Es lebe der Schinken: Das Rovagnati-Dinner im Katzlmacher

Was Schinken mit Keksen gemeinsam hat und warum nur jedes vierte Schweinderl zum Keks wird…

Vor kurzem erhielten der Herr Keks und ich eine großartige Einladung: der italienische Schinkenhersteller Rovagnati lud zum Dinner im schönen Katzlmacher in München.

Das italienische Feinschmeckerrestaurant liegt mitten in der Münchner Innenstadt, zwischen Isartor, Marienplatz und dem Platzl. Schon die Begrüßung von Giovanni war sehr familiär und so ging das Essen dann auch weiter.

Da das Dinner von Ravagnati ausgerichtet wurde, gab es nach dem Aperitif erstmal einen Wurstteller 😉 Das Ganze hatte einen besseren Namen bei Giovanni, aber vor lauter Begeisterung, ist uns der leider nicht hängen geblieben.. Allerdings sprach Giovanni immer von Gran Biscotto. Das verwirrte uns, denn als Keksscher Blog wussten wir natürlich, dass Biscotto ja Keks heißt. Der fabelhafte Kochschinken von Rovagnati heißt aber ebenfalls Keks! Das kam daher, dass in den 80er Jahren Biscotto als Synonym für wohlschmeckend verwendet wurde. Passt also hervorragend zum Kochschinken 😉 Außerdem kommt aufgrund der strengen Qualitätskontrollen nur jede vierte Schweinehaxe als Kochschinken, also Keks, in Frage.

Was haben Giovanni und das Team vom Katzlmacher nun aber aus dem feinen Schinken gezaubert? Zuerst einmal wurde das speziell entwickelte Hauptgericht in eine wohlschmeckende, also keksige Abfolge von Gängen eingebettet. Den Anfang machte ein Meeresfrüchtesalat mit einem Gemüseröllchen aus dem Ofen und dem passenden Wein.

Als nächstes gab es für uns Ravioli gefüllt mit Kalbsfleisch, Löwenzahn und Ricotta auf Kalbsjus mit gebratenem Spragel. Natürlich wieder mit dem passenden Wein dazu. Dieses Gericht war ein wahres Gedicht und da Giovanni die Pastaliebhaber in uns erkannte, gab es statt dem Fleischgericht gleich noch einmal Pasta für uns.

Diesmal nämlich Pasta mit der feinen, italienischen Fenchelwurst Salsiccia, Aubergine, Tomaten und gerösteten Grissinibröseln. Sehr, sehr fein! Eine fruchtige Mischung aus Gemüse mit der leicht scharfen Wurst und der lockeren Pasta – köstlich! Ich liebe die Fenchelwurst ja sehr, darum gab es von mir auch schon mal ein Rezept damit, ihr findet es hier.

Nun aber zum allseits ersehnten Hauptgang des Tages: Mit dem Gran Biscotto wurde ein Steinbutt serviert mit Steinpilzen, einer Vinegrette aus Tomaten, Basilikum und Pinienkernen. Eine so gelungene und überraschende Kombination aus verschiedenen Geschmäckern, auf die Idee, den Schinken mit Fisch zu kombinieren, wäre ich selbst wohl nicht gekommen. Den letzten Schliff verleiht wie immer der Wein dazu.

Den süßen Abschluss machten eine Mürbeteigtarte mit Vanillecreme und Obst für mich und ein Semi freddo mit kandierten Früchten für den Herrn Keks. Auch hier wurde uns wieder der passende Wein dazu serviert und so machten wir uns nach dem Dinner glücklich, satt und leicht betrunken auf den Weg nach Hause 🙂

Der Herr Keks und ich danken Rovagnati und dem Restaurant Katzlmacher für diesen schönen und köstlichen Abend, es war uns eine Freude 🙂

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