Weihnachtliches Pullapart Bread mit Bratapfelfüllung im Miniformat

Über etwas andere weihnachtliche Traditionen und wie man Hefezupfbrot zu einem kleinen Weihnachtssnack macht..

Zupfbrot apfel Zimt Pull apart bread 4

Ich gebe es zu, ganz so schnell und mit einem Happs im Mund wie Plätzchen, sind die weihnachtlichen Zupfbrote nicht. Aber damit sie auch auf einen Weihnachtsteller passen, habe ich das Zupfbrot einfach in der Größe angepasst Weiterlesen

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Weihnachtliches Panna Cotta mit Orangen und Nusskrokant

Über seltsame Weihnachtstraditionen und üppige Schlemmereien

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Zu Weihnachten hat jede Familie ihre eigene Tradition, sei es, ob das Fest der Liebe grundsätzlich bei bestimmten Personen gefeiert wird, der Baum immer in der rechten hinteren Ecke des Wohnzimmers steht oder es eben immer ein bestimmtes Essen gibt. Weiterlesen

Süß und saftig: Guglhupf mit Mandeln und beschwipsten Birnen

kuchen angeschnitten

Die Küche hat zwei Neuanschaffungen bekommen in letzter Zeit: eine wunderschöne Guglhupfform und eine großartige Nudelmaschine. Neue Sachen müssen natürlich sofort eingeweiht und ausprobiert werden. Also: Fleißig Gäste einladen und Nudelmaschinchen ausprobieren beim gemeinsamen Kochen. So weit, so gut. Ab in die Küche, Teig geknetet, ruhen lassen und dann durch die Nudelmaschine gekurbelt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten wir das ziemlich bald raus. Dann ausgestochen und gefüllt mit der vorher zubereiteten Spinat-Ricotta-Füllung oder der Pilzfüllung und zusammengebastelt zu feinen Schlutzkrapfen. Zwei Stunden und einige Oberarmkrämpfe vom Kurbeln später, kam der große Moment: Die Schlutzkrapfen sollten ins Wasser. Leider war das nur bei den obersten möglich. Wir hatten aus Platzgründen (die Küche ist wirklich richtig klein) alle Teigtaschen auf einem Teller gestapelt, dabei war in der Mitte eine gerissen und die Füllung hatte sich verteilt über die anderen Taschen, die sich dadurch zu einem riesigen Klumpen verklebt hatten.
Nach zwei Stunden Arbeit entschieden wir uns also dazu beim Pizzaservice anzurufen…

Immerhin hatten genug Schlutzkrapfen überlebt dass jeder drei Stück essen konnte. Fazit: Sehr, sehr viel besser als die mit dem dicken Teig, sehr viel besser als gekaufte Nudeln und auch besser als die bestellte Pizza. Nur eben nicht genug um satt zu werden 😉
Viel einfacher war der Test der Guglhupfform. Dafür habe ich meinen Lieblingsrührteig mit Mandeln und beschwipsten Birnen ergänzt. Das Ergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen. Zum Glück! Ein paar Erfolgserlebnisse sind schon notwendig nach der Nudelmisere..

kuchenstück

Für den sehr saftigen, fruchtigen und auch ein wenig weihnachtlichen Gaumenschmaus will ich euch gern das Rezept verraten, bei den Schlutzkrapfen wage ich noch einen zweiten Versuch, bevor ich euch einweihe.. 😀

Für den Birnenkuchen:

  • 200 g Butter
  • 180 g Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 225 g Mehl
  • 3 Eier
  • 3 Schluck Milch
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 Birne
  • 2 EL Honig
  • 40 cl Rum
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 TL Zimt
  • Mehl und Butter zum Ausstreichen der Form

kuchenstück unscharf

Die Birne schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Ohne Fett in einer Pfanne erwärmen, nach wenigen Minuten den Honig hinzufügen und damit die Birnenstückchen karamellisieren, Zimt und Lebkuchengewürz unterrühren. Wenn die Birnenstückchen weich (aber nicht matschig) geworden sind, mit dem Rum ablöschen. In eine Schüssel umfüllen und auskühlen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Butter mit dem Zucker und den Eiern schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und den Nüssen vermischen, dann zur Butter-Ei-Mischung hinzufügen und gut verrühren. Den Teig durch hinzufügen der Milch auflockern. Die Birnenstücke unterheben.
Guglhupfform ordentlich mit Butter ausstreichen und bemehlen. Den Teig darin verteilen und in den Ofen für 30 Minuten. Mit dem Stäbchentest überprüfen.

kuchen von oben

Wer möchte kann noch einen Guss aus 50 g Puderzucker, einem halben TL Zimt und 1-2 TL Milch anrühren und darüber gießen. Schmeckt aber auch ohne richtig köstlich.

Habt einen schönen dritten Advent!
Alexa

Im Weihnachtswahn: Plätzchen soweit das Auge reicht

Jetzt hat es mich gepackt..

plätzchen

Letzte Woche fand ich es noch ein bisschen stressig, dass bald Weihnachten ist und ich gerade erst aus dem Sommer-Strand-Sonnenschein-Karibikurlaub komme. Aber jetzt hat es mich erwischt: Das Weihnachtsfieber. Ach, was sag ich, der Weihnachtswahn! Einen ganzen Tag lang hab ich mit und bei einer Freundin und ihrer wunderschönen, allseitsbekannten und vielbewunderten Küchenmaschine verbracht, um den diesjährigen Plätzchenbedarf mit einem Rundumschlag zu decken. Und siehe da, ist ganz gut gelungen.

Einziger Nachteil: Ich will nun auch unbedingt die besagte Küchenmaschine haben. Aber unsere Küche ist nun mal klein und so renne ich täglich mehrmals mit dem Maßband in die Küche um mögliche Positionierungen des Maschinchens zu prüfen. Tja, noch ist der ideale Platz nicht gefunden. Aber ich suche weiter und halte euch auf dem Laufenden.

von weitem

Nun zurück zu den Stars des Tages, ach, des Monats: Plätzchen. Fünf Sorten haben wir gebacken. Ihr seht nur vier? Komisch… Nein, eigentlich nicht. Die fünfte Sorte hat nicht lang überlebt. Es handelte sich dabei um Schokocrossies… Manchmal sind die einfachen Dinge eben die begehrtesten..

Hier die Zutaten für das Spritzgebäck:

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 250 g gemahlene Haselnüsse
  • 375 g Mehl
  • Rum nach Geschmack
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 500 g dunkle Kouvertüre

kitchenaid

Alle Zutaten miteinander verkneten und für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Danach den Ofen auf 180 Grad vorheizen und den Teig mit dem entsprechenden Aufsatz für die Küchenmaschine oder einem Spritzbeutel mit Sterntülle zu Kringeln verarbeiten. Mit genügend Abstand auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und backen mit sie leicht braun werden. Gut aufpassen, das dauert nur 10-15 Minuten, je nachdem wo das Blech im Ofen liegt (ich hatte mehrere gleichzeitig drin). Dann noch ein paar Minuten auf dem Bleck auskühlen lassen, weil die Plätzchen sonst so weich sind und gleich zerbrechen.

schokolieren

Während die Plätzchen auskühlen die Kouvertüre im Wasserbad schmelzen. Die ausgekühlten Plätzchen bis zur Hälfte in die geschmolzene Schokolade halten, gut abtropfen lassen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Brett wieder abkühlen lassen.

engel

Dieses war der erste Streich und der zweite folgt.. auch bald. Soll heißen, die anderen Rezepte werde ich euch auch bald verraten. Übrigens ist dieses Rezept ein altes Familienrezept. Nicht von meiner Familie, sondern von der Oma der Freundin,  mit der ich gebacken habe. Lob an die Oma, total köstlich!
Viel Spaß beim Backen!
Alexa