus als sie dann war… Es handelt sich um eine natürlich entstandene Sandbank mitten im Meer.

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Mit 50 Personen wäre sie wohl einfach komplett voll gewesen. Zum Glück war Nebensaison.

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Das Schnorcheln dort ist sehr schön, weil es um die Insel herum sehr flach ist und dann fällt plötzlich ein Riff ab und es gibt jede Menge bunter Fische.

Wir haben noch einen zweiten Ausflug gemacht nach Puerto Plata, einer Hafenstadt an der Bernsteinküste. Sie ist die drittgrößte Stadt der Insel, entstand in der Kolonialzeit und geht auf Christopher Kolumbus zurück.
Dort ging es mit einer Seilbahn auf einen Aussichtsberg, den 793 m hohen Hausberg Pico Isabel de Torres. Wunderst du dich wo das Bild mit der schönen Aussicht ist? Das gibt es leider nicht. Während der zehnminütigen Gondelfahrt begann es in Strömen zu regnen, so dass wir oben nur kurz die Nachbildung der Christusstatue aus Rio de Janeiro anschauen konnten und dann das Cafe im botanischen Garten geflüchtet sind. Davor und danach war das Wetter übrigens besser, wie es eben manchmal so ist.
Die Festung Fortaleza San Felipe haben wir noch besichtigt. Diese wurde früher als Gefängnis genutzt und ist heute als Museum aufgebaut. Außerdem gibt es noch ein Bernsteinmuseum und eine Rumfabrik, beides relativ klein.

Kanone_Gondel

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Insgesamt sind wir zu dem Schluss gekommen, dass diese Art von Urlaub nicht ganz so spannend für uns ist. Das Herumreisen und auf eigene Faust erkunden liegt uns da mehr. Irgendwie nimmt man auch mehr auf, wenn man sich im Reiseführer selber die Orte aussucht, die man gern sehen würde und diese selbst sucht.

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Vor allem haben wir uns aber mal richtig, richtig erholt, und genau dazu war der Urlaub gedacht.

Daheim es aber trotz Kälte wieder sehr schön 🙂 Bald gibt es auch schon die ersten winterlichen Rezepte von mir, darauf habe ich richtig Lust bekommen als ich in der Sonne lag.

Alexa