What to do in Kathmandu – Tipps für Nepals quirlige Hauptstadt

Was Nepals Hauptstadt so unbeschreiblich macht, was man in Kathmandu alles erleben kann und wo man unbedingt mal essen sollte..

Kathmandu Nepal Tauben Tempel Wiederaufbau.jpg

Es gibt diese Momente, da weiß man genau, dass es gerade zu diesem Zeitpunkt keinen Ort gibt, an dem man sich wohler fühlen würde und an dem man lieber wäre. Momente an denen man völlig im Reinen ist mit sich und der Welt und in denen man einfach weiß, dass das Leben wundervoll ist. Und nein, ich rede nicht von einer spirituellen Eingebung während eines Yogakurses, den ich euch als nächstes empfehle 😉 Es gab diesen Abend in Kathmandu, der Herr Keks und ich saßen am Tisch eines Restaurants in einem Innenhof. Irgendwo schlängelten sich noch die letzten Strahlen der Abendsonne zwischen den Häusern und den Gebetsfahnen hindurch auf unsere Gesichter. Neben uns spielte eine Liveband die klassischen Lieder der Reisenden und Backpacker (sicher gibt es eine Playlist bei Spotify mit dem Namen: Songs every Hostel all over the world needs to play all day long) und dazu hörte man vereinzelt das Hupen von den Straßen Kathmandus. Die Luft roch nach Gewürzen, dem Staub der Straßen und der Ansammlung von Menschen in diesem Innenhof. In diesem Moment war ich einfach nur glücklich. Dieses Gefühl verbinde ich seither mit Kathmandu 🙂 Nach diesem etwas kitschigen Einstieg, will ich jetzt aber auch mal zur Sache kommen und euch verraten, was an Kathmandu so toll ist und was ihr dort so tun könnt.

Kathmandu Nepal Straßen Thamel Läden

Sightseeing in Kathmandu:

  • Das Backpackerviertel Thamel erkunden: Hier sind die meisten Hotels und Restaurants, in den Straßen drängt sich ein kleiner Laden an den nächsten, Tücher, Schals, Pullis und Outdoorklamotten, aber auch Gewürze, Tee und Schüsseln werden dort verkauft. Die Straßen sind schmal, es gibt keinen Bürgersteig und die Roller schlängeln sich zwischen Taxis, Rikschas und Fußgängern hindurch. Dieses Viertel ist so überlaufen und so voller Leben, es ist einfach herrlich.
  • Den Durban Square besuchen: Hier reihen sich die Tempel aneinander, leider nicht mehr so viele wie vor dem Erdbeben in 2015 und den Nachbeben in 2016, aber durchaus genug um beeindruckend zu sein. Der Eintritt ist wohl ziemlich erhöht worden, denn in unserem (nicht so alten) Reiseführer stand er noch für unter die Hälfte. Aber irgendwie will der Wiederaufbau schließlich finanziert werden.

Kathmandu Nepal Mönche Tempel Wiederaufbau

  • Die Siddihas Marg entlanglaufen: Die Straße ist eng und voll, doch sie hat eine ganz besondere Atmosphäre. So etwas ähnliches wie Girlanden hängen in der Luft und an jeder Ecke findet sich ein kleiner, aktiv genutzter Tempel mitten im Gewusel zwischen Marktständen. Mitten auf dem großen Platz dort, haben wir den leckersten Lassi überhaupt getrunken, leider weiß ich nicht, wie der kleine Stand hieß, aber wenn ihr viele zufriedene Menschen mit einem gelblichen Getränk um euch seht, seid ihr richtig 😉
  • Die New Road bestaunen: Ja, es gibt auch Ordnung und Sauberkeit in Kathmandu und zwar genau hier in dieser Straße 😉
  • Im Garden of Dreams zur Ruhe kommen: Der kleine Park ist eigentlich nicht schöner als manch andere. Das Besondere ist eher, dass man mit dem Gang durch den Eingangsbereich auch den ganzen Trubel und Lärm der Stadt hinter sich lässt. Der perfekte Ort um sich einfach mal ein bisschen Ruhe zu gönnen.

Kathmandu Nepal Garden of Dreams Park

Meine kulinarischen Empfehlungen für Kathmandu:

  • Black Olives Bar, das Restaurant in besagten Innenhof, kann man sowohl für das Frühstück als auch das Abendessen oder einen Snack empfehlen. Manchmal spielen auch Livebands. Chaksibari Marg., Thamel (es gibt keine Hausnummern..)
  • Das dalai-la, schräg gegenüber vom Black Olives, hat unglaublich leckere Momos (eine Art Dumplings) und auch ab und zu Livemusik. Die anderen Hauptgerichte waren eher unspektakulär.
  • Das Mountain Steak House in der J P Marg, die Einrichtung wirkt zwar ein bisschen kalt und lieblos, wie in vielen Restaurants in Nepal, aber das Essen ist köstlich und die Portionen groß.
  • Das Himalaya Java Coffee am Basantapur Square – ja, auch Kathmandu hat Instagramkulissen für die hippen Kaffeetrinker 😉

Nicht empfehlen würde ich das Thamel House. Es hat ziemlich gute Bewertungen bei Tripadvisor, was aber meiner Meinung nach daran liegt, dass hier die ganzen Reisegruppen einkehren, die nur einen Tag in Kathmandu sind und keinen Vergleich haben. Wir fanden das Essen geschmacklich durchschnittlich und dafür teuer. Außer uns waren wirklich nur Reisegruppen dort.

Kathmandu Nepal Straßenverkauf Thamel Teppiche Tücher

Übernachten in Thamel:

  • Das Thamel Grand Hotel liegt in der Chaksibari Marg. Die Zimmer sind völlig in Ordnung, aber nichts besonderes, dafür gibt es in den höheren Stockwerken tolle Dachterrassen. Wir waren im sechsten Stock, wo es nur ein Zimmer gibt und dafür eine riesige Terrasse, auf die sich zwar ab und zu andere Gäste verirren, aber meistens waren wir dort einfach allein. Frühstück bekommt man im Black Olives, das ist im Preis inbegriffen.
  • Das Mi Casa Hotel ist ein Boutiue Hotel in der Thamel Marg. Es hat nur sehr wenige Zimmer und diese sind so süß und gemütlich eingerichtet. Außerdem gibt es auf jedem Stockwerk eine kleine, liebevoll hergerichtete Terrasse. Auch das Frühstück ist sehr lecker und die Angestellten sind einfach superfreundlich und witzig.

Beide Hotels liegen im mittleren Preissegment. Natürlich geht es auch günstiger oder eben luxuriöser 😉

Kathmandu Nepal Verpflegung Waren Straßenmarkt Kerzen Tempel

Shoppen in Thamel

In Thamel kann man nicht nur tolle Mitbringsel vom Tee über Gewürze bis zu Kaschmirschals finden, es bietet sich auch an, sich mit Outdoorgarderobe auszustatten, sofern gewünscht. Wer auf Kaschmirpullover steht, der wird hier auch glücklich werden. Handeln ist unbedingt Pflicht! Der erste Preis ist immer ein schlechter. Den Verkäufern macht das Handeln Spaß bis zu dem Punkt, an dem ihr zu niedrig seid, aber das merkt ihr dann schon 😉 Da viele Läden das gleiche Sortiment bieten, ist es auch nicht schlimm, wenn ihr es euch mit dem einen Verkäufer verscherzt habt.
Nicht lohnenswert ist es, in Kathmandu noch Kamerazubehör zu kaufen. Es wird zwar alles angeboten, aber die Preise sind um einiges höher als in Deutschland und dafür verzichtet ihr auf die Garantie, einfach weil ihr nicht mehr in Nepal sein werdet um etwas reparieren zu lassen.

Kathmandu Nepal Einwohner bunte Wand Schrift

Ein letzter Tipp zum Schluss: Nehmt euch Zeit für diese tolle Stadt! Auch um Nepal herum kann man so viel unternehmen, dass man gut 4 bis 5 Tage hier bleiben kann. Wer jetzt total vom Reisefieber gepackt wurde, der schaut am besten gleich in meinen Beitrag zu den Vorbereitungen auf die Reise nach Nepal. Wer noch nicht ganz überzeugt ist, der guckt sich nochmal meine ersten, teils skurrilen Eindrücke an und ist dann überzeugt 😉 Und jeder der schon mal in Nepal war, der kann gern seine Tipps in den Kommentaren hinterlassen 🙂
Eure Alexa

Heimatliebe München: Der Olympiapark im Winter

Über beeindruckende Bauwerke, romantische Sonnenuntergänge und die schönste Stadt der Welt…

olympiapark-olympiaturm-bmw-munchen

Meine Heimat liebe ich schon sehr! Aber: München macht es einem auch so einfach 😉 Diese wunderschöne Stadt, die irgendwie doch ein Dorf ist, mit ihren vielen unterschiedlichen Stadtteilen, die in sich alle so eigen sind, muss man doch einfach lieben. Viele Orte verlieren viel von ihrem Charme im Winter, wenn alles grau ist und die Bäume kahl sind. Ein bisschen ist das bei München natürlich auch so, Sommer und grüne Wiesen sind einfach schöner. Dennoch hat München auch im Winter so viel zu bieten. Was man so machen kann, hab ich euch letztes Jahr in meinem Beitrag zu den Münchner Winteraktivitäten schon verraten. Heute gibt es noch mehr und zwar zu einem Teil von München, in dem ich selbst eher selten bin: dem Olympiapark!

olympiapark-olympiahalle-munchen

Gerade an einem klaren Wintertag ist der Olympiapark besonders schön. Damit euch nicht zu schnell zu kalt wird, fangt ihr einfach mit einem Besuch in der BMW Welt an, dort kann man gut eine Stunde verbringen und sich von den schönen Autos beeindrucken lassen. Dann könnt ihr von dort aus euren Spaziergang zum Olympiaberg beginnen. Hinzu empfehle ich den Weg vorbei an den Tennisplätzen des Unisports, dann über die Brücke zur Olympiahalle und der Schwimmhalle, über die Brücke des Olympiasees und hinauf auf den Berg. Dauert etwa 45 Minuten. Am besten seht ihr vorher nach, wann die Sonne untergeht und plant so, dass ihr zum Sonnenuntergang auf dem Berg seid. Warum? Darum:

blick-vom-olympiapark-frauenkirche-munchen

Ihr habt vom Olympiaberg aus nicht nur einen tollen Blick über das Olympiagelände, sondern auch auf die Innenstadt! Wer Glück hat, kann den tollen Blick mit Frauenkirche und Alpenpanorama genießen. Wir waren sehr glücklich an diesem Tag: toller Ausblick, tolle Sicht, rosa Himmel – das Leben kann auch schlechter sein 😉
Bei den Gebäuden im Olympiapark bin ich mir nie ganz sicher, wie schön ich die eigentlich finde. Bei alten Jugendstilgebäuden muss ich da nie überlegen. Aber der Olympiaturm? So richtig schön ist der eigentlich nicht. Dafür umso beeindruckender in seiner puren Höhe.

olympiapark-olympiaturm-olympiahalle-munchen

Auch das Olympiastadion ist eher beeindruckend als wirklich schön. Finde ich zumindest. Hat ja auch was 😉  Der Rückweg zur BMW Welt und der dort gelegenen U-Bahnstation ist übrigens kürzer als der Hinweg und sollte in 20 Minuten zu schaffen sein. Ein großartiger Tagesabschluss wäre evtl. noch ein Abendessen in dem sich drehenden Restaurant des Olympiaturms. Dazu sei gesagt: günstig ist was anderes und ihr müsst unbedingt reservieren. Warum der Spaziergang im Winter evtl. sogar ein bisschen schöner ist als im Sommer hat übrigens einen einfachen Grund: weniger Touristen und Einheimische sind unterwegs 😉 Allerdings hat so ein sommerliches Picknick schon auch was.

olympiapark-olympiahalle-munchen-see

Was haltet ihr von der ganzen Anlage des Olympiageländes? Wart ihr schon einmal dort und gefällt es euch dort? Für alle Münchner noch der Hinweis, dass dieses Wochenende ganz schön sein könnte für diesen Spaziergang, also falls ihr noch keine Pläne habt… 😉
Alexa

Meine Tipps für Reiseplanung und Routenwahl in Vietnam

Etwa vor einem Jahr sind der Herr Keks und ich aus Vietnam zurückgekommen und ich muss sagen: ich träume immer noch von diesem wunderbaren, exotischen Land. Doch so schön es war, die Reiseplanung hat mich anfangs richtig gefordert. Viele Orte klingen ähnlich und die Strecken zwischen den sehenswerten Orten im Norden, Süden und in Zentralvietnam sind immens. Darum wollte ich euch heute einfach einen kurzen Überblick geben über die verschiedenen Orte Vietnams, was euch dort besonderes erwartet und wie ihr euch zwischen ihnen fortbewegt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Arbeiten zwischen Reisfeldern und Palmen

Vietnams Norden

Hanoi: die Großstadt ohne Bürgersteig, mit den tausend kleinen Gässchen voller Läden und mit sicher beliebtesten See für Hochzeitsshootings ist einfach ansteckend quirlig und lebhaft. Wandert durch die Gassen und genießt die Stimmung und das leckere Essen! 3 – 4 Tage könnt ihr hier gut einplanen. Genauer berichtet habe ich hier schon mal.
Anreise: Wahrscheinlich kommt ihr sowieso entweder hier oder in Hoh Chi Minh City im Land an.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Auf den Straßen von Hanoi

Sapa: Der Bergdorf ist total süß, die Wanderungen drum herum beeindruckend, wenn man Glück hat mit dem Wetter. Meinen detaillierteren Bericht gibt es hier. Die Tour ist ein drei-Tages-Ausflug von Hanoi aus.
Anreise: mit dem Nachtzug oder dem Bus möglich, ich empfehle absolut den Expressbus.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wandern in Sapa

Halong Bucht: ein richtiges Highlight sind die Karstfelsen der Halongbucht. Man kann 2- oder 3-tägige Ausflüge mit dem Schiff durch die Bucht von Hanoi aus buchen. Effektiv sind diese aber kürzer, da die Fahrt zur Küste schon einen halben Tag dauert. Dennoch ist es großartig.
Anreise: in den Touren mitinbegriffen ist die Hin- und Rückfahrt von Hanoi aus mit dem Minivan. Eine selbständig organisierte Anreise ist wirklich um einiges komplizierter. Bei der Tourbuchung sollte man darauf achten, nicht unbedingt das günstigste Angebot zu nehmen, es gibt doch recht große Unterschiede bei den Schiffen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ausblick auf die Halong Bucht

Ninh Binh: die trockene Halongbucht. Zwischen grünen Wiesen und den scharfkantigen Felen kann man wunderbar mit dem Rad die Gegen erkunden.
Anreise: mit dem Bus erreichbar und es gibt wohl auch die Möglichkeit, von hier aus weiter nach Hue zu fahren. Jedoch hab ich das selbst nicht ausprobiert, also ohne Garantie 😉

Zentralvietnam:

Hue: Die ehemalige Kaiserstadt Hue mit dem alten Kaiserpalast und einigen wunderschönen Grabmählern hat viel zu bieten. Wir waren dort nur einen Tag, ein oder zwei mehr wäre schön gewesen 😉 Den Bericht dazu gibt es hier.
Anreise: von Hanoi aus mit dem Nachtzug, dem Bus oder einem Inlandsflug.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Im alten Kaiserpalast in Hue

Hoi An: Die Stadt der Lampions und Schneider hat eine wunderschöne Altstadt und tolle Strände. Hier kann man gut auch etwas mehr Zeit verbringen, mit dem Rad durch die Reisfelder fahren, einen Kochkurs machen, shoppen oder am Strand liegen. Was wir dort so gemacht haben, habe ich hier erzählt.
Anreise: Mit dem Bus von Hue aus oder auf eigene Faust, dann könnt ihr über den  Wolkenpass fahren (der Bus nimmt den Tunnel). Ihr könnt zum Beispiel ein Motorrad leihen, wie wir das gemacht haben, oder ihr sucht euch einen Fahrer. Beide Möglichkeiten sind durchaus günstig.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Lampions in Hoi An

Vietnams Süden

Dalat: Das Paris Vietnams wird diese Stadt oft genannt, allerdings soll sie wohl eher kitschig als architektonisch wertvoll sein 😉 Von hier aus kann man wunderbare Ausflüge in die Natur machen: Wasserfallwanderungen, Mountainbike Touren oder Motorradtouren mit den sogenannten Easy Ridern.
Anreise: Mit dem Bus von Hoi An (mit Umsteigen) oder Hoh Chi Minh aus. Von Hoh Chi Minh aus könnt ihr auch fliegen. So oder so, es dauert relativ lang dorthin, darum hatten wir uns dagegen entschieden.

Phu Quoc:  Eine Insel mit absoluten Traumstränden, die näher an Kambodscha liegt als an Vietnam. Man kann die Insel wunderbar mit dem Roller erkunden und dabei immer wieder an menschenleeren Stränden ausspannen. Was ich jedoch erschreckend fand, waren die ganzen Baustellen auf der Insel. Alle hundert Meter waren Gerüste und Baustellenfahrzeuge, dazu große Plakate mit einer Vorschau der Hotels. Es sollen lauter riesige Luxusbunker entstehen, bzw. sind wahrscheinlich mittlerweile schon fertig, denn wir waren ja vor einem Jahr da. Dass die Insel überhaupt noch lohnenswert ist wenn die Bauvorhaben beendet sind, kann ich mir nicht vorstellen.
Anreise: Ihr könnt von Hoh Chi Minh aus fliegen oder auch die Fähre von Ha Tien aus nehmen wenn ihr vorher im Mekong Delta unterwegs wart.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Einsame Strände auf Phu Quoc

Mekong Delta: die Lebensader Vietnams, der Mekong, ist beeindruckend breit und auch hier ist es wieder faszinierend, dem Leben am Flus zuzusehen. Man kann auch einen Floating Markte besuchen. Wir sind mit unserer Tour ziemlich reingefallen, darum unbedingt auf Empfehlungen hören und nicht zu viel sparen wollen 😉
Anreise: mit dem Bus oder Minivan von Hoh Chi Minh aus

Mui Ne: Bekannt ist die kleine Stadt entlang der Küste durch die Sanddünen und den Fischerhafen. Recht viel mehr gibt es nicht zu sehen. Die Strände sind im östlichen Teil wesentlicher schöner, dort gibt es aber nur wenige Hotels. Im westlichen Teil ist der Strand kaum vorhanden, bzw. nur ein schmaler Streifen. Außerdem ost der Ort fest in russischer Hand, wie man schon an den zweisprachigen Menükarten erkennt (englisch und russisch)
Anreise: Mit den Bus von Hoh Chi Minh aus

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Sanddünen in Mui Ne

Nha Trang: Der Partyort am Strand in Vietnams Süden soll sehr modern sein. Wir haben diesen Ort allerdings ausgelassen.
Anreise: Mit dem Bus von Hoh Chi Minh oder Mui Ne aus. Einige der Touren in Dalat enden auch dort.

Hoh Chi Minh: Das ehemalige Saigon ist lang nicht so gemütlich wie Hanoi und auch nicht so schön. Dafür ist Hoh Chi Minh Ausgangspunkt für viele Orte im Süden und hat auch ein schönes Backpackerviertel, in dem man den ein oder anderen Abend gemütlich verbringen kann.
Anreise: Hier stehen euch alle Möglichkeiten offen.

Sicher gibt es noch weitere Orte, die ihr besuchen könnt, doch das waren sicher die bekanntesten. Mit seinen etwa 1600km ist Vietnam sehr lang, dadurch entstehen einfach  lange Wege und die Routenplanung gestaltet sich durchaus schwierig. Außerdem ändert sich das Klima im Norden extremer als im Süden, daher macht es auf jeden Fall Sinn, den Ablauf der Reise nach dem Wetter im Norden zu richten. Wir haben beispielsweise im Norden angefangen und hatten durchaus Glück mit dem Wetter in Sapa, da wir Anfang Dezember da waren. Wären wir andersherum gereist und erst im Januar dort gewesen, hätte es schon viel schlechter und vor allem kälter sein können.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Straßenverkauf in Vietnam

Hier meine Tipps für mögliche Routen, die natürlich auch andersherum funktionieren. Da ihr wahrscheinlich vom gleichen Flughafen aus den Hin- und Rückflug nach Deutschland habt, wäre eben am Anfang oder Ende der Reise noch ein Inlandsflug zwischen Hanoi und Hoh Chi Minh.

Route 1 (3 Wochen): Start in Hanoi mit Tagesausflügen nach Sapa und in die Halong Bucht, weiter nach Hue, dann weiter nach Hoi An. Von hier aus mit dem Flieger direkt nach Phu Quoc und nach ein paar gemütlichen Strandtagen ebenfalls mit dem Flieger nach Hoh Chi Minh.

Route 2 (3-4 Wochen): Start in Hanoi mit Tagesausflügen nach Sapa und in die Halong Bucht, weiter über Ninh Binh nach Hue, dann weiter nach Hoi An. Von hier aus mit dem Bus oder Flugzeug oder beidem gemischt nach Dalat. Tour mit Ende in Nha Trang. Von dort aus über Mui Ne zurück nach Hoh Chi Minh.

Route 3 (4 Wochen): Start in Hanoi mit Tagesausflügen nach Sapa und in die Halong Bucht, weiter nach Hue, dann weiter nach Hoi An. Von hier aus mit dem Flieger direkt nach Phu Quoc. Über das Mekong Delta zurück nach Hoh Chi Minh.

Ganz andere Alternative: Ihr biegt von Zentralvietnam aus ab nach Kambodscha und reist durch Kambodscha zurück nach Hoh Chi Minh.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Auf dem Weg zum Wolkenpass

Wer als Urlaubsvorfreude schon mal ein paar vietnamesische Gerichte probieren will, der kann sich auch hier inspirieren lassen, ich bin nämlich totaler Fan der vietnamesischen Küche seit unserer Reise:

So, jetzt kann der Urlaub ja losgehen, oder? Ihr seid zumindest informiert 😉 Oder wart ihr schon mal in Vietnam und habt noch ganz andere Empfehlungen, Routen oder Tipps? Immer her damit!
Alexa

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Jahresrückblick 2016 und wofür ich dankbar bin

Egal was passiert, unsere Erlebnisse kann uns keiner nehmen – und das können viele Erlebnisse sein in so einem ganzen Jahr 🙂

Silvesterbild

Es ist ganz schön schwierig ein ganzes Jahr mal eben zusammenzufassen, weil einfach doch so viel passiert – leider auch soviel Schlechtes. Gewalt und Terror gab es an so vielen Orten, die mittlerweile auch nicht mehr weit weg sind, sondern vor unserer Haustür liegen, wie die Anschläge in Berlin oder der Amoklauf in München. Solche Ereignisse wecken Angst und Sorgen in uns, für manchen auch große Trauer. Umso wichtiger ist es, sich an die positiven Seiten des Jahres zu erinnern und dankbar zu sein für alles was man hat und erleben darf. Unheimlich dankbar bin ich für die lieben Menschen, mit denen ich mein Leben verbringen darf, für meinen Herren Keks und unsere Familien und natürlich für all unsere Freunde. Dieses Leben ist einfach zu schön und zu kostbar um nicht jeden einzelnen Tag zu genießen. Dankbar bin ich auch, für die Zeit, die ich habe um diese schöne Welt Stück für Stück zu entdecken auf meinen Reisen. Ebenso dankbar bin ich dafür, mit diesem Blog ein Stück Erinnerung zu haben über meine Erlebnisse und dafür, dass ich das alles mit euch, meinen Lesern, teilen kann und so schöne Rückmeldungen von euch bekomme. Darum ein herzliches Dankeschön dafür dass ihr da seid 🙂

foodlife-munchen-2016-mehlzauber-obstler-craft-beer

Auf Entdeckungsreise auf der Food&Life

Gerade mit oder dank meinem Blog hat sich in diesem Jahr einiges getan und das möchte ich euch gern noch einmal zusammengefasst erzählen 🙂
Ich habe mich getraut, mein erstes Blogevent ins Leben zu rufen! Das war superspannend für mich, weil ich irgendwie doch ganz schön Angst hatte, es könnte einfach keiner mitmachen. Stattdessen hatte ich tolle Teilnehmer und es sind so tolle Herbstrezepte zusammengekommen! In diesem Sinne nochmal ein großes Danke an alle, die mitgemacht haben! 🙂
Außerdem wurde ich in diesem Jahr zu einigen tollen Bloggerevents eingeladen. Leider konnte ich nur bei zwei der Events teilnehmen, weil es sich einfach nicht mit meiner Arbeit vereinbaren hat lassen (Vorsatz fürs neue Jahr: die Arbeit einfach mal nicht vor alles andere stellen, außer dann bleibt was liegen und das wäre ja wichtig… ihr seht schon, der Vorsatz wird nicht klappen..). Aber die Events, bei denen ich dabei war, waren dafür umso toller, denn man lernt nicht nur tolle neue Produkte kennen oder lernt etwas dazu, man macht auch die Bekanntschaft mit anderen Bloggern und das ist so spannend!

foodlife-munchen-2016-brote-steaksose

Neues entdecken auf der Food&Life

Dieses Jahr wurde ich unter anderem zur Food&Life eingeladen, eine Messe, die bei der Heim&Handwerk in München integriert ist und vielen kleinen Ausstellern die Möglichkeit gibt, ihre Produkte vorzustellen. Dabei handelt es sich meist um regionale Erzeugnisse, wie Obstler aus Obst der Region oder Craft Beer, das in München hergestellt und entwickelt wird.

foodlife-munchen-2016-brote

Verköstigung auf der Food&Life

Es war superinteressant all die tollen Produkte kennenzulernen, die Geschichten hinter den Firmen zu erfahren und die Hersteller zu erleben, die mit all ihrem Herzblut hinter den Produkten stehen. Insgesamt erinnert die Food&Life durch ihre Aussteller und ihren Aufbau eher an einen Markt als eine Messe, allerdings einen ziemlich vollen Markt, daher lohnt es sich, früh dort zu sein 😉 Wer jetzt neugierig geworden ist, der findet alle Infos zur Messe hier und vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr dort 🙂

whiskytasting-nikka-whisky

Schön anzusehen und fein im Geschmack: der Whisky von Nikka

Auch zu einem Whiskeytasting wurde ich dieses Jahr eingeladen: der japanische Whisky Nikka wurde dort vorgestellt und verköstigt. Ich war vorher noch nie auf einem Tasting (auch nicht von Wein oder so) und fand es sehr spannend. Man konnte nicht nur die köstlichen Sorten des Nikka Whiskys probieren, sondern hat auch noch die spannende Entstehungsgeschichte der japanischen Whiskyfirma erfahren. Denn so ganz typisch ist Whisky aus Japan nunmal nicht, dafür aber umso besser 😉 Da dieser Whisky nicht nur lecker ist, sondern auch in wunderschönen Flaschen verpackt ist, macht er sich auch ideal als Geschenk, wie ich finde! Übrigens hat das Tasting in dem süßen, kleinen, japanischen Restaurant Usagi im Glockenbach stattgefunden und wir wurden auch mit entsprechenden Leckereien verköstigt, daher kann ich dieses Restaurant ebenfalls nur empfehlen und werde sicher bald selbst mal wieder dort essen.

whisky-tasting-nikka-usagi

Das japanische Restaurant Usagi ist auch durch sein Interieur etwas ganz besonderes

Mein persönliches Blog-Highlight in diesem Jahr war allerdings die Anfrage vom Gruhnling Verlag, ob ich ein Rezept für das Kinderkochbuch Pinipas Pfannkuchenbäckerei beisteuern möchte. Natürlich wollte ich!! Und jetzt ist es veröffentlicht und im Laden erhältlich, unglaublich, oder?! Ich bin hin und weg, noch immer! Die ganze Geschichte dazu findet ihr hier nochmal.

drop-scones-scotch-pancakes-mit-beeren-und-ahornsirup-querformat

Mein Rezept für schottische Pancakes in Pinipas Pfannkuchenäckerei

Auch meine Reisen habe ich in diesem Jahr mehr in den Blog mit eingebunden, nicht nur durch Berichte, sondern auch in Form von Rezepten. Und darum habe ich eine neue Kategorie entworfen: Rezepte nach Ländern! Hier findet ihr alle Rezepte, die ich in Vorfreude auf den Urlaub zubereitet habe, oder die ich eben von der Reise mitgebracht habe. Besonders die vietnamesische Küche hatte es mir sehr angetan 😉
Auch die Berichte zu meinen Reisen wurden mehr. Wundervolle neue Orte habe ich dieses Jahr bestaunen dürfen und es ist noch immer nicht genug. Mein chronisches Fernweh begann 2010, als ich mit einer Freundin 3 Monate in Australien unterwegs war und seitdem lässt es mich nicht mehr los. Kaum ist der eine Urlaub vorbei, will ich schon den nächsten planen. Bei einem Vollzeitjob und einer begrenzten Anzahl an Urlaubstagen ist da aber nicht immer so viel Zeit drin wie ich gern hätte. Dennoch ist einiges zusammengekommen!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Unterwegs zum Wolkenpass in Zentralvietnam

In das Jahr 2016 gefeiert haben wir in Vietnam zwar ohne Feuerwerk, aber dafür mit den Füßen im Sand und mit dem Meeresrauschen als Hintergrundkulisse. Ich liebe Asien einfach und die vier Wochen in Vietnam waren wirklich wunderschön. Ich habe euch schon von der quirligen Hauptstadt Hanoi im Norden berichtet, die ganz ohne Bürgersteige auskommt und auch von den Wanderungen, die man in Vietnams Norden so unternehmen kann. Aber auch von Zentralvietnam, den Reisfeldern und Lampions in Hoi An, wo wir Weihnachten 2015 verbracht haben, und vom Kaiserpalast und dem Wolkenpass in Hue habe ich euch erzählt. Demnächst will ich noch eine Zusammenfassung für euch schreiben über unsere Reiseroute, die Fortbewegung und wie lang es sich an welchem Ort zu bleiben lohnt. Fester Vorsatz für 2017 😉

madrid-spanien-tempel-von-debod-wochenendtrip

Der Tempel von Debod in Madrid – bei besonders stimmungsvollem Wetter

Anfang April waren wir dann für ein langes Wochenende in Madrid. Ich liebe Spanien wirklich sehr, die Entspanntheit der Menschen, das leckere Essen, das angenehme Klima und die beeindruckende Architektur. An meine liebste Stadt in Spanien, nämlich Barcelona, kommt Madrid nicht ganz hin, vielleicht einfach nur weil es nicht am Meer liegt, aber dennoch ist Madrid einfach superschön und absolut eine Reise wert. Tatsächlich hab ich darüber noch gar nicht berichtet, aber das wird auch nachgeholt in 2017, versprochen 😉

Quiraing Schottland Isle of Skye 2

Wandern auf der Isle of Skye ist einfach traumhaft

Ende Mai verbrachten wir dann zwei Wochen in Schottland – mit den völlig falschen Klamotten! So etwas ist mir wirklich schon lange nicht mehr passiert. Für Schottland hatten wir die Wettervorhersage für die ersten paar Tage und außerdem Klimadiagramme mit Durchschnittstemperaturen für die Zeit angesehen: 15 Grad im Schnitt und eher regnerisch bewölkt. Na gut, macht ja nix, werden eben die wärmeren Sachen eingepackt, hauptsächlich Wandersachen, denn es sollte ein Roadtrip werden durch die Natur mit eben vielen Wanderungen. Von unserem Islandurlaub waren wir ja gut ausgerüstet mit Klamotten für schlechtes Wetter. Aber dann wollte uns die Wetterfee einen Gefallen tun und nach den ersten drei kalten und regnerischen Tagen hatten wir einfach nur noch Sonnenschein und 28 Grad. Besser so als andersrum 😉 Über Edinburgh und die Isle of Skye habe ich euch schon berichtet, Glasgow und unsere Reiseroute sollen noch folgen 🙂

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das erste Mal auf über 3000m: Wandern am Ortler

Sportlich ging es auch im Juli weiter mit einem verlängerten Wochenende beim Wandern auf dem Ortler. Wir haben die dreitägige Tour mit Freunden gemacht und ich hatte ein bisschen Angst, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein. War aber völlig unbegründet, die Tour war einfach super und die Gesellschaft sowieso 🙂 Aber auch darüber bin ich euch einen Bericht schuldig geblieben. Das wird jetzt wirklich ein Vorsatz für das nächste Jahr: mehr Reiseberichte! Auch wenn dafür vielleicht das ein oder andere Rezept mal auf der Strecke bleibt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schloss Belvedere in Wien

Nach einer gefühlten Ewigkeit ohne Urlaub, kamen dann gleich zwei Reisen ziemlich nacheinander: erst verbrachten wir ein langes Wochenende in Wien und eine Woche später ging es dann auch schon nach Nepal. Mehr Stress als Erholung, aber das wäre jetzt wirklich Jammern auf hohem Niveau 😉 Nepal hat uns völlig fasziniert. Obwohl wir auf unseren Reisen immer viel zu Fuß unterwegs sind, wandern oder Rad fahren, hatten wir bisher noch keinen so sportlichen Urlaub wie den in Nepal. Mountainbiken in Kathmandu, dann eine Woche Wandern im Annapurnagebiet und dann zum Ausklang noch drei Tage auf Safari mit Nashörnern. Nepal, du bist der Hammer! ❤ Mehr Berichte gibt es im nächsten Jahr, auch versprochen 😉

nepal-kathmandu-big-stupa-augen

Big Stupa is watching you 😉

Mit all diesen Erinnerungen verabschiede ich mich von diesem schönen Jahr 2016! Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, eine ordentliche Feier und einen katerfreien Start in 2017! Wir sehen uns nächstes Jahr und ich freu mich auf die nächsten 365 Tage, die vor uns liegen und uns jeden Tag die Möglichkeit geben, großartiges zu erleben!

 

 

 

Weihnachtliche Urlaubserinnerungen: Limettenlassi mit Zimt, Kokos und Mandeln zum #takeawaytuesday

Über den harten Aufprall im Alltag, die Fusion von europäischer Weihnacht mit asiatischer Tradition und wie das zum Urlaubsfeeling to go wird.

limettenlassi-x-mas-zimt-lebkuchengewurz-kokos-mandeln-4

 

Kennt ihr das, wenn ihr aus dem Urlaub zurückkommt und plötzlich mit voller Wucht wieder im Alltag landet? Keine zwei Tage nachdem das Flugzeug auf der Landebahn aufgesetzt hat, ist die Erholung und Tiefenentspanntheit so schlagartig wieder weg als wäre nie etwas gewesen. Dabei hattet ihr noch vor einer Woche dieses absolute „das-Leben-ist-schön“-Gefühl und eine Ruhe, die durch nichts aus dem Gleichgewicht zu bringen scheint, dieses totale Gleichgewicht mit euch und der Welt. Aber ZACK – alles dahin, und das schon bei der 43. der 189 ungelesenen Mails in eurem Postfach und dem Anblick des Chefs am Morgen, wenn er mit der ersten Bitte einer dringenden Sache zu euch kommt. Herzlichen willkommen zurück also..
Wie aber schafft man es, sich die Erholung aus dem Urlaub ein bisschen länger zu erhalten?!? Tipps und sachdienliche Hinweise bitte unbedingt in den Kommentaren hinterlassen! Ich würde es wirklich gern wissen. Bei mir klappt es nämlich einfach nicht und das ist doch so schade; schließlich hat man so viel Schönes erlebt und so gut abgeschalten.

limettenlassi-x-mas-zimt-lebkuchengewurz-kokos-mandeln-2

Ein kleiner Trost ist es aber, wenn ich mich an schöne Momente erinnere – und da die bei mir sehr oft mit einer Erinnerung an etwas Leckeres einhergehen, helfen oft Gerichte die mein Geschmacksgedächtnis zurück katapultieren. Wie eben dieser Lassi mit frischen Limetten, Kokosflocken, Sultaninen und Mandeln. So einen hatten wir nämlich an unserem ersten Tag in Kathmandu, als wir durch die quirligen Straßen gelaufen sind, die Tempel, die bunten Farben und die fröhlichen Menschen bewundert haben. Plötzlich war da nämlich dieser unscheinbare Stand, an dem sich die Einheimischen nur so gedrängt haben und alle standen mit der hellgelben Flüssigkeit herum und es war offensichtlich lecker. Auf Touristen war der Stand nicht ausgelegt – nirgends war ein Hinweis was es gibt und zu welchem Preis. Aber wir sind trotzdem hin und haben mit den Händen erklärt dass wir das Gleiche wollen wie alle anderen. Und dann kam sie: die pure Geschmacksexplosion! Und die hab ich für mich, den Herrn Keks und auch für euch rekonstruiert! Damit der Lassi aber nicht nur an den Urlaub erinnert, sondern auch daran, dass wir eigentlich auf das Fest der Liebe zusteuern hier daheim, hat mein Lassi ein paar weihnachtliche Aromen abbekommen. Zum Mitnehmen eignet sich so ein Lassi übrigens auch hervorragend, darum ist es mein monatliches #takeawaytuesday-Rezept für den kalten November. Für ein Mittagessen ist es definitiv zu wenig, aber ein feines Frühstück to go ist das auf jeden Fall!

limettenlassi-x-mas-zimt-lebkuchengewurz-kokos-mandeln-3

Und hier ist nun auch das Rezept für ein Glas Limettenlassi-to-go mit Urlaubs- und Weihnachtsstimmung für euch:

  • 100g Joghurt
  • 150g Vanillejoghurt
  • 120ml Wasser
  • Saft einer halben Limette
  • 1/2 Banane
  • je 1/4 TL Zimt, Lebkuchengewürz und Kurkuma
  • je 1/2 TL Kokosflocken und gemahlene Mandeln
  • ein paar Sultaninen
  • evtl. Zuckersternchen als Deko und für die Laune 😉

Die beiden Joghurtsorten mit dem Limettensaft, der Banane und den Gewürzen in den Mixer geben und ordentlich vermengen. In ein Glas umfüllen und mit den Kokosflocken, den Sultaninen, den Mandeln und den Zuckersternchen bestreuen. Fertig! Einfach, oder?!

limettenlassi-x-mas-zimt-lebkuchengewurz-kokos-mandeln

 

Also, was sind eure Tipps um im Alltag nicht erschlagen zu werden von den Herausforderungen des Lebens? Und habt ihr auch Rezepte, die euch mit ihrem Geschmack immer wieder Entspannung bringen?
Habt noch eine schöne Woche!
Alexa

 

Das Land am Dach der Welt: Eindrücke und Erkenntnisse aus Nepal

Drei wunderbare Wochen haben wir in dem kleinen und so wunderschönen Land verbracht – und dabei einiges über Land und Leute gelernt!

kathmandu-tempelanlagen-nepal

Wissenswertes und Skurriles aus Nepal:

  • Die Bejahung einer Frage unterstreichen die Nepalesen gern durch eine entsprechende Kopfbewegung – leider sieht diese Bewegung für uns eher aus wie ein Nein, da sie den Kopf schütteln..
  • Träger, die Waren von etwa 30kg über die Wanderwege des Himalayas von einer Siedlung zur anderen tragen, bekommen einen Tageslohn von etwa 800 Rupies, weniger als 8,- €
  • Es fahren täglich etwa 40 Busse von Kathmandu nach Pokhara oder Chitwan, alle um 7:00 Uhr und alle über die gleiche Schotterstraße

annapurna-massiv-himalaya-nepal

  • In den Teahouses entlang des Annapurna Basecamp Treks gibt es immer Pizza oder Makkaroni
  • Bestellt man in Nepal eine Gemüsepizza, ist nicht selten Salat das Gemüse (kein Rucola, eher Eisberg)
  • Während Kathmandu chaotisch und relativ dreckig ist, ist Pokhara ein richtiger Ferienort mit sauberen Straßen und Bürgersteigen

krokodil-fluss-chitwan-nationalpark-nepal

nashorn-chitwan-nationalpark-nepal

nepal-steppe-chitwan-nationalpark-himalaya

  • Für die 150km von Chitwan nach Kathmandu braucht ein Touristenbus schon mal 9 Stunden
  • Elefanten essen am Tag etwa 200kg. Im Chitwan Nationalpark macht man ihnen Momos (Nepalesische Maultaschen) aus Blättern und Reis. Schon etwas dekadent wenn man bedenkt, wie mühselig der Reis im Hochland geerntet wird.
  • Die Verkäufer in Kathmandu schienen alle zu denken, dass man, wenn man völlig genervt von einer langen Busfahrt, seinen Koffer durch die Menschenmengen schleppt, nichts dringender braucht, als ein Armband oder eine kleine Holzgeige

holzschnitzereien-tempelanlagen-nepal-kathmandu

kathmandu-aussicht-nepal-dacher

  • Die meisten Tempel in und um Nepal sind leider beim Erdbeben 2015 zerstört worden. Die Eintrittspreise haben sich seitdem verdoppelt.. Aber irgendwie muss der Wiederaufbau ja finanziert werden
  • Die Augen der Stupa sehen dich überall!
  • Auf Elefanten wird man schon mal seekrank…

kathmandu-strase-fusgangerzone-thamel-bander-nepal

himalaya-nepal-blumen-aussicht

Wart ihr schon mal in Nepal? Fallen euch noch andere lustige oder skurrile Sachen ein über dieses wundervolle Land?
Habt einen schönen Abend!
Alexa

Meine Tipps für ein langes Wochenende in Wien im Herbst

Zwischen feilschenden Händlern und der schönsten Architektur kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Busserl links, Busserl rechts, der Wiener Dialekt und ein Haufen Austern.

Wien Innenstadt Brunnen Straßenbahn.jpg
Wien macht es einem Besucher so einfach: fast alle Sehenswürdigkeiten lassen sich in einer Tour über den Ring abklappern, weil sie so nah bei einander sind, dass es hinter jeder Ecke etwas zu bestaunen gibt; die wunderschönen Häuser und das fröhliche Wuseln in der Innenstadt überzeugen schnell und am Prater kommen dann auch Achterbahn- und Gruselkabinettfans auf ihre Kosten. Wien, du hast für jeden was zu bieten!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Anreise und Übernachtung

An einem Freitagmorgen ging es für uns mit dem Zug nach Wien, vier Stunden von München aus – das ist doch recht schnell! Gewohnt haben wir, wie schon so oft, in einem Airbnb Appartment, also einer Privatwohnung, die man exclusiv bewohnen darf.Die sind nicht nur günstiger als ein Hotel, ich finde auch, dass man sich einfach heimischer und weniger wie ein Tourist fühlt. Wenn man Lust und die Gelegenheit hat, ist es so auch möglich, sich selbst ein feines Abendessen zu zaubern mit Leckereien vom Markt oder aus dem örtlichen Supermarkt. Schön für alle, die wie ich gern in anderen Ländern das Sortiment im Supermarkt erkundschaften.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Auf Sisis Spuren: Schloß Schönbrunn

Unseren ersten halben Tag haben wir für ein spätes Mittagessen auf dem Naschmarkt und eine Fahrradtour zu Schloss Schönbrunn genutzt. Das Schloss mit seinen Parkanlagen liegt ein gutes Stück außerhalb, daher sollte man hierfür etwas mehr Zeit einplanen. Für Sisi Fans ist die Sommerresidenz der Kaiserin aber sicher ein Highlight 😉 Auch der Tiergarten soll sehenswert sein, wir waren dafür leider zu spät dran, also unbedingt vorher die Öffnungszeiten recherchieren wenn ihr ihn sehen wollt. Von dem Hügel hinter dem Brunnen hat man eine tolle Aussicht über die Stadt, da lohnt sich der steile Anstieg!

wien-innenstadt-alberta-oper-osterreich
Radfahren in Wien

Fahrräder könnt ihr z.B. am Hauptbahnhof leihen, aber sicher auch an vielen weiteren Stellen in Wien. Schließlich soll das Radfahren in der Stadt gefördert werden. Dafür gibt es einige Fahrradwege und sogar einen Zähler für die Radfahrer am Karlsplatz. Etwas seltsam ist nur die Routenführung der Radwege, wenn man bei jeder Brücke auf die jeweis andere Seite der Bahngleise geführt wird, merkt man schnell, dass die Wege nachträglich eingeführt wurden 😉

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Am Ring entlang

Einen ganzen Tag Zeit haben wir uns für die schöne Innenstadt genommen, bzw. die Sehenswürdigkeiten entlang des Rings: mit Start am Naschmarkt, über den Karlsplatz, zur Oper, dem Hotel Sacher und der Albertine, geht es weiter zum Palmenhaus, dem Schmetterlinghaus und ab ins Museumsviertel. Ging die Aufzählung jetzt zu schnell? Tja, genauso schnell reihen sich hier die Sehenwürdigkeiten aneinander! Die Hofburg, die altehrwürdige Uni und die schöne Votivkirche liegen auch ums Eck!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Der Wiener Prater

Von hier aus ging es für uns weiter mit der Bahn zum Prater, dem Wiener Vergnügungspark. Ein bisschen wie das Oktoberfest, nur ohne Bierzelte, Betrunkene und die Massen an Menschen, die anstehen. Die Preise für die Fahrten kommen aber schon fast an den großen Münchner Bruder hin 😉

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Hundertwasserhaus

Ein kurzer Spaziergang führt vom Prater zum Hundertwasserhaus. Dieses architektonische Kunstwerk liegt leider auch etwas ab vom Schuss, ist aber definitiv einen Besuch wert. Die Farben, die mit Bäumen bewachsenen Balkone und die Spiegelstücke dazwischen: einfach wunderschön!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Einen weiteren halben Tag nutzten wir um Schloß Belvedere mit seinen Gärten anzusehen und einfach nur durch die Innenstadt zu schlendern und uns vom großen Fußgängerbereich und den schönen Häusern beeindrucken zu lassen. Wien, mir hast du es angetan! ❤

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Jetzt noch eine kurze Zusammenfassung meiner Tipps für Sightseeing und Essen in Wien:

  • Radfahren zum Schloß Schönbrunn
  • Eine Tour durch den Prater, evtl. mit einer Fahrt im Riesenrad bei Sonnenuntergang?!
  • Mit viel Geduld und einem sicger verstauten Geldbeutel Samstags über den zusätzluchen Flohmarkt am Naschmarkt schlendern
  • Orientalisch Essen am Naschmarkt: Falafel, Humus oder Kebab, alles da, alles lecker!
  • Österreichische Küche genießen im Lugeck (unbedingt reservieren!) und danach durch die Fußgängerzone schlendern
  • So leckeres Eis gibt es bei Eis-Greißler in der Rotenturmstraße, auch viele vegane Sorten verfügbar
  • Im Cafe Dschungelkind im Museumsquartier gibt es richtig tollen Apfelkuchen
  • Supertolles Frühstück gibt es im Cafe Goldegg in der Nähe von Schloß Belvedere

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wer von euch war schon mal in Wien? Habt ihr vielleicht noch weitere Tipps und Empfehlungen? Lasst hören! Ergänzen ist erwünscht 🙂

Habt ein schönes Wochenende

Alexa