What to do in Kathmandu – Tipps für Nepals quirlige Hauptstadt

Was Nepals Hauptstadt so unbeschreiblich macht, was man in Kathmandu alles erleben kann und wo man unbedingt mal essen sollte..

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Es gibt diese Momente, da weiß man genau, dass es gerade zu diesem Zeitpunkt keinen Ort gibt, an dem man sich wohler fühlen würde und an dem man lieber wäre. Momente an denen man völlig im Reinen ist mit sich und der Welt und in denen man einfach weiß, dass das Leben wundervoll ist. Und nein, ich rede nicht von einer spirituellen Eingebung während eines Yogakurses, den ich euch als nächstes empfehle 😉 Weiterlesen

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Das Land am Dach der Welt: Eindrücke und Erkenntnisse aus Nepal

Drei wunderbare Wochen haben wir in dem kleinen und so wunderschönen Land verbracht – und dabei einiges über Land und Leute gelernt!

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Wissenswertes und Skurriles aus Nepal:

  • Die Bejahung einer Frage unterstreichen die Nepalesen gern durch eine entsprechende Kopfbewegung – leider sieht diese Bewegung für uns eher aus wie ein Nein, da sie den Kopf schütteln..
  • Träger, die Waren von etwa 30kg über die Wanderwege des Himalayas von einer Siedlung zur anderen tragen, bekommen einen Tageslohn von etwa 800 Rupies, weniger als 8,- €
  • Es fahren täglich etwa 40 Busse von Kathmandu nach Pokhara oder Chitwan, alle um 7:00 Uhr und alle über die gleiche Schotterstraße

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  • In den Teahouses entlang des Annapurna Basecamp Treks gibt es immer Pizza oder Makkaroni
  • Bestellt man in Nepal eine Gemüsepizza, ist nicht selten Salat das Gemüse (kein Rucola, eher Eisberg)
  • Während Kathmandu chaotisch und relativ dreckig ist, ist Pokhara ein richtiger Ferienort mit sauberen Straßen und Bürgersteigen

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  • Für die 150km von Chitwan nach Kathmandu braucht ein Touristenbus schon mal 9 Stunden
  • Elefanten essen am Tag etwa 200kg. Im Chitwan Nationalpark macht man ihnen Momos (Nepalesische Maultaschen) aus Blättern und Reis. Schon etwas dekadent wenn man bedenkt, wie mühselig der Reis im Hochland geerntet wird.
  • Die Verkäufer in Kathmandu schienen alle zu denken, dass man, wenn man völlig genervt von einer langen Busfahrt, seinen Koffer durch die Menschenmengen schleppt, nichts dringender braucht, als ein Armband oder eine kleine Holzgeige

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  • Die meisten Tempel in und um Nepal sind leider beim Erdbeben 2015 zerstört worden. Die Eintrittspreise haben sich seitdem verdoppelt.. Aber irgendwie muss der Wiederaufbau ja finanziert werden
  • Die Augen der Stupa sehen dich überall!
  • Auf Elefanten wird man schon mal seekrank…

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Wart ihr schon mal in Nepal? Fallen euch noch andere lustige oder skurrile Sachen ein über dieses wundervolle Land?
Habt einen schönen Abend!
Alexa

Reisevorbereitungen für Indien und Nepal: Visum und Impfungen

Schon öfter habe ich die Erfahrung gemacht, dass andere Leute meine Art von Urlaub nicht als Urlaub betrachten würden. Die Backpacking Tour durch Thailand ist zwar mittlerweile nichts allzu besonderes mehr, aber doch noch aufwendiger als der klassische Strandurlaub im All inclusive Hotel 😉 Doch während ich für bisherige Urlaubsziele meist eher einen Kommentar bekommen habe wie: „Wäre mir zu stressig, aber klingt gut“, sind die Reaktionen bei unserem diesjährigen Reiseziel schon ganz anders. „Wir fahren nach Indien und Nepal und machen unter anderem eine 8-tägige Trekkingtour durch das Himalaya“ –  nach dieser Aussage kann man vielen doch ein gewisses Unverständnis ansehen. Die alternative Reaktion ist übrigens überschwängliche Begeisterung, das Thema scheint zu polarisieren 😉

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Für die Abenteurer und Interessierten unter auch, habe ich jetzt aber dennoch einmal zusammengefasst, welche Reisevorbereitung für Indien und Nepal notwendig ist, denn das ist nicht ganz unkompliziert, wie ich feststellen musste.

Aber bevor ich mit Impfungen und den umständlichen Visumsanträgen komme, möchte ich euch einen kurzen Überblick geben, was wir in Nepal und Indien so vor haben, damit nicht nur alles aufwendig und unangenehm wirkt 😉

Unsere Ziele in Indien (wir haben nur 5 Tage dort):

  • das wuselige Treiben in Neu Delhi, Eindrücke gibt es hier, wenn auch nicht  nur positiv 😉
  • die Reise in die Vergangenheit nach Old Delhi zur Jama Masjid Moschee und dem roten Fort, Inspiration dazu findet ihr hier bei Franzi von Coconutsports
  • das Taj Mahal und das rote Fort (noch eins) in Agra

Das klingt nicht nach viel, wird aber sicher völlig reichen bei der Reizüberflutung, der wir wahrscheinlich ausgesetzt sein werden 😉 Für Nepal haben wir folgende Pläne in 2,5 Wochen:

  • 8 Tage Trekking im Himalaya zum Annapurna Basecamp, wie das so aussieht, findet ihr hier bei Doreen und hier bei Kristin
  • 3 Tage im Chitwan National Park im Süden auf Safari gehen und endlich ein Nashorn live sehen
  • Kathmandu und die Tempelanlagen drum herum anschauen, auch die hat Doreen schon gesehen und berichtet hier

Habt ihr jetzt auch Lust bekommen? Dann kommen wir jetzt zu den praktischen Infos:

Reisezeit Nepal und Indien:

Die beste Reisezeit für Nepal, vor allem wenn man eine Trekkingtour machen will, ist im Oktober und November, oder wieder im März und April. Zwischen Mai und September ist Regenzeit, was die Wege teilweise unpassierbar macht. Von Dezember bis Februar dagegen ist es auf den Bergen bereits sehr kalt.
Indien ist wesentlich größer als Nepal und hat insgesamt 7 Klimazonen. Die nördlichen Gebiete am Himalaya sind klimatisch recht ähnlich zu Nepal. Ansonsten findet ihr detailliertere Angaben hier. Wir werden auf unserer Reise in der Gegend in und um Neu Delhi bleiben, dort ist es im Oktober und November noch sehr warm.

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Impfungen

Für Nepal und Indien werden vom Auswärtigen Amt bzw. vom Robert-Koch-Institut die gleichen Impfungen verlangt. Diese sind Typhus, Japanische Enzyphalitis, Tollwut, Hepatitis A und B, sowie die vorgeschriebenen Standardimpfungen aus Deutschland (Tetanus, etc.), die ihr sowieso haben solltet. Zu beachten ist, dass es bei manchen der Impfungen mehrere Spritzen braucht, die in einem bestimmten Abstand zu einander geimpft werden müssen. Demnach braucht ihr ein bisschen Vorlaufzeit für die Impfungen. 6 Wochen sollten in etwa reichen. Folgende Zeitspannen sind notwendig:

Typhus: 1 Impfung

Japanische Enzyphalitis: 2 Impfungen im Abstand von einer Woche

Tollwut: 3 Impfungen, die ersten beiden mit einer Woche Abstand, dann nochmal zwei Wochen bis zur letzten Impfung

Hepatitis A und B: 2 Impfungen mit einem Monat Abstand, eine dritte Impfung nach einem Jahr, damit die Impfung 10 Jahre gültig ist

Die Impfungen sind übrigens recht teuer, eine Spritze kann schon mal 90 Euro kosten. Viele Krankenkassen zahlen aber zumindest einen Großteil der Impfungen. Schaut vor dem Impfen am besten auf die Homepage der Kasse oder ruft an und informiert euch, bei manchen Kassen muss der Arzt nämlich ein bestimmtes Dokument ausfüllen, damit die Kosten übernommen werden.

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Visa

Für Nepal erhaltet ihr mit einem gültigen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist und noch mindestens 2 freie Seiten hat, ein Visum on Arrival am Flughafen. Ein vorläufiger Reisepass oder nur ein Personalausweis sind nicht gültig. Das Visum kostet 40 Dollar und ihr braucht ein Passbild. Dann ist es 30 Tage gültig.

Für Indien könnt ihr hier online ein Visum beantragen, ihr bekommt dann eine Bestätigung per Mail, mit der ihr an einem separaten Schalten am Flughafen in Indien das Visum bekommt. Es ist 6 Monate gültig, muss spätestens 4 Tage und frühestens 30 Tage vor der Einreise beantragt werden. Auch hierfür muss der Reisepass noch 6 Monate gültig sein und mindestens zwei leere Seiten haben. Das Visum kostet etwa 75 Euro. Allerdings gilt es nur für die Einreise an folgenden Flughäfen: Ahmedabad, Amritsar, Bengaluru, Chennai, Cochin, Delhi, Gaya, Goa, Hyderabad, Jaipur, Kolkata, Lucknow, Mumbai, Tiruchirapalli, Trivandrum & Varanasi.
Das elektronische Ticket ist jedoch nur für die einmalige Einreise gedacht. Wer also wie wir einen Abstecher nach Nepal machen will, der benötigt ein Visum für multiple entry und muss es bei der Botschaft oder dem Konsulat beantragen. Alle Informationen dazu findet ihr hier. Das Visum kostet etwa 80 Euro, vorab muss ein Onlineformular ausgefüllt werden, dann kann man 4 Tage später zur Botschaft oder zum Konsulat, um zu zahlen und den Reisepass abzugeben und dann dauert es nochmal etwa eine Woche bis ihr den Reisepass inklusive Visum zurückbekommt. Dafür müsst ihr also auch mindestens zwei Wochen Vorlaufzeit einplanen. Außerdem solltet ihr vorher schon die genauen Vorschriften für die Passbilder beachten, die müssen nämlich die ungewöhnliche Größe von 2*2 Inches haben.

Nach diesen eher unspannenden Herausforderungen der Reisevorbereitung ist unsere Vorfreude schon ziemlich groß! Wer von euch auf dem Laufenden bleiben will über unsere Eindrücke und Erlebnisse, der kann mir einfach bei Instagram folgen. Für alle anderen habe ich hier ein paar Beiträge mit leckeren Rezepten vorbereitet, damit ihr auch während meines Urlaubs versorgt seid 😉

Liebe Grüße
Alexa